So banal und doch so wichtig: die Art, wie wir uns kleiden. Gerade wenn man vom Homeoffice arbeitet, tendiert man schnell dazu, sich gemütlich zu kleiden. Bequem. Leger. T-Shirt, Wohlfühlhose und das Outfit ist komplett. Sieht ja keiner …
Ich will nichts gegen diese Kleidungskombi sagen. Ich mag sie ja selbst ganz gern. Aber die Art, wie ich mich kleide, hat einen Effekt darauf, wie ich mich fühle. Das bedeutet nicht, dass ich meine Artikel zukünftig im kleinen Schwarzen und mit Stöckelschuhen an den Füßen verfassen werde. Ich habe jedoch angefangen, mehr darauf zu achten, was für ein Gefühl mir Kleidung vermittelt. Wie ich mich in ihr fühle. Was ich gerade brauche. Und so seltsam das klingen mag: Was am einen Tag total stimmig ist, kann sich am Tag drauf schon total unstimmig anfühlen.
Wer dazu gerne mehr erfahren möchte: Die Künstlerin Kelly Rae Roberts hat das „Wear your joy“-Projekt gestartet, in dem sie Menschen auf genau diese Reise einlädt: zu entdecken, wer sie sind und wie sich das in ihrer Kleidung wiederspiegeln darf. Einfach mal googlen. Ich finde den Gedanken jedenfalls klasse!

Gerade schrieb mir eine Dame, die ein Online-Coaching bei mir gemacht hat, dass meine Mails „wie frischer Wind aus dem Norden“ für sie waren. Kurze Zeit vorher schrieb sie: „Dafür, dass du hunderte Kilometer von hier entfernt bist, triffst du sämtliche Nägel haargenau auf die Köpfchen.“ Solches Feedback tut gut und zeigt mir wieder einmal, was online möglich ist: Veränderung, neue Perspektiven, Ermutigung …

An alle, die ihr Leben mit einer chronischen Erkrankung gleich welcher Art leben: Ich habe gerade eine fb-Gruppe erstellt, die für euch interessant sein könnte. Hier ist der Link: https://www.facebook.com/groups/133920063841837/?fref=ts

Hier noch ein paar Worte zu Sinn und Zweck der Gruppe: Diese Gruppe ist zum Austausch unter chronisch Erkrankten gedacht. Es soll ein Ort sein, an dem wir uns auf unserem Weg begleiten, uns gemeinsam über gute Tage freuen und uns an weniger guten ermutigen und unterstützen.
Wichtig ist mir, dass wir einander wertschätzend begegnen. Wir sind gemeinsam unterwegs, darum begegnen wir einander auf Augenhöhe. Wir gestehen einander zu, dass jeder der Experte seines eigenen Lebens ist. Jeder muss für sich entscheiden, wie er mit seiner Erkrankung umgeht.
Ich persönlich wünsche mir, das hier ein virtueller Ort entsteht, an dem wir uns gegenseitig unterstützen, der Erkrankung zum Trotz vorwärts zu leben. Wenn du solch einen Ort suchst und mitgestalten willst, dann lade ich dich herzlich ein, dieser Gruppe beizutreten!

Ich würde mich freuen, euch dort begrüßen zu dürfen. Gerne dürft ihr auch Freunde und Bekannte, für die solch eine Gruppe eine Hilfe sein könnte, in die Gruppe einladen.