Da ich gerade angeschlagen auf dem Sofa liege, mir dieser Post aber wichtig ist, versuche ich, es kurz zu halten. Ich finde Menschen einfach unglaublich spannend. Es gibt immer wieder neue Facetten zu entdecken, sowohl am anderen als auch an sich selbst.
Jemand hat einmal gesagt, dass wir die Menschen mögen, die Dinge leben, die uns selbst auch wichtig sind. Und dass wir tendenziell mit denen Probleme haben, in denen wir Anteile von uns selbst wiedererkennen, die wir nicht mögen, leugnen oder zu unterdrücken versuchen. Erst fand ich diese Aussage recht seltsam, habe dann aber festgestellt, dass es zumindest für mich in großen Teilen zutrifft. (Mich würde interessieren, was du davon hältst.)
Aber zurück zu Menschen, die mich inspirieren. In letzter Zeit waren das vor allem zwei: Laura und Kelly. Beide kenne ich nur virtuell. Laura ist ein Fitness-Coach (www.facebook.com/TheCookandTheCoach), Kelly Künstlerin (www.facebook.com/kellyraeroberts). Mit Laura chatte ich immer mal wieder, Kelly kenne ich nur aus der Ferne. Trotzdem haben Sie es geschafft, mich zu inspirieren. Laura durch ihre Begeisterung für ihren Beruf, ihre Art, Menschen anzuleiten und zu ermutigen und auch dadurch, dass sie auf eine für mich ansprechende Art ihren Glauben durchscheinen lässt. In ihrem Business. Das finde ich klasse.
Kelly hat mich durch ihr Projekt „Wear your joy“ inspiriert. Sie hat vor einigen Jahren angefangen, sich bewusster zu kleiden. Weg von den 0815-Kleidungsregeln, hin zu einem Stil, der ihr entspricht. Und das kann jeden Tag ein wenig anders aussehen. Wen es interessiert, einfach mal googlen. Ich jedenfalls finde ihren Ansatz spannend und starte gerade auf eine Entdeckungsreise. Denn auch ich merke immer wieder, wie sich mein Outfit auf mich auswirken kann. Wie ich mir manchmal verkleidet vorkomme oder nach einigen Tagen im Schlabberlook irgendwie selbst formlos. Ich habe keine Ahnung, wohin mich diese Reise führt. Aber es ist spannend. Und ich bin dankbar für solche Impulse von außen.

Du hast Lust, dich selbst (noch) besser kennen zu lernen, weißt aber nicht wie? Dann melde dich. Ich unterstütze dich gerne auf deinem Weg und das ganz flexibel vor Ort in meiner Praxis in Reinfeld, per Telefon oder Skype oder aber in Form eines einmonatigen Online-Coachings per Mail.

Du hast gerade keinen Bedarf, kennst aber jemanden, für den das interessant sein könnte? Dann lass ihn oder sie wissen, dass es VORWÄRTSLEBEN gibt. Gerne schicke ich dir auch Flyer.

Und wieder lautet die Frage: Was machst du eigentlich so bei/als VORWÄRTSLEBEN? Letzte Woche habe ich davon berichtet, dass ich spazieren gehe. Aber das natürlich nicht den ganzen Tag.
 
Was mache ich sonst noch so?
Ich arbeite an mir. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: mich selbst besser kennen lernen (Macken, Fähigkeiten und meine „Themen“, die mich positiv oder negativ in Fahrt bringen), Fachliches dazu lernen etc.
 
P1160897Warum und wann mache ich das?
Ich glaube, dass es wichtig ist, sich selbst immer besser kennen zu lernen – und zwar mit allen Licht- und Schattenseiten. Das gilt für jeden Menschen, aber vielleicht noch mal besonders für Menschen, die wie im Bereich Coaching und Therapie intensiv mit anderen Menschen arbeiten. Denn wenn ich mir meiner Eigenarten bewusst bin, kann ich sie besser steuern – sowohl wie liebenswerten als auch die eher nervigen. 🙂 Und jeder Mensch hat so seine Themen, die ihn auf die Palme bringen, mauern lassen oder aber in einen freudigen und quasi unstoppbaren Redefluss versetzen. Das schließt auch mich mit ein und hört an der Tür zur Praxis leider nicht auf. (Wäre doch schön, so ein Schalter, der sich umlegt, sobald man mit Klienten zu tun hat … leider wohl nur ein Traum.) Aus diesem Grund versuche ich, mich immer besser kennen zu lernen: Damit ich ein immer besseres Gegenüber für die Leute bin, die zu mir kommen. Und klar, fachlich gibt es immer etwas dazu zu lernen. Deshalb lese ich Bücher und besuche Weiterbildungen. Wann ich das mache? Die letzten drei Jahre quasi nonstop (gefühlt), aber auch in Zukunft regelmäßig. Ich wichtig, muss sein, bringt mich weiter und macht Spaß!

Weiter geht es mit der Inspirations-Reihe. Heute möchte ich euch gerne von einem Buch erzählen, das ich Ende letzten Jahres gelesen habe und das in den vergangenen Wochen meine Tage beeinflusst hat. Es ist das Buch „The 12 week year“ des Autoren-Duos Brian P. Moran und Michael Lennington. Als eine Bekannte von dem Buch schwärmte, war ich erst skeptisch – vermutlich aufgrund des reißerischen Untertitels „Get more done in 12 weeks than others do in 12 months“. In dem Buch geht es letztlich darum, nicht mehr in Jahren zu denken, sondern in übersichtlicheren Zeiteinheiten – in diesem Fall 12 Wochen.

BuchtippsWie ihr schon ahnen könnt: Ich habe mir das Buch besorgt, meine Vorbehalte bestmöglich beiseite gelegt und angefangen zu lesen. Das Konzept erscheint mir logisch und ich versuche es gerade umzusetzen. Was mich aber wirklich inspiriert hat, waren ein paar Statements der Autoren. Sie haben mich inspiriert, weil sie mich provoziert haben. Eines davon hatte ich an anderer Stelle glaube ich schon genannt: Dass wir oft gar nicht wissen, ob ein Plan wirklich aufgegangen wäre, weil wir vorzeitig abbrechen. Und auch der Gedanke, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, den Erfolg eines Vorhabens zu messen: Zum einen daran, ob das Ziel erreicht wurde – logisch. Zum anderen aber auch daran, dass man wirklich alle für den Erfolg nötigen Schritte gegangen ist. Ein großer Auftrag kann einem in den Schoß fallen – das liegt dann aber vielleicht eher an glücklichen Umständen als am eigenen Engagement. Es kann aber auch sein, dass man das anvisierte Ziel nicht erreicht. Dann ist es wichtig zu gucken, woran es liegt: Hab ich den Plan nicht durchgezogen (ups, ertappt!) oder lag es an Umständen die außerhalb meines Einflussbereichs liegen? Die Konsequenzen, die ich daraus ziehe, sind grundverschieden.

Was ich daraus lerne: Es ist gut, seine Vorbehalte auch mal beiseite zu legen. Mir hat es ein paar für mich wichtige Aha-Momente beschert und eine neue Idee, meine Ziele anzugehen. Und darüber bin ich froh und gespannt, wie es sich in der Praxis bewährt.

Ich werde des Öfteren gefragt, wie es denn mit VORWÄRTSLEBEN so läuft und was ich da eigentlich genau mache. Weil mir diese Frage immer wieder gestellt wird, will ich sie hier beantworten – in kleinen Dosen.
 
Seminare-TermineWas mache ich also?
Zum einen gehe ich spazieren. Natürlich nicht allein, sondern mit meinen Klienten. Normalerweise drehen wir dann eine Runde um den Herrenteich. Aber ich bin natürlich auch für alternative Routen zu haben! 🙂
 
Warum und wann mache ich das?
Ich bin immer offen für Outdoor-Coachings, weil es sich gezeigt hat, dass es vielen Menschen leichter fällt, über die Dinge, die sie gerade umtreiben, zu reden, wenn sie sich bewegen. Das Gehen hilft auch bei der Verarbeitung und die Natur, die frische Luft, die tun gut. Außerdem kommen immer wieder Menschen zu mir, die über mangelnde Bewegung im Alltag klagen. Dafür sei oft einfach keine Zeit. Hier sehe ich in Geh-Sprächen die große Chance, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Knapp 4 km gehen und gleichzeitig seine Gedanken sortieren, Perspektiven entwickeln – ich finde, das ist eine 1A-Kombi!
 
Geh-Spräche tun Körper und Seele gut. Wenn du das auch mal brauchen könntest, dann melde dich und wir vereinbaren einen Termin: www.vorwärtsleben.de
Ich habe versprochen, euch von ein paar Dinge zu erzählen, die mich in letzter Zeit sehr angesprochen haben. Die erste Sache ist eine kleine Übung, die ich im Rahmen meiner Weiterbildung zum Creative Mindfulness-Coach gemacht habe. Und zwar ging es darum, sich eine Woche lang zu erlauben, neugierig zu sein.
P1180878Mit neugierig meine ich nicht, seine Nase in Dinge zu stecken, die einen nichts angehen. Gemeint ist, mit offenen Augen durch den Alltag zu gehen, Dinge nicht als gegeben hinzu nehmen, Neues zu entdecken und zu lernen. Es war sehr spannend zu sehen, wie viele Dinge mich angesprochen und neugierig gemacht haben. Dinge, die ich normalerweise gerade mal eines flüchtigen Blickes gewürdigt hätte. Immer öfter habe ich es in dieser Woche geschafft, in diesen Momenten kurz inne zu halten. Mal habe ich mir dann einfach eine Minute Zeit genommen, um Schönes zu bestaunen. Ein anderes Mal habe ich Dinge recherchiert, die mich interessiert haben – über Personen und ihre Lebensgeschichte, über die Wirkung von Farben, die Herstellung von Gegenständen …
Es war erstaunlich, was ich alles Spannendes dazu lernen konnte. Und das Beste daran: Es hat sich nicht wie Arbeit angefühlt. Denn mir würde ja nicht gesagt, ich sollte Dieses oder Jenes tun – es war meine eigene Neugier, die mich angetrieben hat. Dieses einwöchige Experiment liegt bereits ein paar Monate zurück. Mittlerweile laufe ich nicht mehr als Dauer-Neugierige durch die Gegend. Aber ich erlaube mir viel öfter als früher, meiner Neugier zu folgen, bewusst wahrzunehmen was ist, Neues zu entdecken. Und das tut einfach nur gut! Herzliche Einladung, heute auch mal bewusst neugierig durch den Tag zu gehen.

Erster Arbeitstag nach dem Urlaub – ein Bekannter nannte ihn immer den „Scharniertag“. Und das ist er auch irgendwie: Man sitzt wieder am Schreibtisch, beantwortet die Mails, die in der Urlaubszeit eingegangen sind, sortiert sich, startet vorsichtig zurück in die Arbeit. Genau das tue ich heute. Und je länger ich am Schreibtisch sitze und mich orientiere, je mehr freue ich mich wieder auf die Arbeit mit all seinen bunten Facetten.
Apropos bunt: Ich liebe es, Neues kennen zu lernen und mich von Menschen und Dingen inspirieren zu lassen. Denn das bringt Farbe ins Leben. Darum möchte ich den ersten Monat des Jahres nutzen, um euch ein paar Dingen teilhaben zu lassen, die mich in letzter Zeit begeistert haben. Muss gerade noch ausknobeln, wovon ich als erstes erzähle … aber sobald ich es weiß, gibt es einen neuen Post von mir. 🙂
Mich würde aber erst noch interessieren, wer oder was euch in letzter Zeit inspiriert, begeistert, positiv herausgefordert etc. hat. Bücher, Menschen, Situationen – ganz gleich. Ich freu mich drauf, von euch zu hören … und mich inspirieren zu lassen!