Kann man persönliche Themen per Mail bearbeiten? Ist das nicht zu unpersönlich? Man kann! Hier das Feedback einer Online-Coaching-Klientin, das sich genau darauf bezieht:
„Ich war begeistert, dass sie ohne persönliche Treffen meine Problematik in den E-Mails verstanden und mir diesbezüglich gute und verständliche Rückmeldungen (Input, weitere Fragen/Ansatzpunkte) geben konnten.“ – So erlebe ich es immer wieder. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht anbieten!

„Die Gewohnheit, alle Dinge von der Lichtseite zu betrachten, ist mehr wert als materieller Wohlstand.“ – David Hume

Ich glaube, dass es hierbei nicht um positives Denken geht, sondern vielmehr darum, sich bewusst dafür zu entscheiden, den Blick auf das Gute zu lenken statt auf Defizite. Ist das einfach? Ganz sicher nicht, denn es ist nicht normal. Wir sind darauf getrimmt, immer besser zu werden – und das geht nur, wenn man seine Schwachstellen kennt. Die Nachrichten sind voll von dem, was alles nicht gut läuft in der Welt – Berichte über das, was rund oder sogar richtig gut, vielleicht gar vorbildlich läuft, finden sich eher wenig. Und so braucht es den Entschluss, es anders zu versuchen. Das Gute zu suchen. Denn wer sucht, der findet!

„Der erste Schritt zum Glück ist der Entschluss, glücklich sein zu wollen.“ – Ralph Waldo Trine

Ich habe versprochen, euch von ein paar Dinge zu erzählen, die mich in letzter Zeit sehr angesprochen haben. Die erste Sache ist eine kleine Übung, die ich im Rahmen meiner Weiterbildung zum Creative Mindfulness-Coach gemacht habe. Und zwar ging es darum, sich eine Woche lang zu erlauben, neugierig zu sein.
P1180878Mit neugierig meine ich nicht, seine Nase in Dinge zu stecken, die einen nichts angehen. Gemeint ist, mit offenen Augen durch den Alltag zu gehen, Dinge nicht als gegeben hinzu nehmen, Neues zu entdecken und zu lernen. Es war sehr spannend zu sehen, wie viele Dinge mich angesprochen und neugierig gemacht haben. Dinge, die ich normalerweise gerade mal eines flüchtigen Blickes gewürdigt hätte. Immer öfter habe ich es in dieser Woche geschafft, in diesen Momenten kurz inne zu halten. Mal habe ich mir dann einfach eine Minute Zeit genommen, um Schönes zu bestaunen. Ein anderes Mal habe ich Dinge recherchiert, die mich interessiert haben – über Personen und ihre Lebensgeschichte, über die Wirkung von Farben, die Herstellung von Gegenständen …
Es war erstaunlich, was ich alles Spannendes dazu lernen konnte. Und das Beste daran: Es hat sich nicht wie Arbeit angefühlt. Denn mir würde ja nicht gesagt, ich sollte Dieses oder Jenes tun – es war meine eigene Neugier, die mich angetrieben hat. Dieses einwöchige Experiment liegt bereits ein paar Monate zurück. Mittlerweile laufe ich nicht mehr als Dauer-Neugierige durch die Gegend. Aber ich erlaube mir viel öfter als früher, meiner Neugier zu folgen, bewusst wahrzunehmen was ist, Neues zu entdecken. Und das tut einfach nur gut! Herzliche Einladung, heute auch mal bewusst neugierig durch den Tag zu gehen.

Die eigene Komfortzone verlassen – manchmal finde ich das total aufregend, spannend und mach es gerne. Manchmal aber auch nicht. So wie vor ein paar Monaten: Ich war beim ersten Weiterbildungswochenende in Gestalttherapie. Tolle Gruppe, tolle Dozentin, alles gut – bis sie plötzlich ankündigte, dass wir nach der Mittagspause eine Runde tanzen würden. Ich bin mir sicher, mein Herz hat ein paar Sekunden ausgesetzt – ich und tanzen? Hallo, geht’s noch? Bin vielleicht 1-2 Mal in der Disko gewesen und das war so gar nicht mein Ding. Der Tanzkurs während der Schulzeit würde mich wohl auch nicht retten. Tanzen … in der Gruppe … Freestyle?

2010_angstherausforderungDas ware nicht nur außerhalb meiner Wohlfühlzone, sondern quasi schon in der Panikzone! Nachdem gesagt wurde, man dürfe gern auch die Augen zu machen und solle einfach in sich reinfühlen, wie der Körper sich bewegen will, rückte die Herausforderung schon wieder etwas von der Panikzone weg. Und ich merkte: Es ging. Ich bin weder gestorben, noch habe ich mich so blamiert, dass ich mich danach nicht wieder in der Gruppe blicken lassen konnte. Das zu erleben tat gut. Mittlerweile liegt das vierte von fünf Wochenenden hinter mir. Und mittlerweile kann ich sie total genießen, unsere Tanzrunden nach der MIttagspause.

Bin ich ein toller Tänzer? Nein. Habe ich Ambitionen, die nächste Ü30-Party unsicher zu machen? Nö. Tanze ich noch immer am liebsten mit geschlossenen Augen? Ja. Habe ich etwas Neues, Wohltuendes für mich entdecken können? Drehe ich jetzt ab und an, wenn ich alleine zu Hause bin, die Musik auf und tanz ’ne Runde? Bin ich froh, dass ich mich getraut habe – damals, als ich dachte, ich würde vor Scham sterben? Ja, ja und nochmals ja. Danke, Steffi, dass du mich eingeladen hast, meine Grenzen weiter zu stecken. Und dass du mich mit einer bis dato unentdeckten Seite in Kontakt gebracht hast.

Update:
Ich hatte eine tolle Woche! Bin meiner Neugier gefolgt und habe viel Neues gelernt über die Wirkung von Farben, bestimmte Symbole, Personen, fremde Länder und Möglichkeiten, seinen Gedanken auf die Spur zu kommen (um sie ggf. zu hinterfragen) sowie die Wirkung von Katzen auf die Gemütslage von Menschen. Ich fand’s spannend und werde in Zukunft viel öfter meiner Neugier nachgeben. Es gibt so viel zu entdecken!
Nun liegen ein paar arbeitsfreie Wochen vor mir und ich freu mich drauf! Spätestens Anfang September melde ich mich wieder bei euch. Haltet die Ohren steif und macht’s gut! 🙂

Der Dezember ist für mich die Zeit des Jahres, in der ich mir Zeit nehme, um zurück zu blicken auf das, was war:
Welchen Herausforderungen stand ich in den vergangenen Monaten gegenüber?
Welche habe ich gemeistert – und wie?
Vor welchen habe ich kapituliert?
Wo sind Pläne aufgegangen, wo wurden Kurskorrekturen nötig?
Bin ich alles in allem zufrieden oder gibt es Dinge, die noch an mir nagen?

see2Außerdem wage ich einen ersten vorsichtigen Blick nach vorn auf das, was kommt:
Welche Pläne, Ziele, Träume habe ich für das kommende Jahr?
Worauf freue ich mich, was macht mir vielleicht auch ein wenig Angst?

Mir diese Zeit im doch oft recht vollen Advent zu nehmen, ist eine bewusste Entscheidung. Eine, die es mir wert ist, sie fest in meinen Kalender einzutragen. Denn für mich ist es eine Zeit, in der ich dankbar werde für all das Gute in meinem Leben; stolz auf das, was ich zustande gebracht habe; demütig angesichts der Tatsache, dass so manches außerhalb meines Einflußbereiches liegt.

Herzliche Einladung von mir an dich, das zurückliegende Jahr ebenfalls Revue passieren zu lassen und dich schon mal auf das kommende einzustimmen. Wenn du das gerne mit jemandem an deiner Seite tun möchtest, dann melde dich: kontakt@vorwaertsleben.de

Frühjahrsputz – für die einen das größte Unwort aller Zeiten, bei anderen herbeigesehnt. Fakt ist: So ein Großreinemachen ist ein echter Kraftakt, zumindest wenn man mehr als eine Ein-Zimmer-Wohnung hat. Dafür ist das Erfolgserlebnis nach vollendeter Arbeit einfach wunderbar. Und das Beste: Wenn man erst einmal eine gewisse Grundordnung geschaffen bzw. wieder hergestellt hat, lässt sich der Standard danach mit wenig Aufwand halten.
Tipp: Die Wohnung wirkt gleich viel aufgeräumter, wenn Böden und Ablageflächen freigeräumt sind. Das sorgt für einen guten ersten Eindruck und das staubige Bücherregal fällt gleich viel weniger auf!

Diese Woche geht es um die vier Wände, die du dein Zuhause nennst: dein Zimmer, deine Wohnung oder dein Haus, gemietet oder gekauft. Es geht ums Ausmisten, Einrichten, Wohlfühlen. Diese drei Dinge gehören zusammen: loslassen, einladen, genießen. Und das nicht nur in punkto Haushalt, sondern auch ganz allgemein. Wir sind immer wieder herausgefordert, unnötigen Ballast loszulassen. Das fällt manchmal nicht leicht, ist aber befreiend und verschafft ganz neue Möglichkeiten. Erst danach sind wir in der Lage, ganz neu zu entscheiden, was wir (neu) in unser Leben einladen wollen: Menschen, Verhaltensweisen, Rituale, Strukturen, Besitz. Loslassen und einladen. Und dann genießen in dem Wissen, sein Leben aktiv zu gestalten. Einfach schön!
Wie immer gilt: Lesen ist gut, umsetzen aber noch viel besser! In diesem Sinne: Dir einen tollen Frühjahrsputz!

*** ACHTUNG *** ACHTUNG *** ACHTUNG ***

Im Mai lädt VORWÄRTSLEBEN zum ganz persönlichen „Frühjahrsputz“ ein – getreu dem Motto „Alles neu macht der Mai!“

Dabei geht es aber, wie du dir sicher denken kannst, um mehr als eine Großputzaktion in deiner Wohnung! Wie gewohnt gibt es an allen vier Montagen einen Input, an den übrigen Tagen ergänzend eine konkrete Idee, wie man den Impuls umsetzen kann. Bist du dabei? Klasse! Du hast Leute im Hinterkopf, die auch Interesse haben könnten, ihr Leben ein wenig zu entrümpeln? Dann lade sie gerne ein! Ich freu mich auf die Zeit mit euch!