Ich liebe es, mein Leben mit Menschen zu teilen – besonders mit solchen, die in Bewegung sind. In Bewegung sein kann Vieles bedeuten: Neues zu lernen, mutig Schritte vorwärts zu gehen, Dinge zu hinterfragen … Durch die Begegnung mit ihnen werde ich herausgefordert, inspiriert, bewegt – und das tut gut!

5-3Ich bin dankbar für Weggefährten, die mich in Bewegung halten: Sie helfen mir, den roten Faden in meinem Leben aufzuspüren. Sie machen mir Mut, ehrlich zu mir selbst zu sein, zu träumen, meinen Herzschlag wahrzunehmen und ihm entsprechend einzigartig zu leben. Es sind Menschen, die mir helfen, Fähigkeiten wie auch Grenzen wertzuschätzen, zu vertrauen und Risiken einzugehen. Sie feuern mich an, wenn Stillstand oder gar Rückschritt droht. Sie verstehen, dass man manchmal Wege einschlagen muss, die Außenstehende nicht (sofort) nachvollziehen können.

Ich befinde mich auf einer Reise – einer Reise hin zu mir selbst. Es ist eine Reise, die aus vielen kleinen Schritten besteht. Diese Schritte heißen „träumen“, „handeln“, „ hinterfragen“, „abwarten“, „zweifeln“ … und Dank meiner Weggefährten auch „weitergehen“. Ohne diese Menschen gäbe es WORTBEWEGER nicht. In diesem Sinne gilt mein Dank meinen Weggefährten in Nah und Fern – ihr wisst, wer gemeint ist!

WORTBEWEGER möchte dir ein Wegbegleiter im eingangs beschriebenen Sinne sein: ermutigend, unterstützend, bewegend. Ich freue mich, von dir zu hören – deine Geschichte, deine Fragen, deine Gedanken. Als Kommentar für alle sichtbar, als Nachricht oder im persönlichen Gespräch.

Überleg mal:
Wer sind deine Weggefährten? Mit wem würdest du in Zukunft gerne mehr Leben teilen? Und wem könntest du diese Woche danke sagen für positiven Input in deinem Leben?

Nächste Woche:
Träumen erlaubt!

Das Telefon klingelt. Eine charmante Frauenstimme informiert mich, dass ich eine Reise gewonnen habe. Ziel der Reise ist ein exotisches Land. Schnell packe ich meine sieben Sachen, springe ins Taxi und düse los zum Flughafen.

Das ist normalerweise der Punkt, an dem sich mein Verstand einschaltet. Da er von der eher pessimistischen Sorte ist, erinnert er mich daran, dass es diesen Anruf wohl nie geben wird. Denn wer eine Reise gewinnen will, müsste logischerweise an Gewinnspielen teilnehmen, was ich aber fast nie tue. Darauf folgt die Erinnerung an den aktuellen Kontostand, den mit Arbeit überquellenden Schreibtisch sowie die Tatsache, dass wir unser schulpflichtiges Kind nicht mal eben aus der Schule nehmen können, um die Welt zu bereisen. Peng! (Das war der Traum, der soeben geplatzt ist!)

5-1Was, wenn ich dir nun sage: „Herzlichen Glückwunsch, du hast eine Reise gewonnen! Du kannst sofort losreisen. Eine Malaria-Schutzimpfung ist überflüssig, ebenso das Organisieren eines Babysitters oder das Packen eines Koffers.“ Klingt zu schön, um wahr zu sein? Mag sein. Trotzdem ist es ernst gemeint. Die Reise, zu der ich dich hiermit ganz herzlich einlade, ist eine Entdeckungsreise. Nicht in ferne Länder, sondern zu dir selbst.

Eine Entdeckungsreise zu dir selbst – das ist die Einladung dieses Blogs an dich. Auf dieser ganz besonderen Reise gibt es viel zu entdecken. Ein paar Auszüge aus dem geplanten Reiseprogramm gefällig? Da wäre zum einen der Kontinent der Prägungen, dann das weite Land der eigenen Fähigkeiten, die faszinierende Weite der Wünsche, Hoffnungen und Träume sowie die Ödnis im Tal der inneren Bremsen. Das alles und noch viel mehr steht auf dem Reiseprogramm. Bist du dabei?

Denk mal:
Wir treffen uns im Mai 2015 in einem schönen Café. Du erzählst mir von dem zurückliegenden Jahr und deiner Reise zu dir selbst. Welchen „Kontinent“ wolltest du unbedingt besuchen – und welchen hättest du am liebsten großräumig umschifft? Welche Entdeckungen hast du auf deiner Reise gemacht?

Nächste Woche:
Reisen in guter Gesellschaft!