Dezember. Für mich normalerweise der Monat des Dekorierens, Backens, Shoppings, der Kerzen, Freunde und des Feierns. Ein recht intensiver Monat, in dem ich Zeit und Energie investiere, um das Jahr zu einem guten Abschluss zu bringen: Haus putzen, Freunde individuell wertschätzen, den Glauben feiern.
Dieser Dezember wird anders. Das zurückliegende Jahr war teilweise sehr intensiv und ich möchte bewusst einen Gegenpol setzen. Anstatt auf Biegen und Brechen noch mal die Umsatzzahlen ein wenig zu heben oder Nichtgeleistetes doch noch abzuhaken, werde ich ruhig machen. Nicht weil ich muss, sondern weil ich es brauche, weil ich will. Ich entscheide mich für etwas, in diesem Fall für Zeit: Zeit um runterzufahren, Zeit um zu sein, in mich reinzuhören, mir selbst Gutes zu tun. Aber auch, um dieses Jahr emotional zu einem guten Ende zu bringen.
Der Dezember wird bei mir dieses Jahr ein Monat, in dem ich zurückblicke auf das, was war, und von dem träume, was sein wird. Das Jahr 2014 war vielschichtig und dem möchte ich Tribut zollen. Nicht mit Jahresrückblicken im TV, sondern ganz persönlich. Manches lief besser, als ich es mir hätte träumen lassen, anderes hingegen war eher zäh. Aber ich möchte nicht beim Zähen hängen bleiben, sondern das große Ganze in den Blick nehmen. Aus Fehlern lernen und das Gute weiterführen. Mich darauf besinnen, warum ich mache, was ich mache. Aber keine Sorge: In allem Reflektieren werden auch Freunde, Kekse und Gott noch Raum finden!

2014-12-01_rueckausblickFrag dich:
Hast du dir Ziele für 2014 gesteckt? Was ist daraus geworden? Waren sie zu klein, zu groß, zu schwammig, zu sehr von anderen Menschen oder äußeren Umständen abhängig? Was ist dieses Jahr gut gelaufen, was weniger? Nimm dir diese Woche ein wenig Zeit, um das, was war, zu würdigen.

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