Der vermutlich größte Stolperstein? Sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Das weiß jeder, der nach längerer Zeit wieder mit dem Sport anfangen wollte: Motiviert startet man in die erste Woche, geht es zu schnell an, der Körper schmerzt … und in der zweiten Woche dann kommt es, wie es kommt: Das Wetter ist zu schlecht oder zu gut, Termine kommen dazwischen, der innere Schweinehund, die eigenen Quatschis … Wer seinen Körper lange nicht bewegt hat, sollte so fair sein, in entsprechend moderatem Tempo zu starten. Wie wäre es, einen Power-Walk zum Bäcker zu machen, statt wie sonst zum Laden zu schlendern? Oder erstmal zu Fuß zu gehen, statt mit dem Auto zu fahren? Baby-Schritte. Sie sind zwar klein, aber machbar. Und bringen dich weiter! (Gilt übrigens nicht nur für Sport-Vorhaben!)

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Wie sind deine ersten Tage mit deinem Projekt gelaufen? Was waren die größten Herausforderungen, was die größten Freuden?

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„Alles neu macht der Mai“ – so besagt es zumindest ein altes Sprichwort. Meine Erfahrung ist allerdings, dass der Mai nicht von selbst alles neu macht. Wir selbst sind auch gefragt. „Doof!“ sagen die einen. Ich aber finde es immer wieder genial zu sehen, dass wir zu einem guten Teil unser Leben selbst in die Hand nehmen und Dinge verändern können – hin in die Richtung, die wir uns wünschen.

Das eigene Leben aktiv gestalten zu können, halte ich für ein unsagbar großes Geschenk. Ein Geschenk, das wir uns jeden Tag neu überreichen können: indem wir bewusste Entscheidungen treffen, Schritte gehen, aktive Gestalter sind.

Aus diesem Grund möchte ich den Monat Mai unter das Motto „Danke, dass ich gestalten kann“ setzen. Es wird diesen Monat keine „typischen“ Samstags-Fragen geben. Stattdessen möchte ich euch einladen, euch die nächsten Tage zu überlegen, ob es etwas gibt, das ihr im Mai bewusst anpacken wollt. Das muss nichts Weltbewegendes sein, ihr müsst auch nicht das ganze Haus von oben bis unten ausmisten, die Welt retten oder 10 Kilo abnehmen. Aber vielleicht habt ihr gemerkt, dass das Leben gerade extrem schnell unterwegs ist und ihr gar nicht mehr zum Durchatmen kommt – dann könnte es eine Idee sein, sich vorzunehmen, im Mai jeden Tag eine (klitzekleine) Sache zu tun, die euch guttut: ein kleiner Spaziergang, eine bewusst genossene Tasse Tee, mit einer Freundin telefonieren, ein paar Minuten Stille, lauthals das Lieblingslied mitsingen und/oder dazu tanzen … Oder aber es ist wirklich das Gewicht. Oder ein Ordnungsthema. Oder Langeweile/eingefahrene Gewohnheiten, die ihr abstellen wollt. Oder …
Überlegt doch mal, ob es etwas gibt, was ihr diesen Monat bewusst anders/besser gestalten wollt. In ganz kleinen Schritten. Wichtig ist gar nicht mal so sehr, am Ende des Monats ein großes Ziel erreicht zu haben, sondern immer wieder bewusst kleine Dinge zu tun, die euch eurem Ziel näher bringen – und euch merken lassen, dass ihr die Macht habt, Dinge zu verändern.

Übrigens kann es auch so etwas sein, wie ein seit Jahren unvollendetes Projekt endlich anzugehen. Und zwar dieses Mal nicht im Hauruck-alles-auf einmal-Verfahren, sondern in 31 kleinen Teil-Aufgaben.

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Das Wichtigste, wenn man etwas bewegen will (inklusive sich selbst): einfach starten!
Nachdem gesundheitliche Probleme mich über 2 Jahre vom regelmäßigen Sportmachen abgehalten haben, kann ich nun endlich wieder durchstarten. Nicht weil meine Ärztin mir – welch Offenbarung! – eröffnet hat, dass ich leider zu klein bin für mein Gewicht, sondern weil ich Sport liebe. Sport tut mir einfach gut. Habe ich deshalb auch immer Lust drauf? Nein. Vor ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. (Und passend dazu direkt ein neues Laufshirt erstanden. Auf ihm steht: “Ich kann in Zeitlupe laufen. Was ist deine Superkraft?”) Ich merke, wie ich mich langsam steigere, die Laufintervalle länger werden und ich nicht mehr ganz so schnell ins Schnaufen komme – oder zumindest nicht mehr so stark. Jedenfalls gibt es immer einen (gefühlt) guten Grund, das mit dem Laufen auf den nächsten Tag zu verschieben: mal ist es zu kalt, dann zu warm, zu schwül, der Himmel zu (regen?)wolkenverhangen … Was mir hilft? Nicht groß nachzudenken, sondern einfach zu machen. Laufzeug anziehen und raus. Meine Regel: Wenn es nach fünf Minuten wirklich so schlimm ist, wie ich es mir vorher ausgemalt habe, darf ich umdrehen. War bisher aber noch nie der Fall. Im Gegenteil. Das Schlimmste ist der erste Schritt. Im meinem Fall beinhaltet das die Entscheidung, die Argumente, die gegen das Laufen sprechen, beiseitezulegen und mich startklar zu machen. Für dich kann es etwas ganz anderes sein. Jemanden um Unterstützung in einer Sache zu bitten beispielsweise. Oder …

Gestern Mittag rief meine Tochter an: Sie komme etwas später, denn sie habe zusammen mit einem Freund einer jungen Mutter mit Baby geholfen. Die stand am Bahnhof, der Fahrstuhl war (mal wieder!) kaputt und sie kam mit dem Kinderwagen nicht die steile Treppe rauf. Also haben die beiden sich den Kinderwagen geschnappt und ihn für sie getragen – Fünftklässler! Scheinbar war niemand anders da oder bereit, der Frau zu helfen. Mein erster Gedanke, als ich das hörte: Was hätte da passieren können! Die Treppe ist wirklich nicht ohne … Dann der Nachsatz: “Mama, ich soll dir von der Frau übrigens was ausrichten. Sie meinte, dass unsere Eltern ganz offensichtlich etwas richtig gemacht haben bei unserer Erziehung – das soll ich dir unbedingt sagen!”
Warum schreibe ich das? Weil es mir so unglaublich gut getan hat, dieses Feedback. Ich weiß, ich bin nicht perfekt – gefühlt ziemlich weit davon entfernt, um genau zu sein. Aber dass die beiden angepackt haben, ganz selbstverständlich, das finde ich klasse! Und zu hören, wie sie damit den Tag für diese Mutter bereichert haben, das finde ich klasse. Vor allem aber musste ich mal wieder denken, wie einfach es ist, einander zu beschenken. Dass es gar nichts kostet, außer vielleicht Aufmerksamkeit, ein paar Minuten der eigenen Zeit oder ein kurzer Satz. Denn nicht nur die Kids haben die Frau beschenkt – sie hat durch ihre Worte etwas zurückgeschenkt … an die beiden Helden, aber auch an uns Eltern. In diesem Sinne: Ein schönes, beschenktes und schenkendes Wochenende euch!

Im Dezember lief die Aktion “Dankbar durch den Advent” auf facebook. Es war eine super tolle Gruppe (über 400 Mitglieder) und vor allem eine geniale Zeit, in der vielen von uns neu bewusst geworden sind, wie viel scheinbar Selbstverständliches unser Leben bereichert. Ich bin noch immer ganz sprachlos und glücklich. Auf Wunsch einiger Teilnehmer, wird es eine Fortsetzung der Dankbarkeits-Aktion geben: Das ganze Jahr 2018 werde ich einmal wöchentlich eine Frage posten, die zum Nachdenken und Dankbarsein anregen soll. Wer Lust hat, dabei zu sein, ist herzlich eingeladen. Hier der Link zur neuen Gruppe: https://www.facebook.com/groups/2106339296266051/

Am 1. Advent startet eine Aktion rund ums Thema Dankbarkeit auf facebook. Vom 03.-24. Dezember werde ich dort jeden Tag eine Frage posten, die zum Nachdenken und dankbar Sein anregen soll. Ich würde mich freuen, wenn viele mitmachen!

Hintergrund der Aktion ist, dass gesundheitliche Probleme dieses Jahr viele meiner Pläne über den sprichwörtlichen Haufen geworfen haben. Das verleitet dazu, auf das zu schauen, wenn nicht rund gelaufen ist bzw. läuft. Das Problem ist nur, dass das enorm viel Lebensenergie raubt. Also Schönmalerei betreiten oder das Negative einfach ausblenden? Das ist so gar nicht mein Ding. Viel besser finde ich es, sich bewusst Zeit zu nehmen, um einmal den Blickwinkel zu verändern. Genau dazu lade ich euch ein. Knapp 300 Menschen machen schon mit.

Hier der Link zur Aktion:
https://www.facebook.com/groups/632953490148403/

 

Draußen gießt es wie aus Kübeln. Ekelwetter. Ich bin froh, dass ich nicht raus muss. Und doch versucht das Wetter draußen auf meine Stimmung abzufärben.
6-7Meine Gegenmaßnahmen: Ich schnappe mir meine Kuscheljacke und stelle Wasser für eine große Kanne heißen Tee auf. Ich schalte das Licht ein – und im Arbeitszimmer zusätzlich noch den Deckenfluter, weil die Deckenlampe es bei grauem Himmel dann doch nicht bringt. (Notiz an mich selbst: Demnächst mal nach einer besseren Ausschau halten!) Ich stelle Musik an, die mir neue Energie schenkt. Kleinigkeiten eigentlich, aber Kleinigkeiten, die einen Unterschied machen. Die aus einer “Was für ein Ekelwetter-Tag-Gefühl” ein “Was hab ich es hier bei mir gemütlich-Gefühl” machen. Verantwortung übernehmen für das eigene Wohlergehen. Denn manchmal muss es gar nicht die warme Südsee sein, sondern einfach ein paar kleine Akte der Selbstliebe.
Es ist soooo einfach, Gutes zu tun. Es muss dich noch nicht mal etwas kosten – außer vielleicht ein paar Minuten deiner Zeit. Heute war ich wieder beim Blutspenden und bin sogar noch mit einem Fläschchen Wein als Dankeschön für die Spende nach Hause gegangen. Kann ich nur empfehlen! 🙂
Du findest das mit dem Blutspenden von der Sache her eine gute Idee, hast aber ein wenig Bammel? Wenn du in Reinfeld oder Umgebung wohnst, dann gib Bescheid und ich nehm dich im November zum nächsten Termin mit … und halte bei Bedarf auch Händchen. Ehrlich! Meld dich, falls du es probieren willst.