Ich habe versprochen, euch von ein paar Dinge zu erzählen, die mich in letzter Zeit sehr angesprochen haben. Die erste Sache ist eine kleine Übung, die ich im Rahmen meiner Weiterbildung zum Creative Mindfulness-Coach gemacht habe. Und zwar ging es darum, sich eine Woche lang zu erlauben, neugierig zu sein.
P1180878Mit neugierig meine ich nicht, seine Nase in Dinge zu stecken, die einen nichts angehen. Gemeint ist, mit offenen Augen durch den Alltag zu gehen, Dinge nicht als gegeben hinzu nehmen, Neues zu entdecken und zu lernen. Es war sehr spannend zu sehen, wie viele Dinge mich angesprochen und neugierig gemacht haben. Dinge, die ich normalerweise gerade mal eines flüchtigen Blickes gewürdigt hätte. Immer öfter habe ich es in dieser Woche geschafft, in diesen Momenten kurz inne zu halten. Mal habe ich mir dann einfach eine Minute Zeit genommen, um Schönes zu bestaunen. Ein anderes Mal habe ich Dinge recherchiert, die mich interessiert haben – über Personen und ihre Lebensgeschichte, über die Wirkung von Farben, die Herstellung von Gegenständen …
Es war erstaunlich, was ich alles Spannendes dazu lernen konnte. Und das Beste daran: Es hat sich nicht wie Arbeit angefühlt. Denn mir würde ja nicht gesagt, ich sollte Dieses oder Jenes tun – es war meine eigene Neugier, die mich angetrieben hat. Dieses einwöchige Experiment liegt bereits ein paar Monate zurück. Mittlerweile laufe ich nicht mehr als Dauer-Neugierige durch die Gegend. Aber ich erlaube mir viel öfter als früher, meiner Neugier zu folgen, bewusst wahrzunehmen was ist, Neues zu entdecken. Und das tut einfach nur gut! Herzliche Einladung, heute auch mal bewusst neugierig durch den Tag zu gehen.

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