Heute mal eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Familie: Nimm die sieben Buchstaben des Wortes (F-A-M-I-L-I-E) und finde für jeden Buchstaben ein Wort, das für Dinge steht, für die du im Zusammenhang mit deiner Familie dankbar bist. Beispiel: F = Familienfeiern oder I = Irlandurlaube etc. Viel Spaß – ich bin gespannt auf eure Ideen!

Jede Familie hat so ihre ganz eigenen Eigenheiten: bestimmte Werte, die hochgehalten werden, Rituale, Liebenswertigkeiten und Macken. Nicht alles davon ist gut, von manchem muss man sich im Laufe des Lebens befreien, weil man merkt, dass es nicht (mehr) passt. Und das ist auch gut so, denn wenn man nach Werten etc. lebt, die als – wenn man ehrlich ist – nicht stimmig empfunden werden, dann wird es anstrengend und zermürbend. Es gibt aber sicher auch Dinge, die du gerne in dein Leben als Erwachsene übernommen hast. Dinge, wo du merkst: die passen, die sind stimmig, die will ich leben! Das können wie gesagt Werte sein, aber genauso gut bestimmte Traditionen oder dass du den Dialekt deiner Heimat pflegst. Überleg doch mal: Was hast du aus deiner Herkunftsfamilie übernommen, für das du heute noch dankbar bist?

 

Das Wichtigste, wenn man etwas bewegen will (inklusive sich selbst): einfach starten!
Nachdem gesundheitliche Probleme mich über 2 Jahre vom regelmäßigen Sportmachen abgehalten haben, kann ich nun endlich wieder durchstarten. Nicht weil meine Ärztin mir – welch Offenbarung! – eröffnet hat, dass ich leider zu klein bin für mein Gewicht, sondern weil ich Sport liebe. Sport tut mir einfach gut. Habe ich deshalb auch immer Lust drauf? Nein. Vor ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. (Und passend dazu direkt ein neues Laufshirt erstanden. Auf ihm steht: “Ich kann in Zeitlupe laufen. Was ist deine Superkraft?”) Ich merke, wie ich mich langsam steigere, die Laufintervalle länger werden und ich nicht mehr ganz so schnell ins Schnaufen komme – oder zumindest nicht mehr so stark. Jedenfalls gibt es immer einen (gefühlt) guten Grund, das mit dem Laufen auf den nächsten Tag zu verschieben: mal ist es zu kalt, dann zu warm, zu schwül, der Himmel zu (regen?)wolkenverhangen … Was mir hilft? Nicht groß nachzudenken, sondern einfach zu machen. Laufzeug anziehen und raus. Meine Regel: Wenn es nach fünf Minuten wirklich so schlimm ist, wie ich es mir vorher ausgemalt habe, darf ich umdrehen. War bisher aber noch nie der Fall. Im Gegenteil. Das Schlimmste ist der erste Schritt. Im meinem Fall beinhaltet das die Entscheidung, die Argumente, die gegen das Laufen sprechen, beiseitezulegen und mich startklar zu machen. Für dich kann es etwas ganz anderes sein. Jemanden um Unterstützung in einer Sache zu bitten beispielsweise. Oder …

VORWÄRTSLEBEN – den Namen habe ich vor über drei Jahren nicht gewählt, weil der so besonders cool oder hipp klang, sondern weil das mein Herzensthema ist: vorwärts leben. Auch und gerade in oder nach Herausforderungen. Nicht stehenbleiben, isolieren, in der Situation versacken oder gar in die Vergangenheit fliehen, in der alles so viel besser war. Mag sein, dass sich das Leben in eine Richtung verändert hat, die keine Freudenschreie auslösen. Gut möglich, dass es schwer ist, auch nur einen Hauch Positives zu entdecken. Aber ich bin davon überzeugt, dass es immer Gutes zu entdecken gibt. Manchmal vielleicht “nur” Kleinigkeiten – aber hey, besser Kleinigkeiten als gar nichts! Und ich glaube, dass wir uns üben können im Entdecken dieser guten Dinge. Und dass das unser Leben besser macht. Wohlgemerkt: Ich rede nicht davon, Dinge schönzureden! Absolut nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es kaum etwas Schlimmeres gibt, als dieses Ohnmachtsgefühl, das einen überkommt und alle Energie frisst. Von der Ohnmacht in die Eigenmacht, von der Erstarrung Schritt für Schritt in die Aktion. Wenn das dein Wunsch ist, dann melde dich. Ich unterstütze dich gerne – vor Ort bei mir in Reinfeld oder auch online. Mein Wunsch für dich und für jeden Menschen ist, dass wir es schaffen, unser Leben vorwärtszuleben. Auf ein Ziel hin. Aktiv gestaltend. Und gerne gemeinsam.

Zwischen dem Schreiben eines Textes und seiner Veröffentlichung können Tage, manchmal aber auch Monate liegen – letzteres gilt für diesen Beitrag. Die Schmerzen von damals sind nicht mehr da, die Herausforderung, das Gute im Alltag immer wieder bewusst wahrzunehmen, ist geblieben. Übung macht aber auch hier den Meister! Aber lies selbst: http://www.lydia.net/index.php?id=711

Wenn du an deine Familie denkst, welche „Rollen“ gibt es da? Ich denke an so etwas wie „die Angepasste“, „den Rebellen“, „den Exoten“, „die Abenteurerin“, „die Perfekte“ etc. Welche Person hat dich durch ihre Art, ihr Leben zu leben, inspiriert, es ihr gleichzutun, also beispielsweise dein Ding zu machen, auch wenn andere es nicht nachvollziehen können, deine Stimme zu erheben gegen Unrecht, Abwasch Abwasch sein zu lassen, weil es Wichtigeres im Leben gibt?

Kann man persönliche Themen per Mail bearbeiten? Ist das nicht zu unpersönlich? Man kann! Hier das Feedback einer Online-Coaching-Klientin, das sich genau darauf bezieht:
“Ich war begeistert, dass sie ohne persönliche Treffen meine Problematik in den E-Mails verstanden und mir diesbezüglich gute und verständliche Rückmeldungen (Input, weitere Fragen/Ansatzpunkte) geben konnten.” – So erlebe ich es immer wieder. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht anbieten!

Wenn ich an die Generationen vor mir denke, an meine älteren Verwandten, dann denke ich zu allererst an meine Oma und meinen Opa mütterlicherseits. Sie sind mittlerweile gestorben, früher aber habe ich sie oft besucht. Sie wohnten nicht weit von uns entfernt, hatten einen Bauernhof und es gab immer Dinge zu entdecken. Ich erinnere mich an Übernachtungen bei ihnen, an das dicke Federbett (das ich heute gerne hätte, aber so etwas bekommt man nicht mehr im Laden zu kaufen), an Fahrrad-Touren, Trecker-Fahrten, den Umtrieb der Kühe von einer Weide zur nächsten, an die Gerichte, die meine Oma auf mein Bitten hin für mich kochte, so gut versteckte Geschenke, dass sie manchmal erst nach dem eigentlichen Fest wiedergefunden wurden … Ich bin heute noch dankbar, dass ich so viel Zeit mit ihnen verbringen konnte; dankbar für schöne Erinnerungen. Wen gibt es in deiner Familie in der älteren Generation, der dein Leben beschenkt hat – und wie?

 

Ein weiteres Feedback einer Online-Coaching-Klienting:
“Sehr positiv empfand ich die ehrliche Empathie und es ist Ihnen gelungen, dass ich mich selbst nun wichtiger nehme. Außerdem waren Gnade und Babyschritte wichtige Schlüsselbegriffe.” – Yeah, so genial. Und das alles in gerade mal 4 Wochen! Sich selbst wichtig nehmen hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Selbstliebe Die ist die Basis für alles, was wir tun. Aus ihr schöpfen wir die Kraft, um unseren Alltag zu wuppen und für andere da zu sein.

Herzliche Grüße und frohe Ostern aus dem Urlaub! Ich hoffe, ihr könnt diesen Feiertag in vollen Zügen genießen. Die Urlaubsentspannung macht sich bei uns breit und wir genießen es, ein wenig Zeit zum Durchatmen zu haben. Und entspannen, indem wir “glückliche Fische” (und mittlerweile auch diverse andere Tiere) malen. Falls ihr Lust habt, ein paar Minuten so richtig abzuschalten und mit Farben und Formen zu spielen, hier ein Link zum kostenlosen “Happy fish”-Tutorial: https://clarissa-hagenmeyer.de/happy-fische