Unser Held hat letzte Woche all seinen Mut zusammen genommen und ist in eine ihm unbekannte Welt aufgebrochen. In Neuland. Dort stehen ihm diverse Bewährungsproben bevor, er trifft auf neue Verbündete, aber auch auf Feinde. Schließlich kommt es zum alles entscheidenden Kampf, zur Konfrontation. Unser Held stellt sich seinem ganz persönlichen Feind: einer Person, Situation, einem Gefühl … – und siegt! Er hat seine Mission erfüllt und hält das, was er im Zuge seiner Reise erhalten wollte, in Händen. Welcher Art sein „Schatz“ ist, das ist vom Ziel der Reise abhängig. Er ist aber immer von großem Wert für den Helden.
Nun kann er sich auf den Heimweg machen. Ihm wird bewusst, welcher Gefahr er ins Auge geblickt – und sie überwunden hat. Durch die Reise ist er gewachsen. Er ist nicht mehr derselbe Mensch, der er war, als der Ruf des Abenteuers ihn ereilte.

Neuland. Gefahren. Ein Schatz. Es braucht Mut und treue Weggefährten, um solch ein Wagnis einzugehen. Mutig zu sein jedoch bedeutet nicht, die Angst komplett abgeschüttelt zu haben. Mutig zu sein bedeutet, trotz Angst Schritte zu gehen. Nicht nur einen, sondern immer noch einen. Bis man sein Ziel erreicht hat. Manche machen die Erfahrung, dass die Angst mit jedem Schritt, den man gegangen ist, weniger wird. Andere hingegen erleben Zeiten reduzierter Angst, aber mit einem Mal ist sie wieder da – überraschend präsent und eindrucksvoll.
Das sind die Momente, in denen so manch einer auf dem Absatz kehrt gemacht hat und im Schweinsgalopp zurück nach Hause rennt. Zurück zum Altbekannten. Der Moment, in dem das Sprichwort „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ zum Tragen kommt. Wobei man vielleicht gerade mal zwei Schritte vom Ziel entfernt ist.

Zum Weiterdenken:
Gibt es eine Situation, wo du dir rückblickend wünschst, du hättest nicht aufgegeben? Wo wärst du heute, wenn du weiter gemacht hättest? Was hättest du damals an Unterstützung gebraucht, um weiter zu gehen?

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