In 8 Tagen feiere ich Geburtstag. Ich habe mir für diesen Tag vorgenommen, das Leben zu feiern.
Da ich schon jetzt in Feierlaune bin, lade ich euch herzlich ein, an einer kleinen, aber feinen Verlosung teilzunehmen.
 
Zur Lostrommel geht es hier entlang >>> https://vorwaertsleben.de/happy-birthday/
 
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Blog„Ich bin dankbar für meinen Körper!“ – Ich wünsche mir, dass wir das alle über uns sagen können. Oft sind gerade wir Frauen dazu geneigt, unseren Körper zu kritisieren: der Bauch zu rund, die Brüste zu wenig widerstandsfähig, was die Erdanziehungskraft angeht (= hängend), die Füße zu platt etc. In einer Weiterbildung in kreativer Achtsamkeit habe ich mal eine Übung gemacht, zu der ich euch gerne diese Woche einladen möchte. Und zwar malt ihr den Umriss eures Körpers. Das kann so geschehen, dass ihr einen Zettel nehmt und darauf ganz grob und ohne künstlerischen Anspruch euren Körper malt, wie ihr ihn seht, in euren Proportionen. Alternativ für die ganz Mutigen könnt ihr euch z. B. auf einen Streifen Tapete legt, die ihr vom letzten Renovieren noch übrig habt, und jemanden bittet, euren Umriss zu zeichnen. Danach nehmt ihr einen Stift und fangt an, in den Umriss reinzuschreiben. Aber bitte nicht so etwas wie „Schwabbelbauch“ etc., sondern bewusst positive, wertschätzende Dinge. Überlegt euch, wozu die einzelnen Körperteile schon gut waren: 9 Monate Zuhause fürs Baby; Hände, die anpacken können; Schulter zum Anlehnen etc.  Viel Spaß und vor allem gute Erlebnisse bei dieser kreativen Dankbarkeitsgründe-Entdeck-Aktion!

Es gibt viele Begabungen. Begabungen sind etwas Wunderbares – unter zwei Bedingungen: zum einen, dass sie auch ausgelebt werden, zum anderen, dass man sie zum Wohle aller einsetzt. Bevor man sie richtig ausleben kann, hilft es, wenn man sich ihrer bewusst ist. Zu Studienzeiten habe ich ab und an sogenannte „Gabentests“ gemacht. Was immer wieder nett war, aber nie den richtigen Aha-Effekt hatte. Rückblickend würde ich sagen, dass es daran lag, dass die Ergebnisse zu allgemein waren – was nicht wirklich überraschend ist bei dieser Art von Test. Eines Tages sprach ich mit einer Freundin, als sie plötzlich meinte: „Nicole, du hast die Gabe des Kartenschreibens! Es ist schon so oft passiert, dass gerade dann, wenn ich es brauchte, eine Karte von dir im Briefkasten lag. Und was du geschrieben hast, war so treffend – auch wenn du manchmal gar nicht wusstest, was gerade bei mir los ist.“ In dem Moment erinnerte ich mich daran, dass mir das schon mehrere Menschen gesagt hatten. Ich hatte es nur nicht als „Gabe“ eingeordnet – vielleicht ja zu Unrecht?!

Womit kannst du das Leben deiner Mitmenschen bereichern? Es muss nichts Spektakuläres sein – oft sind es die „ganz normalen Dinge“, die besonders sind!

Lange Zeit hat mein Körper gestreikt. Er wollte einfach nicht so, wie ich wollte. Ständig hatte ich Schmerzen, konnte schlecht im Voraus planen, weil ich nie wusste, wie es mir jeweils geht und was möglich ist. Seit Anfang des Jahres ist der Streik gebrochen. Endlich kann ich wieder planen, kann Sport treiben etc. Eigentlich wie früher und doch ganz anders. Anders, weil ich mir jetzt des Geschenkes eines „funktionierenden“ Körpers ganz neu bewusst bin. Unser Körper leistet Enormes – und das tagtäglich! Sag heute doch mal deinem Körper danke für das, was er immer wieder für dich tut.

Dieser Monat steht unter dem Motto „Dankbar für mich“. Ich lade dich ein, deine Dankbarkeits-Brille aufzusetzen und damit einen liebevollen Blick auf dich selbst zu werfen. Ich wünsche mir, dass wir unseren Blick für uns selbst schärfen, für unsere Fähigkeiten, Besonderheiten, Einzigartigkeiten. Oft tendieren wir dazu, auf das zu schauen, was nicht optimal ist. Diesen Monat darf das Suboptimale suboptimal sein – wir lassen uns davon nicht die Sicht auf das Gute, Starke versperren: auf das, wofür wir so richtig dankbar sein können. Du bist einzigartig, wunderbar, genau richtig!

Idee: Stell dich doch heute mal vor einen Spiegel. Schau dir dein Spiegelbild in aller Ruhe an. Und dann sag: „Schön, dass es mich gibt!“

PS: Fühlt sich (noch) etwas seltsam an? Kopf sagt ja, aber das Gefühl ist sich noch unsicher, ob das stimmt? Kein Problem. Wir dürfen lernen – auch in Sachen Selbstliebe.

Akzeptanz – für mich jahrelang ein echtes Anti-Wort. Für mich war Akzeptanz gleichbedeutend mit sich mit etwas abfinden (obwohl man es eigentlich gerne anders hätte), aufgeben, passiv sein. Heute heißt akzeptieren für mich, Ja zu etwas zu sagen – Ja zu dem, wie es jetzt gerade ist. Und ich merke, wie wichtig das ist.
Wenn ich permanent gegen etwas ankämpfe, dann macht das einfach nur müde. Wenn ich sachlich feststelle: “So ist es gerade und das ist okay!”, dann kann ich von dort aus schauen, wie es weitergehen soll. Manchmal wäre ich gerne jemand anderes. Bin ich aber nicht.
Als ich im Frühling nach mehrjähriger Krankheitspause wieder mit dem Laufen anfing, wäre ich definitv gerne jemand anders gewesen: jemand mit mehr Kondition, weniger rotem Gesicht, vor allem aber weniger Gewicht. Ich hätte darauf warten können, bis ich eine andere bin. Stattdessen habe ich innerlich Ja gesagt zu dem, was gerade der Stand der Dinge ist: wenig Kondition, roter Kopf nach 300 Metern langsamen Einlaufens, defintiv etliche Kilos zu viel auf den Hüften (und nicht nur dort!), Sprints in der Schnelligkeit einer Schildkröte, die durch Erdnussbutter stapft … und hab mir trotzdem meine Laufschuhe angezogen und hab angefangen. Kurze Runden am Anfang, dort, wo sonst niemand unterwegs ist …
Gestern war ich wieder laufen und hab gemerkt, was ein Ja zu sich ausmacht. Ich laufe mittlerweile deutlich längere Distanzen, werde aber noch immer schnell rot, mein “Tempo” hat diesen Namen oft gar nicht verdient, schlanker bin ich auch nicht geworden. Und doch laufe ich ganz anders: befreiter. Ich versuche, meine Vergleichs-Brille möglichst oft abzulegen – und dafür meine Dankbarkeitsbrille aufzusetzen. Ich bin dankbar für so viel mehr Kondition, für den Mut, das “Abenteuer Laufen” angegangen zu sein, für neue Kraft und meinen Körper, der unter “erschwerten” Bedingungen so super mitmacht. Ich glaube, ohne dieses Ja im Frühling wäre so viel anders heute – negativ anders.
Meine Frage an dich: Wo könnte ein “Ich akzeptiere mich so, wie ich bin” (oder für die ganz Mutigen: “Ich umarme, wer ich bin”) das sein, was du gerade brauchst?
PS: Wenn du merkst, dass du in diesem Punkt Unterstützung brauchst, dann melde dich gerne bei mir!