So banal und doch so wichtig: die Art, wie wir uns kleiden. Gerade wenn man vom Homeoffice arbeitet, tendiert man schnell dazu, sich gemütlich zu kleiden. Bequem. Leger. T-Shirt, Wohlfühlhose und das Outfit ist komplett. Sieht ja keiner …
Ich will nichts gegen diese Kleidungskombi sagen. Ich mag sie ja selbst ganz gern. Aber die Art, wie ich mich kleide, hat einen Effekt darauf, wie ich mich fühle. Das bedeutet nicht, dass ich meine Artikel zukünftig im kleinen Schwarzen und mit Stöckelschuhen an den Füßen verfassen werde. Ich habe jedoch angefangen, mehr darauf zu achten, was für ein Gefühl mir Kleidung vermittelt. Wie ich mich in ihr fühle. Was ich gerade brauche. Und so seltsam das klingen mag: Was am einen Tag total stimmig ist, kann sich am Tag drauf schon total unstimmig anfühlen.
Wer dazu gerne mehr erfahren möchte: Die Künstlerin Kelly Rae Roberts hat das „Wear your joy“-Projekt gestartet, in dem sie Menschen auf genau diese Reise einlädt: zu entdecken, wer sie sind und wie sich das in ihrer Kleidung wiederspiegeln darf. Einfach mal googlen. Ich finde den Gedanken jedenfalls klasse!

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