Es ist soooo einfach, Gutes zu tun. Es muss dich noch nicht mal etwas kosten – außer vielleicht ein paar Minuten deiner Zeit. Heute war ich wieder beim Blutspenden und bin sogar noch mit einem Fläschchen Wein als Dankeschön für die Spende nach Hause gegangen. Kann ich nur empfehlen! 🙂
Du findest das mit dem Blutspenden von der Sache her eine gute Idee, hast aber ein wenig Bammel? Wenn du in Reinfeld oder Umgebung wohnst, dann gib Bescheid und ich nehm dich im November zum nächsten Termin mit … und halte bei Bedarf auch Händchen. Ehrlich! Meld dich, falls du es probieren willst.

Ich möchte mich an dieser Stelle für einen schönen, kreativen Workshop-Abend zum Thema „Veränderung“ am Dienstag bedanken – krankheitsbedingt war es eine kleinere Runde als ursprünglich geplant, aber das tat der Sache keinen Abbruch. 🙂

P1170072Der nächste Schnupper-Workshop in kreativer Achtsamkeit ist schon in Planung. Frage in die Runde: Gibt es Zeiten, die euch besonders gut/so gar nicht passen? Noch steht das genaue Datum nicht fest, sprich: Ich könnte eure Wünsche berücksichtigen, falls ihr welche habt.

Die eigene Komfortzone verlassen – manchmal finde ich das total aufregend, spannend und mach es gerne. Manchmal aber auch nicht. So wie vor ein paar Monaten: Ich war beim ersten Weiterbildungswochenende in Gestalttherapie. Tolle Gruppe, tolle Dozentin, alles gut – bis sie plötzlich ankündigte, dass wir nach der Mittagspause eine Runde tanzen würden. Ich bin mir sicher, mein Herz hat ein paar Sekunden ausgesetzt – ich und tanzen? Hallo, geht’s noch? Bin vielleicht 1-2 Mal in der Disko gewesen und das war so gar nicht mein Ding. Der Tanzkurs während der Schulzeit würde mich wohl auch nicht retten. Tanzen … in der Gruppe … Freestyle?

2010_angstherausforderungDas ware nicht nur außerhalb meiner Wohlfühlzone, sondern quasi schon in der Panikzone! Nachdem gesagt wurde, man dürfe gern auch die Augen zu machen und solle einfach in sich reinfühlen, wie der Körper sich bewegen will, rückte die Herausforderung schon wieder etwas von der Panikzone weg. Und ich merkte: Es ging. Ich bin weder gestorben, noch habe ich mich so blamiert, dass ich mich danach nicht wieder in der Gruppe blicken lassen konnte. Das zu erleben tat gut. Mittlerweile liegt das vierte von fünf Wochenenden hinter mir. Und mittlerweile kann ich sie total genießen, unsere Tanzrunden nach der MIttagspause.

Bin ich ein toller Tänzer? Nein. Habe ich Ambitionen, die nächste Ü30-Party unsicher zu machen? Nö. Tanze ich noch immer am liebsten mit geschlossenen Augen? Ja. Habe ich etwas Neues, Wohltuendes für mich entdecken können? Drehe ich jetzt ab und an, wenn ich alleine zu Hause bin, die Musik auf und tanz ’ne Runde? Bin ich froh, dass ich mich getraut habe – damals, als ich dachte, ich würde vor Scham sterben? Ja, ja und nochmals ja. Danke, Steffi, dass du mich eingeladen hast, meine Grenzen weiter zu stecken. Und dass du mich mit einer bis dato unentdeckten Seite in Kontakt gebracht hast.

Am Wochenende war ich auf Weiterbildung. Es ging um das Thema Kontakt: Kontakt zu mir selbst, zu anderen, der Welt. Zwei spannende, bewegende, begeisternde Tage mit viel innerer Klärung. Als ich nach Hause kam, merkte ich, dass ich noch mal Zeit für mich brauche: Einfach noch mal eine Runde aufs Rad schwingen, mich bewegen, den Fahrtwind und die Sonne spüren, die Natur genießen – und ein Eis vom Lieblingseismann hier im Ort. Das Ganze hat nicht viel Zeit in Anspruch genommen, aber richtig gut getan. Auch hierfür braucht es Kontakt: Kontakt zu sich selbst und seinen eigenen Bedürfnissen. In diesem Sinne wünsche ich dir heute einen Tag, in dem du in Kontakt mit dir selbst bist. Und erlebst, wie gut das tut!

WS-9-16_webAm Dienstag, 27. September, lade ich zwischen 19-21 Uhrzu einem entspannt-kreativen Abend in meine Praxis in Reinfeld ein. In kleiner Runde werden wir bei einer Tasse Tee darüber nachdenken, was wir uns für unser Leben wünschen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung per Telefon, E-Mail (kontakt@vorwaertsleben.de) oder Kommentar unter diesem Post ist jedoch erforderlich.

P1090796Nach 2 1/2 Wochen Urlaubsauszeit melde ich mich heute zurück. Es war eine tolle Zeit ohne groß Action, ohne viel Schnickschnack, wirklich mal ganz ohne Arbeit, dafür mit einer guten Portion Entspannung. Tat richtig gut! 🙂
Was ich in der freien Zeit so alles (nicht) gemacht habe, erzähl ich euch demnächst. Stay tuned!