„Sei der Held im Abenteuer deines Lebens“ stand auf der Karte, die ich einem Freund geschenkt habe. Held – das mag erst mal etwas abgehoben klingen. Denn hey, was haben du und ich schon mit Superman & Co. gemeinsam? Die haben ihre Superkräfte – und wir?
Im Rahmen meiner Weiterbildung in Creative Mindfulness (kreative Achtsamkeit) setze ich mich gerade mit dem Konzept der Heldenreise auseinander. Es basiert auf der Analyse von Mythen sowie Gedanken von Carl G. Jung, die später von Joseph Campbell in seinem Buch „The hero has a thousend faces“ zusammengefasst wurden.
Das Konzept der Heldenreise findet sich in vielen Filmen und Büchern wieder, ganz gleich ob Zauberer von Oz, in Matrix oder Herr der Ringe. Immer geht es darum, dass jemand aufbricht, um ein Abenteuer zu bestehen. Dazu muss er die ihm vertraute Welt zurücklassen, um in eine neue einzutauchen. Dort begegnet er Herausforderungen, findet seinen „Schatz“ und kehrt anschließend verändert in seine alte Welt zurück.
Spannend ist, dass nicht nur Dorothy, Neo, Frodo & Co. Heldenreisen antreten, sondern auch wir. Große und kleine, angestoßen durch sich auftuende Möglichkeiten, Herausforderungen, neue Situationen. Immer geht es dabei um persönliches Wachstum – und den Mut, Dinge anders zu machen als sonst.

Zum Weiterdenken:
Wann hast du das letzte Mal etwas anders gemacht als normal? Was war der Grund dafür – und wie hat es sich angefühlt?

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