Ich liebe Bücher. Die Mischung ist recht bunt – von nervenkitzelnden Krimis über wissenserweiternde Fachliteratur und einmaligen Biografien bis hin zu Kindheitserinnerungen wiederbelebenden Kinderbüchern ist so ziemlich alles dabei, von Horror mal abgesehen. Am liebsten sind mir Bücher, die mir Impulse für mein Leben schenken. Bücher, die mich im positiven Sinne zum Nachdenken, Umdenken, Querdenken anregen. Solche Impulse finden sich in fast jedem Buch – vorausgesetzt natürlich, man ist in Entdeckerlaune. Dann ist eigentlich jedes Buch, jede Begegnung, jeder Moment eine Möglichkeit, Impulse aufzunehmen. Die große Frage ist nur: Was mache ich mit diesen Impulsen? Nehme ich sie wahr und hake sie im nächsten Moment direkt wieder ab oder erlaube ich mir einen Augenblick, um mich zu fragen, ob es ein Impuls ist, dem ich weiter nachgehen möchte? Erlaube ich ihm, in mir Raum zu nehmen und sich zu entfalten? Dünge ich ihn mit Zeit, Aufmerksamkeit und Entdeckergeist? Erlaube ich ihm, Knospen zu treiben und sich auszuwirken auf mein Leben?

Vor ein paar Jahren habe ich in einem Laden eine Postkarte entdeckt. Auf ihr stand ein Satz, der mich angesprochen hat: „Du bist in mein Gedankenbeet getapst und hast dort heimlich Samen verkrümelt. Jetzt wächst da was.“ Diese Karte liegt noch immer in meinem Arbeitszimmer. Sie erinnert mich an die Menschen, die im Laufe meines Lebens Gedanken-Samen in mein Leben haben rieseln lassen. Gedanken-Samen, die aufgehen durften und mich und mein Leben mitgeprägt haben. Sie erinnert mich aber auch daran, was ich tun möchte: Menschen inspirieren, indem ich gute Gedanken-Samen ausstreue.

John Streleckys Buch „Safari des Lebens“ hat mich sehr bewegt. In der Geschichte geht es darum, zu entdecken, was einem wichtig ist im Leben. Was sind die eigenen Lebensziele und Prioritäten? Welche Dinge sollen Raum haben, um zu wachsen? Wie wirken sich diese Dinge auf meine Entscheidungen aus? Und welche Menschen möchte ich um mich haben, damit wir uns gegenseitig auf unserem Weg unterstützen können? Immer wieder stelle ich mir diese Fragen. Ein paar Antworten konnte ich schon zusammentragen. Gerade gestern ist mir – durch den „Gedanken-Samen“ in Form eines Anrufes eines Freundes – neu bewusst geworden, was ich mir wünsche für mein Leben: eine Stimme zu sein, die das Thema VORWÄRTSLEBEN in die Ohren und Herzen derjenigen trägt, die Ermutigung auf ihrem Weg brauchen. VORWÄRTSLEBEN ist mehr als der Name meiner Coaching-Praxis. Es ist mein Lebensmotto. Es ist das, was mir auf dem Herzen liegt und wo ich merke, dass es so viele Menschen gibt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen genau an diesem Punkt am Kämpfen sind. VORWÄRTSLEBEN steht für mich für eine konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, mit den Quatschis, die einem in einer gefühlten Endlosschleife erzählen, was alles NICHT möglich ist. Es steht für ein Leben im Hier und Jetzt, für das aktive Gestalten, für einen (neu freigegrabenen) Zugang zum eigenen Innersten, für Hoffnung, Perspektive und so viel mehr!

Schreibe eine Antwort

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

Erforderlich