Die Bekannte einer Bekannten bietet Workshops an, in denen die Teilnehmer krumme Hunde, schräge Vögel und andere sonderbare Tiere gestalten. Die Figuren stellen die Sicht der Person auf sich selbst dar. Ein spannendes Experiment, dachte ich mir, und legte los. In mehreren Etappen entstand mein ganz persönlicher schräger Vogel. Seine Flügel sind unterschiedlich lang, auf einem klebt sogar ein Pflaster. Er ist bunt, aber auf eine sehr geordnete Art und Weise. Auf seinem Kopf hat er strubblige Haare – er ist mir erstaunlich ähnlich.
2015-01-26Es war für mich ein spannendes Experiment, mich selbst als Vogel zu modellieren – und hat mir einiges über mich selbst aufgezeigt: Wie ich gerne wäre, wie ich mich selbst sehe, was andere (nicht) sehen sollen … So simpel der Vogel am Ende aussah – ich habe mit vielen Details gerungen. Dinge, die Betrachter nicht einmal registrieren würden, die mir aber im Gestaltungsprozess wichtig wurden.
Ganz ähnliche Erfahrungen kann man machen, wenn man sich selbst malt. Bei dieser Variante des Experiments geht es nicht um eine möglichst genaue Abbildung des eigenen (äußeren) Spiegelbilds, sondern um das, was in einem steckt: die Selbstwahrnehmung, Gefühle, Wünsche, Makel, Ängste, Träume, Ressourcen etc. Auch dieses Experiment kann zu erstaunlichen Erkenntnissen führen.

Probier‘s aus:
Wenn du magst, dann versuch es doch selbst auch einmal. Es muss ja kein schräger Vogel sein – auch buckelige Katzen, aufgedrehte Maulwürfe und aufgedunsene Michelin-Männchen sind gerne gesehen! Ich freue mich über ein Feedback zu deinen Erfahrungen an kontakt@vorwaertsleben.de

Guck mal:
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