Wie geht es dir mit deinem Mai-Projekt? Bist du noch dabei, läuft alles nach Plan? Oder hast du Anpassungen machen müssen? Es ist sinnvoll, sich nicht zu überfordern – aber auch nicht zu unterfordern! Denn dann wird es langweilig. 😉 Wenn du es noch nicht kennst, dann schau dir doch mal das sogenannte SMART-Prinzip an. Diese Kriterien im Hinterkopf zu haben, kann sehr hilfreich sein!

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Der vermutlich größte Stolperstein? Sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Das weiß jeder, der nach längerer Zeit wieder mit dem Sport anfangen wollte: Motiviert startet man in die erste Woche, geht es zu schnell an, der Körper schmerzt … und in der zweiten Woche dann kommt es, wie es kommt: Das Wetter ist zu schlecht oder zu gut, Termine kommen dazwischen, der innere Schweinehund, die eigenen Quatschis … Wer seinen Körper lange nicht bewegt hat, sollte so fair sein, in entsprechend moderatem Tempo zu starten. Wie wäre es, einen Power-Walk zum Bäcker zu machen, statt wie sonst zum Laden zu schlendern? Oder erstmal zu Fuß zu gehen, statt mit dem Auto zu fahren? Baby-Schritte. Sie sind zwar klein, aber machbar. Und bringen dich weiter! (Gilt übrigens nicht nur für Sport-Vorhaben!)

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Wie sind deine ersten Tage mit deinem Projekt gelaufen? Was waren die größten Herausforderungen, was die größten Freuden?

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„Alles neu macht der Mai“ – so besagt es zumindest ein altes Sprichwort. Meine Erfahrung ist allerdings, dass der Mai nicht von selbst alles neu macht. Wir selbst sind auch gefragt. „Doof!“ sagen die einen. Ich aber finde es immer wieder genial zu sehen, dass wir zu einem guten Teil unser Leben selbst in die Hand nehmen und Dinge verändern können – hin in die Richtung, die wir uns wünschen.

Das eigene Leben aktiv gestalten zu können, halte ich für ein unsagbar großes Geschenk. Ein Geschenk, das wir uns jeden Tag neu überreichen können: indem wir bewusste Entscheidungen treffen, Schritte gehen, aktive Gestalter sind.

Aus diesem Grund möchte ich den Monat Mai unter das Motto „Danke, dass ich gestalten kann“ setzen. Es wird diesen Monat keine „typischen“ Samstags-Fragen geben. Stattdessen möchte ich euch einladen, euch die nächsten Tage zu überlegen, ob es etwas gibt, das ihr im Mai bewusst anpacken wollt. Das muss nichts Weltbewegendes sein, ihr müsst auch nicht das ganze Haus von oben bis unten ausmisten, die Welt retten oder 10 Kilo abnehmen. Aber vielleicht habt ihr gemerkt, dass das Leben gerade extrem schnell unterwegs ist und ihr gar nicht mehr zum Durchatmen kommt – dann könnte es eine Idee sein, sich vorzunehmen, im Mai jeden Tag eine (klitzekleine) Sache zu tun, die euch guttut: ein kleiner Spaziergang, eine bewusst genossene Tasse Tee, mit einer Freundin telefonieren, ein paar Minuten Stille, lauthals das Lieblingslied mitsingen und/oder dazu tanzen … Oder aber es ist wirklich das Gewicht. Oder ein Ordnungsthema. Oder Langeweile/eingefahrene Gewohnheiten, die ihr abstellen wollt. Oder …
Überlegt doch mal, ob es etwas gibt, was ihr diesen Monat bewusst anders/besser gestalten wollt. In ganz kleinen Schritten. Wichtig ist gar nicht mal so sehr, am Ende des Monats ein großes Ziel erreicht zu haben, sondern immer wieder bewusst kleine Dinge zu tun, die euch eurem Ziel näher bringen – und euch merken lassen, dass ihr die Macht habt, Dinge zu verändern.

Übrigens kann es auch so etwas sein, wie ein seit Jahren unvollendetes Projekt endlich anzugehen. Und zwar dieses Mal nicht im Hauruck-alles-auf einmal-Verfahren, sondern in 31 kleinen Teil-Aufgaben.

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