Vielleicht ist es dem einen oder anderen aufgefallen: Die Seelsorge ist aus meinem Angebotskatalog verschwunden. Ich will kurz ein paar Takte zum Warum los werden:

Als ich 2015 mit VORWÄRTSLEBEN angefangen habe, war es mir wichtig, neben Coaching und Psychotherapie auch Seelsorge anzubieten. Denn vor über 10 Jahren habe ich meine 1 ½ jährige Seelsorgeausbildung bei de’ignis gemacht – meinen ersten Schritt hin zu Beratung auf etwas höherem Niveau. Zudem ist der Begriff Seelsorge vielen aus dem kirchlich-gemeindlichen Kontext vertraut und die Hemmschwelle, Seelsorge in Anspruch zu nehmen, geringer als bei einer Psychotherapie.

Nach einem Jahr merke ich aber, dass Seelsorge nicht mehr so recht in mein Angebot passen will. Nicht weil ich meine „Wurzeln“ verleugnen will, auch nicht meinen Glauben. Nur ist für viele Seelsorge eine Gratis-Leistung. Oder zumindest etwas, das doch deutlich günstiger sein müsste als eine Stunde Coaching oder Therapie. Das „Problem“ ist nur, dass ich immer ich bin: Ich bin immer Nicole Sturm und kann mich nicht in Seelsorgerin, Coach oder Therapeutin aufspalten. So bringe ich in jedes Gespräch all mein Wissen und meine Erfahrung ein. Und aus genau diesem Grund kann ich ein Seelsorgegespräch nicht umsonst oder für 10 Euro die Stunde anbieten.

Diese Unfähigkeit, sich in verschiedene Rollen aufspalten zu können, empfinde ich jedoch nicht als negativ – im Gegenteil: Meine Kunden profitieren davon! In Coaching-Gesprächen habe ich die psychische Komponente mit im Blick, in Therapiestunden fließen Coaching-Elemente mit ein. Es ist immer ein Mix und das ist ein Gewinn!

Schreibe eine Antwort

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

Erforderlich