Hach, es versüßt einem doch echt den Morgen, wenn man den virtuellen Briefkasten öffnet und tolles Feedback kriegt! Dieses Glück hatte ich heute gleich zwei Mal und merke, wie es mir gut tut. Denn es zeigt mir, dass ich etwas bewegen kann – in diesem Fall durch mein Online-Coaching und die Artikel, die ich schreibe.
Ich nehme mir vor, heute noch (mindestestens) zwei Menschen wissen zu lassen, wo sie mein Leben bereichern. Weil ich glaube, dass in Worte gepackte Wertschätzung nicht nur mir gut tut. Wie sieht es mit dir aus: Schließt du dich der „Ich verrate dir, wo du mein Leben bereicherst“-Bewegung an? Ich glaube, dass gute Worte gerade in dieser kalten, dunklen Jahreszeit ein Geschenk sind, über das sich viele Menschen freuen. Also: Let’s go!

„You don’t know if the plan doesn’t work if you’re not working the plan.“ Über diesen Satz bin ich kürzlich in einem Buch gestolpert. Die Autoren von „The 12 week year“ führen aus, dass es wichtig ist zu unterscheiden, ob etwas keinen Erfolg hat, weil das Projekt falsch angegangen wurde, es also Fehler im Plan gab, oder aber weil der Plan nicht richtig und vor allem bis zum Ende umgesetzt wurde. Denn je nachdem, was der Grund war, muss unterschiedlich darauf reagiert werden.

Beim Lesen fühlte ich mich ertappt: Ich habe schon oft erklärt, dass „das“ einfach nicht funktioniert. Vielleicht für andere, aber nicht für mich. Wenn ich ehrlich bin, habe ich bei der Umsetzung aber auch geschludert, hab Fünfe gerade sein lassen, hab vorher abgebrochen, „weil ja schon jetzt klar ist, dass das nichts wird“. Ich nehme mir vor, in Zukunft ehrlicher zu sein: Die Schuld am Mißerfolg nicht sofort dem Plan zuzuschieben, sondern mich zu fragen, ob ich meinen Teil zum Gelingen beigetragen habe. Oder auch zu sagen, dass mir manche Dinge, wenn ich ganz ehrlich bin, doch nicht wichtig genug sind, als dass ich dafür so viele Opfer bringen möchte.

alltagsMUTKlar stört es mich, wenn mir beim Arzt gesagt wird, dass ich leider zu klein für mein Gewicht bin. Das fühlt sich doof an. Ich mache regelmäßig Sport, ernähre mich vernünftig – der Weg raus wäre vermutlich über noch mehr Sport (wo mir dann aber vermutlich der Spaß bei verloren ginge) und dem Streichen von solchen Dingen wir einem Glas Wein am Abend etc. Und da habe ich gerade keine Lust drauf. Heißt: Nicht den schwarzen Peter anderen zuschieben, sondern dazu stehen, dass mir Wein und Spaß am Sport wichtiger sind als ein BMI im Normbereich.

Meine Entscheidung. Und die kann ich jederzeit ändern, wenn ich möchte. Die Entscheidung (und Verantwortung) liegt ganz bei mir!

Es gibt ein provokatives Statement von Jens Corssen, den ich sehr regelmäßig zitiere: „Wo ich bin, will ich sein.“ Gut, ich würde das nicht absolut setzen – und doch steckt da viel mehr Wahrheit drin als man auf den ersten Blick vielleicht meint. Im Kern geht es Corssen darum, dass wir (fast) immer eine Wahl haben. „Ich würde ja so gerne …, aber das geht ja nicht.“
Hinter solche Aussagen mache ich gerne erst mal ein gedankliches Fragezeichen, sowohl bei bei meinen Mitmenschen als auch bei mir selber (so ich mich denn dabei ertappe … das geht ja bei anderen oft leichter). Denn oft stimmt die Aussage nicht. Richtiger wäre es zu sagen: „Ich würde ja so gerne …, aber es gibt Dinge, die mir gerade wichtiger sind.“ Ich glaube, es ist Corssen, der in seinem Buch von einem Mann erzählt, der gerne auswandern würde. „… aber das geht ja nicht …“ Nach dem Warum gefragt, antwortet der Mann, dass er sich um seine alten Eltern kümmern muss, dass er die Sprache des Landes nicht kann, das Gesundheitssystem dort auch nicht so berauschend sei und außerdem sei die Frage, ob er dort überhaupt eine Arbeit findet.
P1160897Natürlich sind das Argumente – gute Argumente sogar. Nur wäre es nicht sinnvoll zu sagen, dass der Mann mehr Gründe gefunden hat, nicht auszuwandern als auszuwandern? Dass das alte Leben zwar nicht so aufregend, aber dennoch attraktiver ist, da sicherer, bequemer etc.? Denn das sorgt dafür, dass man aus dieser Ohnmachtshaltung („Es geht ja nicht!“) raus kommt und rein in die Eigenmacht, handlungsfähig wird, weil man selbst es ist, der entscheidet.
Vielleicht ja mal eine Idee fürs bevorstehende Wochenende: sich fragen, ob etwas wirklich nicht geht oder es einfach Dinge gibt, die wichtiger/stärker/attraktiver sind. Und von da aus zu gucken, ob man Frieden damit hat, dass es so ist, wie es ist, oder ob man daran etwas ändern möchte.
 
PS: Falls du dir Unterstützung wünschst, melde dich. Dank Internet und Telefon sind Dinge wie räumliche Entfernung ja zum Glück kein Hindernis! 🙂
Kennt ihr das auch? Es ist Weihnachten und man hat das Gefühl, die Adventszeit ist irgendwie an einem vorbei gerast. „Das war gar nicht adventlich dieses Jahr …“
1310_angstbegrenzungSo ist es mir in den letzten Jahren immer mal wieder gegangen – und das nicht nur in der Adventszeit. Darum habe ich dieses Jahr Ende September mit meiner Familie die Köpfe zusammen gesteckt. Wir haben gemeinsam überlegt, was eine schöne Herbstzeit ausmacht. Da kamen etliche Dinge zusammen: von Spiele- und Bastelnachmittagen über Kerzen anzünden, Igelhaus raus stellen, Kürbisgerichte kochen und Blätterraschelspaziergänge bis zu Gwendolinas Backäpfelchen-Tee (ein Tee, den ich seit meinem ersten Studienjahr jeden Herbst trinke und dabei an die Zeit in meiner ersten WG zurück denke).
Diese Ideen-Liste hängt seither gut sichtbar bei uns im Flur. Wir laufen täglich mehrmals daran vorbei und werden daran erinnert, dass „eine schöne Herbstzeit“ nicht einfach so vom Himmel fällt. Wir können dazu beitragen, dass aus einem 0815-Herbst ein für unser Empfinden richtig schöner Herbst wird. Indem wir dafür sorgen, dass wir die Dinge, die ihn schön machen, nicht im Alltagstrott aus den Augen verlieren.

Ich LIIIIIEBE es, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten – und das nicht nur live und hautnah, sondern auch virtuell in Online-Coachings.
„Online – geht das denn überhaupt vernünftig?“ Diese Frage höre ich immer mal wieder und meine Antwort ist ein klares JA! Meine Online-Coachings laufen jeweils über einen Zeitraum von etwa einem Monat und umfassen 4 Mails mit maßgeschneidertem Input, Fragen zum Weiterdenken sowie kleinen Experimenten. Ich bin immer wieder begeistert zu sehen, welche Aha-Momente es da gibt, welche spannenden Schritte gegangen werden, wie sich Dinge verändern.
P1150866Eine Dame sagte, dass meine Mails schon recht kniffelig wären, sie die Fragen öfter lesen und darüber länger nachdenken musste, sie das Coaching aber trotzdem sehr gut und hilfreich fand. Ich glaube, dass es statt „trotzdem“ eher „gerade deshalb“ heißen müsste. Denn dadurch, dass es keine platten Ja-Nein-Fragen sind, gehen sie tiefer. Und dafür benötigt man nun mal etwas Zeit. Zeit, um in sich zu gehen, zu reflektieren, nachzuspüren, tiefer zu bohren.
Was ich am Online-Coaching außerdem liebe: Es gibt keine regionalen Grenzen. Während in meine Reinfelder Praxis primär Menschen aus der näheren Umgebung kommen, habe ich beim Online-Coaching die Möglichkeit, Menschen aus allen Ecken des Landes (und zukünftig vielleicht/hoffentlich auch darüber hinaus) zu begleiten, von Leuten direkt um die Ecke über Berlin bis in den tiefen Süden. Das finde ich klasse!
Mein Wunsch: Dass mein Online-Angebot die Menschen erreicht, die es brauchen. Gerade auch jetzt, in der dunkleren Jahreszeit, die vielen zu schaffen macht. Ich würde mich freuen, wenn du mir hilfst, diese Menschen zu erreichen. Beispielsweise indem du sie auf meine Homepage hinweist. Gerne schicke ich dir auch eine Hand voll stylisher Postkarten, die du nutzen kannst. Danke!