Ich kenne viele Menschen, die sich ein „Wort fürs Jahr“ aussuchen. Damit meine ich nicht die jährliche Abstimmung über das Wort des Jahres, sondern ein ganz persönliches Wort oder Thema, mit dem man sich im jeweiligen Jahr besonders beschäftigen möchte.

In der Dankbarkeits-Gruppe, die ich auf facebook gestartet habe, gibt es Menschen, die sich 2018 besonders mit Dingen wie „Vertrauen“, „Loslassen“, „Achtsamkeit“ oder „gesunden Grenzen“ auseinandersetzen möchten. Dies sind nur einige der ganz unterschiedlichen Themen. Mein Wort für 2018 ist „embrace“, ein englisches Wort, das so viel wie umarmen, akzeptieren, bejahen bedeutet: mich selbst mit allen Macken und Unvollkommenheiten, die Herausforderungen des Lebens aktiv angehen statt in der Ecke zu sitzen und zu meckern – das alles und noch vieles mehr umfasst dieses Wort für mich.

Hast du ein Wort oder ein Thema, das du in diesem Jahr angehen willst? Und hast du schon eine Idee, wie du es anpacken willst?
Kürzlich war ich einkaufen und überall – typisch zum Jahresbeginn – lagen Fitnessartikel rum: Bauchtrainer, Laufoutfits, Yoga-Matte und was es sonst noch so alles gibt. Ein neues Jahr bedeutet für viele Menschen auch neue Vorsätze, was die eigene Gesundheit und Fitness angeht. Was gut ist. Nur ohne konkrete Vorstellung vom Ziel und einen Plan, wie man dieses Ziel erreichen kann – realistisch, zum eigenen Leben passend -, scheitern die meisten Vorsätze binnen weniger Wochen oder sogar Tage. Was echt schade ist.
Wenn du einen Vorsatz fürs neue Jahr hast, ein bestimmtes Thema, das du endlich angehen willst, aber du merkst, dass du nicht weißt, wie du den Stier bei den Hörnern packen sollst, dann melde dich. Ich biete einmonatige Online-Coachings an, in denen wir genau diese Themen gemeinsam anpacken können. Ich bin mir sicher, dass du dadurch deinem Ziel einen großen Schritt näher kommst. Melde dich, wenn du mehr erfahren willst.
Hier der Link zu weiteren Infos zum Online-Coaching: http://vorwaertsleben.de/online-coaching/was-ist-online-coaching/

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen – dafür entschuldige ich mich von Herzen! Den Blog habe ich dieses Jahr eher ruhen lassen, da andere Dinge Priorität hatten. 2018 wird es aber wieder mehr Beiträge geben – Ehrenwort!

Vor allem wird der ganze Bereich Online-Angebote noch mehr als bisher in den Fokus meiner Arbeit rücken: Das Online-Coaching-Angebot wird ausgebaut und es soll auch endlich erste Online-Kursangebote geben. Einiges ist im Werden, auf das ihr euch freuen dürft – ich jedenfalls bin schon ganz vorfreudig auf das, was das nächste Jahr bringen wird! 🙂

Die letzten Wochen und Monate waren ein wenig wild hier bei mir und VORWÄRTSLEBEN. Es waren (und sind noch immer) spannende Zeiten mit spannenden Herausforderungen, die mich definitiv aus meiner kuscheligen Wohlfühlzone rausholen. Langer Vorrede kurzer Sinn: Bald wird es etwas ruhiger und es gibt dann auch wieder mehr Beiträge hier. Und die Website kriegt ein kleines Make-over. Ein wenig Geduld also noch. Einen super schönen Sonnentag wünsch ich euch – genießt ihn!

2014-12-01_rueckausblickIch weiß nicht, wie dein Jahr 2016 war. Aber ganz egal ob ein riesengroßer Glücksmoment oder eine gefühlt einzige Katastrophe: 2017 steht vor der Tür und ist wie ein unbeschriebenes Blatt, das nur darauf wartet, von dir beschrieben zu werden. Oder bemalt. Oder … Jeder Tag, jede Minute bietet die Chance, Neues zu wagen, die Richtung zu wechseln, dein Leben positiv zu gestalten. Also kannst du auch jetzt gleich starten. 🙂 Guten Rutsch dir und vorher erst mal einen guten Endspurt für 2016!

Update:
Ich hatte kürzlich geschrieben, dass der Blog sich eine kleine Auszeit nimmt, um sich neu zu sortieren. Insgesamt wird hier bei VORWÄRTSLEBEN gerade einiges neu sortiert: Flyer sind im Druck, der Schwerpunkt meiner Arbeit verlegt sich etwas (bald mehr dazu), dementsprechend wird die ganze Homepage in den kommenden Wochen noch mal grundlegend überarbeitet/angepasst, neue Angebote sind in Vorbereitung … Mich trennen nur noch wenige ToDos vom Abschluss als Creative Mindfulness Practitioner, im Juli startet die nächste Weiterbildung zum Creative Mindfulness Coach, darauf folgt die zum Creative Mindfulness Trainer. Außerdem soll – so die Handwerker sich denn endlich zurück melden mit allen nötigen Infos – im Juli der Praxisraum ein wenig aufgehübscht werden … spannende Zeiten also! 🙂 Aber zurück zum Blog: Ich habe mich entschieden, vom alten Konzept erst mal Abstand zu nehmen, sprich es wird in Zukunft kein Monatsthema mehr geben, zu dem ich 1-2 Mal in der Woche etwas poste. Stattdessen werde ich euch einfach immer mal wieder an dem teilhaben lassen, was hier gerade so passiert, was mich bewegt: Aha-Momente ebenso wie Hürdenläufe. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid! Nicole

BITTE VORMERKEN:
Demnächst biete ich einen kostenlosen Schnupper-Workshop in kreativer Achtsamkeit an.
Das Ganze wird in meiner Praxis stattfinden, Platz ist somit begrenzt und die Teilnehmerzahl auch. 🙂 Details folgen.
Wer aber schon jetzt weiß, dass er Lust hätte, dabei zu sein: Bitte kurze Info an mich. Dann kann ich das ggf. auch in die Terminplanung mit einfließen lassen.

Unser Held kehrt von seiner Reise nach Hause zurück. In Filmen ist dies oft der Punkt, an dem das Heimatdort eine Party schmeißt und er als großer Held gefeiert wird. Vielleicht ist er aufgebrochen, um ein Heilmittel zu besorgen oder etwas ähnlich Bedeutendes, auf das die Gemeinschaft gewartet hat.
In der Realität ist die Heimkehr leider nicht immer mit einer großen Willkommensfeier verbunden, nicht mit Freudentränen, sondern mit irritierten Blicken: Die Person, die ausgezogen ist, um Neues zu entdecken – für sich persönlich oder zum direkten Nutzen für alle –, hat sich verändert. Sie hat Dinge erlebt, die die Zurückgebliebenen nicht erlebt haben. Er hat über den sprichwörtlichen Tellerrand geguckt, möglicherweise einschneidende Erfahrungen gemacht. Dinge, die die Gemeinschaft nicht zwingend auf Anhieb verstehen und nachvollziehen kann. Da diese Dinge so frisch sind, ist der zurückgekehrte Held vielleicht auch noch gar nicht in der Lage, von den Ereignissen angemessen zu berichten. Diese Veränderung kann Angst machen: „Ist das noch die Person, die wir kannten?“ Die Antwort auf diese Frage lautet ja – und nein.
Jeder von uns macht Erfahrungen, die uns prägen. Manche sind gewollt, manche nicht. Richtig ins Leben integriert, sorgen sie für persönliches Wachstum, für Reife. Bei der Heldenreise verhält es sich ganz ähnlich. Der entscheidende Punkt ist der, dass wir uns bewusst für neue Erfahrungen entscheiden – für den Aufbruch in neue Welten, mögen sie aufregend groß oder eher klein sein.

Zum Weiterdenken:
Wie hast du Veränderung in deinem Leben wahrgenommen: Als etwas, das dich von anderen trennt, vereint, verwirrt …? Wie geht es dir damit, wenn Freunde Erfahrungen machen, mit denen du nichts anfangen kannst?

Unser Held hat letzte Woche all seinen Mut zusammen genommen und ist in eine ihm unbekannte Welt aufgebrochen. In Neuland. Dort stehen ihm diverse Bewährungsproben bevor, er trifft auf neue Verbündete, aber auch auf Feinde. Schließlich kommt es zum alles entscheidenden Kampf, zur Konfrontation. Unser Held stellt sich seinem ganz persönlichen Feind: einer Person, Situation, einem Gefühl … – und siegt! Er hat seine Mission erfüllt und hält das, was er im Zuge seiner Reise erhalten wollte, in Händen. Welcher Art sein „Schatz“ ist, das ist vom Ziel der Reise abhängig. Er ist aber immer von großem Wert für den Helden.
Nun kann er sich auf den Heimweg machen. Ihm wird bewusst, welcher Gefahr er ins Auge geblickt – und sie überwunden hat. Durch die Reise ist er gewachsen. Er ist nicht mehr derselbe Mensch, der er war, als der Ruf des Abenteuers ihn ereilte.

Neuland. Gefahren. Ein Schatz. Es braucht Mut und treue Weggefährten, um solch ein Wagnis einzugehen. Mutig zu sein jedoch bedeutet nicht, die Angst komplett abgeschüttelt zu haben. Mutig zu sein bedeutet, trotz Angst Schritte zu gehen. Nicht nur einen, sondern immer noch einen. Bis man sein Ziel erreicht hat. Manche machen die Erfahrung, dass die Angst mit jedem Schritt, den man gegangen ist, weniger wird. Andere hingegen erleben Zeiten reduzierter Angst, aber mit einem Mal ist sie wieder da – überraschend präsent und eindrucksvoll.
Das sind die Momente, in denen so manch einer auf dem Absatz kehrt gemacht hat und im Schweinsgalopp zurück nach Hause rennt. Zurück zum Altbekannten. Der Moment, in dem das Sprichwort „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ zum Tragen kommt. Wobei man vielleicht gerade mal zwei Schritte vom Ziel entfernt ist.

Zum Weiterdenken:
Gibt es eine Situation, wo du dir rückblickend wünschst, du hättest nicht aufgegeben? Wo wärst du heute, wenn du weiter gemacht hättest? Was hättest du damals an Unterstützung gebraucht, um weiter zu gehen?

„Sei der Held im Abenteuer deines Lebens“ stand auf der Karte, die ich einem Freund geschenkt habe. Held – das mag erst mal etwas abgehoben klingen. Denn hey, was haben du und ich schon mit Superman & Co. gemeinsam? Die haben ihre Superkräfte – und wir?
Im Rahmen meiner Weiterbildung in Creative Mindfulness (kreative Achtsamkeit) setze ich mich gerade mit dem Konzept der Heldenreise auseinander. Es basiert auf der Analyse von Mythen sowie Gedanken von Carl G. Jung, die später von Joseph Campbell in seinem Buch „The hero has a thousend faces“ zusammengefasst wurden.
Das Konzept der Heldenreise findet sich in vielen Filmen und Büchern wieder, ganz gleich ob Zauberer von Oz, in Matrix oder Herr der Ringe. Immer geht es darum, dass jemand aufbricht, um ein Abenteuer zu bestehen. Dazu muss er die ihm vertraute Welt zurücklassen, um in eine neue einzutauchen. Dort begegnet er Herausforderungen, findet seinen „Schatz“ und kehrt anschließend verändert in seine alte Welt zurück.
Spannend ist, dass nicht nur Dorothy, Neo, Frodo & Co. Heldenreisen antreten, sondern auch wir. Große und kleine, angestoßen durch sich auftuende Möglichkeiten, Herausforderungen, neue Situationen. Immer geht es dabei um persönliches Wachstum – und den Mut, Dinge anders zu machen als sonst.

Zum Weiterdenken:
Wann hast du das letzte Mal etwas anders gemacht als normal? Was war der Grund dafür – und wie hat es sich angefühlt?