VORWÄRTSLEBEN – den Namen habe ich vor über drei Jahren nicht gewählt, weil der so besonders cool oder hipp klang, sondern weil das mein Herzensthema ist: vorwärts leben. Auch und gerade in oder nach Herausforderungen. Nicht stehenbleiben, isolieren, in der Situation versacken oder gar in die Vergangenheit fliehen, in der alles so viel besser war. Mag sein, dass sich das Leben in eine Richtung verändert hat, die keine Freudenschreie auslösen. Gut möglich, dass es schwer ist, auch nur einen Hauch Positives zu entdecken. Aber ich bin davon überzeugt, dass es immer Gutes zu entdecken gibt. Manchmal vielleicht „nur“ Kleinigkeiten – aber hey, besser Kleinigkeiten als gar nichts! Und ich glaube, dass wir uns üben können im Entdecken dieser guten Dinge. Und dass das unser Leben besser macht. Wohlgemerkt: Ich rede nicht davon, Dinge schönzureden! Absolut nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es kaum etwas Schlimmeres gibt, als dieses Ohnmachtsgefühl, das einen überkommt und alle Energie frisst. Von der Ohnmacht in die Eigenmacht, von der Erstarrung Schritt für Schritt in die Aktion. Wenn das dein Wunsch ist, dann melde dich. Ich unterstütze dich gerne – vor Ort bei mir in Reinfeld oder auch online. Mein Wunsch für dich und für jeden Menschen ist, dass wir es schaffen, unser Leben vorwärtszuleben. Auf ein Ziel hin. Aktiv gestaltend. Und gerne gemeinsam.

Gestern Mittag rief meine Tochter an: Sie komme etwas später, denn sie habe zusammen mit einem Freund einer jungen Mutter mit Baby geholfen. Die stand am Bahnhof, der Fahrstuhl war (mal wieder!) kaputt und sie kam mit dem Kinderwagen nicht die steile Treppe rauf. Also haben die beiden sich den Kinderwagen geschnappt und ihn für sie getragen – Fünftklässler! Scheinbar war niemand anders da oder bereit, der Frau zu helfen. Mein erster Gedanke, als ich das hörte: Was hätte da passieren können! Die Treppe ist wirklich nicht ohne … Dann der Nachsatz: „Mama, ich soll dir von der Frau übrigens was ausrichten. Sie meinte, dass unsere Eltern ganz offensichtlich etwas richtig gemacht haben bei unserer Erziehung – das soll ich dir unbedingt sagen!“
Warum schreibe ich das? Weil es mir so unglaublich gut getan hat, dieses Feedback. Ich weiß, ich bin nicht perfekt – gefühlt ziemlich weit davon entfernt, um genau zu sein. Aber dass die beiden angepackt haben, ganz selbstverständlich, das finde ich klasse! Und zu hören, wie sie damit den Tag für diese Mutter bereichert haben, das finde ich klasse. Vor allem aber musste ich mal wieder denken, wie einfach es ist, einander zu beschenken. Dass es gar nichts kostet, außer vielleicht Aufmerksamkeit, ein paar Minuten der eigenen Zeit oder ein kurzer Satz. Denn nicht nur die Kids haben die Frau beschenkt – sie hat durch ihre Worte etwas zurückgeschenkt … an die beiden Helden, aber auch an uns Eltern. In diesem Sinne: Ein schönes, beschenktes und schenkendes Wochenende euch!
Hat jemand am Sonntag den Film „Der Marsianer“ im Fernsehen geschaut? Mich hat der Film bewegt. Am meisten eine Aussage ganz am Ende. Und zwar sagt der Astronaut, der versehentlich von seinen Kollegen auf dem Mars zurückgelassen wurde und der es geschafft hat, dort weit über ein Jahr zu überleben, sinngemäß: „Klar dachte ich, das sei mein Ende. Aber dann habe ich angefangen, ein Problem anzugehen und zu lösen. Und dann das nächste. Und dann noch eins. Immer so weiter. Und am Ende habe ich mein Ziel erreicht.“
Zwar wurde ich noch nie versehentlich auf dem Mars zurückgelassen – ich war noch nicht mal in der Nähe! -, aber ich kenne dieses Gefühl scheinbar unüberwindbarer Problemberge. Dieses Gefühl, dass etwas einfach nicht zu schaffen ist. Es sind diese Momente, wo man einfach aufgeben will. Es hat ja doch keinen Zweck, warum sich also die Mühe machen, es überhaupt zu versuchen.
2010_angstherausforderungTrotzdem anfangen, einen Schritt nach dem anderen gehen, auch wenn diese Schritte unbedeutend klein zu sein scheinen. Nicht aufgeben, sobald der erste Rückschlag kommt. Durchhalten. Hoffen. Vertrauen. Das klingt so leicht und ist doch manchmal echt schwer.
Meine Frage an dich: Was ist dein ganz persönlicher „Berg“, der dir gerade viel zu hoch erscheint, als dass du ihn erklimmen könntest? Was wäre, wenn du es doch könntest? Was wäre dein erster Schritt auf dem Weg zur Bergkuppe? Und wer hat vielleicht einen ganz ähnlichen Berg schon mal erklommen oder hat anderweitige Erfahrungen, auf die du zurückgreifen könntest?

P1100384Wie fast jedes Geburtstagskind hat auch VORWÄRTSLEBEN einen Wunsch. Und du kannst helfen, dass er in Erfüllung geht! Ich wünsche mir, dass VORWÄRTSLEBEN im neuen Lebensjahr weiter wächst. Denn ich bin davon überzeugt, dass VORWÄRTSLEBEN viel bewegen kann. Gerade diese Woche kamen wieder zwei Rückmeldungen von Menschen, die ein einmonatiges Online-Coaching gebucht haben. Sie waren begeistert, wie viel sich in der kurzen Zeit bewegt hat – in ihnen drin, aber auch im Außen. Sie betonten, wie dankbar sie für die Möglichkeit sind, solch einen Coaching-Prozess online gehen zu können – relativ anonym, aber doch persönlich und individuell. Vor allem aber flexibel orts- und zeitunabhängig.

Zurück zum Geburtstagswunsch: Ich würde mich freuen, wenn du Freunden und Bekannten von VORWÄRTSLEBEN erzählst. Teile die facebook-Seite mit ihnen. Diesen Monat gibt es noch ein paar Dinge zu gewinnen, es lohnt sich also gleich doppelt! J Natürlich kannst du sie auch auf meine Homepage verweisen. Dort gibt es alle Infos zu meinen Angeboten.

DANKE!!

Da ist er nun, unser zukünftiger Held. Er lebt ein Leben wie du und ich. Alles läuft so wie immer. Alltag eben. Aber dann hört er es: Das Abenteuer ruft!
Dieser Ruf kann ganz unterschiedlich klingen. Mal ist es eine herausfordernde Situation, die nach neuen Wegen ruft; mal ist es Langeweile oder aber eine sich auftuende Möglichkeit, die ergriffen werden will. Egal wie unseren Helden der Ruf ereilt – zu Beginn ist er meist nicht sonderlich begeistert. Er weigert sich, will innerhalb seiner Komfortzone bleiben, nichts verändern. Was ja auch zu einem gewissen Grad verständlich ist. Schließlich gibt es keine Garantie, dass die Unternehmung gelingt. Er muss die Sicherheit des Altvertrauten verlassen. Das braucht Mut – und Ermutigung, beispielsweise durch weise Ratgeber, Mentoren, Vertraute, die bereits selbst ihre ganz persönliche(n) Heldenreise(n) unternommen haben. Bekommt unser Held diese Unterstützung, kann er den ersten Schritt ins Abenteuer gehen: Er überwindet sein Zögern, überschreitet die Schwelle – und betritt eine ihm bis dato unbekannte Welt.

Auch wenn ich mich selbst eher ungern als Heldin bezeichne – das klingt in meinen Ohren noch immer etwas abgehoben –, so kenne ich diese Phase der Heldenreise sehr gut. Die Unzufriedenheit mit dem, was ist. Gleichzeitig aber auch die Angst vor dem, was alles passieren könnte, wenn ich dem Ruf des Abenteuers folge. Meinem Herzen folge. Ich habe gezögert – oft! Habe hin und her überlegt, wurde von Mitmenschen entmutigt. Aber zum Glück hatte ich auch diese weisen Vertrauten an meiner Seite, die die Risiken nicht unter den Tisch kehrten, mir aber dennoch Mut machten. Und so konnte ich schon so manches Mal diesen wichtigen ersten Schritt tun. Rein ins Abenteuer, ins Unbekannte, in eine neue Welt. Ob es mit diesem ersten Schritt getan ist und was einen in der neuen Welt alles erwartet, dazu schreibe ich nächste Woche mehr.

Zum Weiterdenken:
Hast du den Ruf des Abenteuers schon mal gehört – und bist ihm gefolgt? Was hat dir geholfen bzw. was hat dir gefehlt?

Demnächst starte ich mit einer jungen Frau ein Fragen-Coaching per E-Mail. So ein Fragen-Coaching ist besonders für Menschen gedacht, die ein wenig Unterstützung brauchen, um in einer Situation klarer zu sehen. Dabei ist es dann auch egal, ob die Person um die Ecke von mir oder aber wie diese Frau in Süddeutschland wohnt. Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die das Internet uns heute bietet! Nähere Infos zum Fragen-Coaching bzw. zum Fragen-CoachingPLUS findet ihr hier: http://vorwaertsleben.de/coaching/fragen-coaching/

Als Kind habe ich gerne Dr. Brinkmann & Co. beim Dienst in der Schwarzwaldklinik zugeschaut. Es war klar: Egal wie verzwickt der Fall auch sein mochte, am Ende wendete sich alles stets zum Guten. Die Patienten wurden als geheilt entlassen. Und sollte das ausnahmsweise einmal nicht der Fall sein, dann ging es ihnen zumindest psychisch gut: Sie wurden von den Ärzten und Pflegern wahrgenommen, getröstet, aufgerichtet und konnten so mit neuer Perspektive und ganz viel Mut die Klinik verlassen.
Als eine Bekannte mir kürzlich gestand, dass sie gerne den Bergdoktor sieht, musste ich innerlich (und womöglich sogar äußerlich) grinsen. „Du schaust solche Heile-Welt-Filme?“ Ich war erst einmal überrascht – das hatte ich von dieser gestandenen Powerfrau gar nicht erwartet. Auf der anderen Seite tun solche Formate einfach gut. Man identifiziert sich mit den Patienten und erlebt Sicherheit, Geborgenheit. Das tut unserer Seele gut. Punkt.
Die Realität sieht leider oft anders aus. Ich selbst habe sie wiederholt live erlebt: engagierte Pflegekräfte ebenso wie ermüdete, die nicht mehr und im Idealfall auch nicht weniger als Dienst nach Vorschrift machen; Ärzte, die genau hingucken, nachfragen, da sind, aber auch diejenigen, die einen wie eine Nummer behandeln. Letztere bleiben einem leider meist weitaus länger in Erinnerung.
Ich bin mir voll und ganz der Tatsache bewusst, dass wir in keiner perfekten heilen Welt leben. Eine Realität, die ich am liebsten ausblenden würde, aber nicht kann. Denn ich begegne ihr tagtäglich aufs Neue – und bin selbst Teil davon. Trotzdem – oder vielleicht auch gerade deshalb – will ich mein Bestes tun, ein bisschen „Schwarzwaldklinik“ in diese Welt zu tragen. Mein ganz persönlicher Traum? In ein paar Jahren in Arztpraxen und Kliniken Workshops zum Thema „Umgang mit Patienten“ anzubieten. Jeder einzelne Mitarbeiter, ganz gleich ob Reinigungskraft oder Chefarzt, kann einen Beitrag dazu leisten, dass es den Patienten besser geht. Ich möchte sie auf ihre Möglichkeiten hinweisen, aber auch davon erzählen, welche Folgen es haben kann, den Blick für den Einzelnen zu verlieren. Ich habe mittlerweile zu viele Geschichten von Menschen gehört, die Arztpraxen und Kliniken traumatisiert verlassen haben. Das muss ein Ende haben – oder zumindest weniger werden. Das ist mein ganz persönlicher, ganz riesengroßer Wunsch!

Erinnere dich:
Wo hast du es erlebt, dass jemand dich und deine Situation wahrgenommen hat?
Was hat das mit dir gemacht?

Ich mochte sie, die Küchenprofis, Küchenchefs und natürlich auch den Restauranttester. Es hat mich begeistert, wenn mit einem durchdachten, stimmigen Konzept, fachlichem Knowhow und Motivation ein Restaurant vor der Schließung gerettet wurde.
Das war früher. Kürzlich habe ich beim Zappen durch das Programm wieder reingeschaut – und war geschockt. Natürlich wurde auch da noch getestet, gewirbelt, ermutigt, optimiert. Aber irgendetwas schien verkehrt. Es ging nicht mehr darum, eine übergroße Speisekarte runterzubrechen. Es ging nicht um eine ansprechende Einrichtung, Klärung der Zielgruppe oder fachlichen Input. Da wurden stattdessen sehr teure neue Geräte gekauft und in eine total versiffte Küche gestellt. Mein Punkt ist folgender: Eine Küche zu putzen, das kann jeder. Das sind die Basics. Und wenn die nicht mal klar sind, dann stimmt grundsätzlich etwas nicht – zumindest ist das mein Empfinden.
Lustigerweise erzählten mir in der darauf folgenden Woche drei Personen, dass sie diese Shows nicht mehr gucken. Weil diese Vorgehensweise wohl eher die Regel als die Ausnahme ist. Und der durch die Shows geförderte Erfolg oft nur von kurzer Dauer ist.
Ich schüttle den Kopf darüber – und muss mich gleichzeitig an der eigenen Nase packen. Vielleicht geht es dir ganz ähnlich: Wir hoffen auf den „quick fix“, auf die schnelle Lösung. Mit einer Turbodiät 5-10 Kilo abnehmen und schon strotzt man nur so vor Selbstbewusstsein; vom Partner trennen, den Job wechseln und schon ist man alle Sorgen los; mit dem Wochenende im Wellness-Hotel soll der Stress der letzten Monate abgeschüttelt werden. Und ja, natürlich macht es etwas mit einem, wenn man abnimmt etc. Aber damit allein ist es oftmals nicht getan. Veränderung ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. Und zwar einer, den man schaffen kann – besonders wenn man Unterstützung an seiner Seite hat!

Überleg mal:
1. Welche Veränderung möchtest du gerne in deinem Leben sehen?
2. Welche Personen (Freunde, Fachleute …) willst du ins sprichwörtliche Boot holen, um dich in diesem Prozess zu unterstützen?

VORWÄRTSLEBEN ist für dich da – damit du dein Ziel erreichst!

Kennt ihr ihn schon, den schwarzen Hund? Falls nicht, dann lernt ihn in diesem Video kennen: https://www.youtube.com/watch?v=1UiA32Qv4yE
Depression ist nicht gleich Depression: Es gibt leichte, mittelgradige und schwere Formen. Manche Menschen erleben eine depressive Episode einmalig, andere mehrmals im Leben. Es gibt die Depression in Reinform oder aber gemischt mit anderen Symptomen wie beispielsweise körperlichen Beschwerden, Ängsten, Essstörungen.
Auch ganz wichtig: Nicht jeder, der eine depressive Episode durchlebt, ist ruhig und in sich gekehrt. Es gibt auch die sogenannte agitierte Depression, bei der die Betroffenen innerlich rastlos und wie getrieben sind, die Aktionen aber letztlich ins Leere laufen. Viele Depressive wenden ein hohes Maß an Energie auf, um die Maske oben zu halten. Dabei ist ihre Kraft sowieso schon begrenzt.
Werden nur die Schwachen depressiv? Das kann nicht sein, denn dann würde das Burnout ja auch die Schwachen treffen und nicht die Energiebündel. Fakt ist, dass jeder Mensch einen ganz individuellen Vulnerabilitätsgrad hat, der sich aus verschiedenen Bausteinen (genetischer Faktoren, soziale Einbindung, Schutzmechanismen, Stress etc.) zusammensetzt. Gefeilt ist niemand. Die gute Nachricht ist die: Depression ist heutzutage gut behandelbar. Es gibt sehr wirksame Medikamente, vor allem aber auch gute therapeutische Hilfsmöglichkeiten. Wenn du mehr über das Thema wissen möchtest, dann schreib mir einfach eine E-Mail an kontakt@vorwaertsleben.de

Mach den Test:
Hier geht es zu einem kurzen Selbsttest, der als erste Einschätzung dienen kann: http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/depression-test-selbsttest.php