Nachdem es in der vergangenen Woche um Handlungsoptionen ging, machen wir uns diese Woche Gedanken über unsere Gedanken. Denn sie sind es, die zu einem guten Teil unseren Aktionsradius definieren.
Alfred Selacher hat es einmal so formuliert: „Wo meine Grenzen sind, bestimmt mein Denken.“ In Reinform würde ich das so nicht unterschreiben. Denn es gibt nun mal Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe. So kann ich mir beispielsweise wünschen, in zwei Jahren glücklich verheiratet zu sein. Das mit der Heirat kann man vielleicht noch irgendwie hinkriegen, aber Glück ist nicht machbar. Ich kann das Glück unterstützen, kann es quasi in mein Leben zu einem gewissen Grad einladen, sicher, aber machen kann ich es nicht. Andere Träume scheinen auf den ersten Blick überhaupt nicht umsetzbar. Ich denke da an den Traum eines Langzeitarbeitslosen, der von einer Weltreise träumt. Da würden viele sagen, dass das nicht geht. Aber warum eigentlich nicht? Es muss ja keine Tour von 5-Sterne-Hotel zu 5-Sterne-Hotel sein. Mit ein wenig Kreativität und der nötigen Gedanken-Power ist einiges möglich: trampen, arbeiten für Kost und Logis, Sponsoren suchen, Freunde mit Kontakten ins Ausland mit ins Boot holen …
Langer Rede kurzer Sinn: Nicht alles, was wir denken, ist real. Das gilt sowohl für Träume, aber – ganz wichtig! – auch für Grenzen. Daher diese Woche die Einladung an dich, deinen Gedankengängen auf die Spur zu kommen und bei Bedarf hinderliche durch förderliche Leitsätze zu ersetzen. Viel Spaß!

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