“Furcht zu verlernen ist eine Herausforderung!” – Dieser Satz fiel gestern in einer Serie, die ich gerade schaue. Musste direkt erst mal auf die Pause-Taste drücken und ihn aufschreiben.
Furcht verlernen … Natürlich gibt es auch Furcht im Sinne von Körpersignalen, die hilfreich sind. Es geht absolut nicht darum, diese Signale zu ignorieren! Vielmehr geht es darum, sie bewusst wahrzunehmen, sie liebevoll zu entdecken und zu schauen, ob die Ängste womöglich zu pauschaul sind. Oder aus einer ganz anderen Lebensphase stammen und nie auf ihre Aktualität hin überprüft wurden. Oder …
“Furcht zu verlernen ist eine Herausforderung!” – dem stimme ich zu. Aber hey, es ist Jahresanfang und es wimmelt nur so von Challenges. Warum nicht statt einer “30-Tage-irgendeinen-Unsinn-mach”-Challenge eine “Furcht-wahrnehmen-und-verlernen”-Challenge starten? Ich begleite dich gern auf diesem Weg!

Schon mal von “Streakrunning” gehört? Wichtig: Streak-, nicht Steak! 🙂 Wer Streakrunning betreibt, geht jeden Tag laufen. Jeden Tag, ohne Unterbrechung. Sobald man einen Tag auslässt, ist der Streak unterbrochen und man muss einen neuen starten. Es geht also darum, möglichst viele Tage (es gibt Menschen, die einen mehrjährigen oder sogar jahrzehntelangen Streak haben!) hintereinander zu laufen. Das Minimum liegt nach offiziellen Richtlinien bei einer Meile am Tag, also 1,6 km. Ich möchte das auch mal versuchen – aber erst, wenn die kalte Jahreszeit vorbei ist.

Während also Pläne für den Frühling geschmiedet werden, frage ich mich, ob es nicht auch andere Streaks geben könnte. Wie wäre es beispielsweise mit einem Dankbarkeits-Streak oder einem Selbstsorge-Streak oder einem Ich-liebe-dich-sagen-Streak oder einem Lese-Streak oder …? Was denkt ihr – wäre das was? Vielleicht im Dezember oder direkt im neuen Jahr? Was wäre euer Favorit? Ich bin gespannt!

Auch im kommenden Jahr wird es wieder die Gruppe “Dankbar durch das Jahr 2019” geben. Gemeinsam werden wir den Blick durch unsere Dankbarkeitsbrillen trainieren – nicht Dinge schönreden, sondern neue Perspektiven entdecken, einander ermutigen, Spaß haben, Leben teilen.

Du hast einen facebook-Account und Lust, 2019 dabei zu sein? Dann klink dich gerne ein. Hier geht’s zur Gruppe: https://www.facebook.com/groups/286509631974412/

Kurze Erinnerung:
Bis zum 15.12. kann man sich noch für das Jahrescoaching zu den 12 Lebensbereichen anmelden. Die Gruppe soll nicht zu groß werden, aber für 2-3 Personen wäre noch Platz. Zum “Appetitanregen” hier die Bereiche, die wir gemeinsam unter die sprichwörtliche Lupe nehmen werden.

Hier noch mal der Link zur Anmeldung:
https://vorwaertsleben.de/online-jahrescoaching-2019

2019 biete ich ein Online-Jahrescoaching an, in dem wir uns 12 verschiedene Lebensbereiche genauer anschauen: Wo stehe ich gerade? Wo will ICH hin und was sind die nächsten Schritte? Jeder Monat steht unter einem Oberthema, jede Woche gibt es passende Impulse. Entweder für dich alleine diese Entdeckungsreise antreten oder aber in einer geschlossenen fb-Gruppe mit anderen Teilnehmern austauschen.

Interesse? Anmeldung und weitere Infos hier:

Anmeldung Jahrescoaching 2019

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Die Macht der kleinen Schritte: Darüber rede ich mit vielen Klienten. Klar will man gerne schnell viel verändern, bewegen, Erfolge sehen. Gleichzeitig überfordert man sich damit oft bzw. einem geht bei zu schnellem Tempo rasch die Luft aus. Die Motivation bleibt auf der Strecke, man legt den guten Vorsatz beiseite, ist enttäuscht, weil “man es einfach nicht hinkriegt”.
Gerade lese ich “Slight edge” von Jeff Olsen. Ein zugegebenermaßen recht “amerikanisch” angehauchtes Buch, was den Stil angeht. Wer darüber hinwegsehen kann, wird aber viele gute Impulse mitnehmen. Ein wichtiger Punkt: die Kraft der kleinen täglichen Schritte. Als Beispiel: Statt sich vorzunehmen, “irgendwann mal” ein Buch zu lesen, das einen weiterbringen würde – persönlich, fachlich … -, einfach jeden Tag 10 Seiten zu lesen. Klingt nicht viel, macht man es aber jeden Tag, hat man innerhalb eines Monats ein 300-Seiten-Buch gelesen. Das Tolle dabei: 10 Seiten zu lesen, das ist kein großes Ding. Das kann man schaffen – problemlos. Es ist dann einfach die eigene Entscheidung: Will ich es? Es ist leicht zu tun, aber auch leicht, nicht zu tun. Ich entscheide. Jeden Tag neu.

Häufigster Satz, den ich in Coachings oder Therapiestunden höre? “Sie können mir doch bestimmt sagen, was ich tun muss, damit _______ aufhört!” Erwartet wird oft so etwas wie ein Patentrezept, das immer hilft. Und am besten bereits bei einmaliger Anwendung.

Die Sache ist die: Es gibt keine Universallösung, dazu sind wir Menschen zu verschieden und unser Weg, unser Leben zu einmalig. Wer sich über Jahre in bspw. eine Burnout-Situation reinmanövriert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von einem Moment auf den nächsten alles ablegen, was ihn in diese Situation gebracht hat.

Ja, es gibt einen Weg raus. Nein, er muss nicht endlos sein. Nein, ich kann ihn nicht für jemand anders gehen. Ja, jeder selbst ist gefragt – und DABEI unterstütze ich wirklich liebend gerne!