Tina Tschage, ihres Zeichens Coach, Zeremonienleiterin und Autorin, hat mein Buch gelesen und eine tolle Rezi verfasst. Ihre Meinung:
“Herrlich niederschwellig – Mut machend, dass jeder mehr Zufriedenheit erlangen kann! Dieses Buch ist ein höchst angenehmer Reisebegleiter fürs Leben. Wer in einem oder mehreren Kernbereichen des eigenen Lebens unzufrieden ist – oder unzufrieden ist, und es noch gar nicht genauer beschreiben kann – der sei mit diesem Buch gut beraten. […] Mir gefällt an diesem Buch, dass es nicht so umfangreich und erschlagend ist wie viele andere Ratgeber-Bücher, bei denen ich selbst aktiv werden soll. Dieses Buch ist herrlich reduziert und trotzdem absolut ausreichend tiefgehend. Dies macht neben der Lust, mich mit all diesen Themen zu beschäftigen, auch Mut, dass ich es überhaupt schaffen kann.”
Die komplette Rezension kann man u. a. im SCM-Shop oder beim großen Versandhandel ama*** nachlesen.
Wer hat sonst schon reingelesen? Wie gefällt es euch? Ich freue mich über Feedback!

In Zukunft möchte ich diese Seite nutzen, um in unregelmäßigen Abständen von kleinen und auch größeren „Lichtblicken“ zu berichten. Das können persönliche Erfahrungen sein, interessante Fakten, spannende Bücher oder auch Projekte.

Den Anfang macht ein Buch. In den letzten Wochen habe ich gleich mehrere Bücher zum Thema Trauer gelesen, eines davon möchte ich euch heute kurz vorstellen. Es ist das Buch „Begleitet in meiner Trauer“ von Monika Osmaston-Zakes, erschienen im SCM Hänssler-Verlag.

Das Buch trägt den Untertitel „Ein Hoffnungsbuch für schwere Zeiten“. Nun war ich gespannt, ob es das wirklich ist: ein Hoffnungsbuch. Leider habe ich schon viele Bücher, nicht nur zu diesem Thema, gelesen, in denen Hoffnung versprochen wird, es aber nur so von (frommen) Plattitüden wimmelte, und oftmals von der eigenen Erfahrung 1-zu-1 auf alle anderen geschlossen wurde. So ist dieses Buch nicht.

Die Autorin lässt ihre Leser immer wieder an ihren eigenen Erfahrungen mit Tod und Trauer teilhaben, aber diese Erfahrungen dominieren nicht, sondern ergänzen auf positive Art. Monika Osmaston-Zakes schafft es, ein hochemotionales Thema auf angenehm ruhige Art zu besprechen. Was mich daran besonders begeistert hat, ist ihre reflektierte Sichtweise. Sie ist sowohl Betroffene als auch in ihrer Rolle als Trauerbegleiterin Helfende für andere. So kennt sie beide Welten, kann nicht nur aus eigener Erfahrung berichten, sondern auch von dem, was sie durch die Begleitung anderer Hinterbliebener lernt. Sehr gut haben mir die immer wieder eingestreuten Übungen gefallen, die ich als sehr passend und hilfreich empfunden habe. Auch die von ihr gewählten Zitate in jedem Kapitel haben mich oft berührt und angesprochen.

Die Autorin schafft es, viele Hintergrundinformationen gut verständlich einfließen zu lassen. Das macht es für mich zu mehr als „nur“ einem Hoffnungsbuch. Zusammenhänge aufzuzeigen, sie besser verstehen zu lernen und Wege möglichen Handelns aufzuzeigen, scheint ihr ein großes Anliegen beim Schreiben gewesen zu sein, und das ist ihr meines Erachtens gelungen.

Monika Osmaston-Zakes schreibt dieses Buch als Christin. Sie hält mit ihrem Glauben nicht hinterm Berg, jedoch ist es nicht die Art Buch, die nur für Christen geeignet ist. Der Glaube ist präsent, aber auf eine angenehm unaufdringliche Art. An einer Stelle räumt sie auch sehr bewusst mit frommen Vertröstungs- und Erklärungsversuchen auf und plädiert dafür, die Spannung des Nichtverstehens auszuhalten. Trauer ist absolut einzigartig und doch gibt es viel Verbindendes. Man muss sie nicht alleine durchleben. Diese Aussagen stehen am Anfang des Buches und diese Botschaft zieht sich durch bis zum Ende. Lesenswert in meinen Augen nicht nur für Betroffene, sondern auch für Menschen, die mit Betroffenen Kontakt haben und für diverse mögliche Herausforderungen der Trauer sensibilisiert werden möchten.

Seit dem 04. Februar ist es endlich erhältlich: mein Buch “Vorwärts leben”, erschienen im SCM Hänssler-Verlag. Das MINDO-Magazin hat schon mal reingelesen und eine schöne Rezi online gestellt. Hier geht’s zur Buchbesprechung: https://mindo-magazin.de/vorgestellt-nicole-sturm-vorwaerts-leben/

Wie sieht Selbstliebe aus – also ganz praktisch? Bedeutet es, seinem Körper Gutes zu tun, indem man zum Salat greift statt zur Pizza, sich jeden Tag bewusst bewegt etc.? Oder bedeutet es, sich die geliebte Schokolade nicht zu verweigern, sich Ruhe zu gönnen auf dem Sofa? Gerade gestern dachte ich wieder: Es ist kein Entweder-Oder, sondern vielmehr ein Sowohl-als-Auch (wie auch immer das richtig geschrieben wird … bin zu faul, im Duden nachzuschlagen). Es ist total wichtig, gut für seinen Köper zu sorgen – eine vernünftige Ernährung und Bewegung gehören da meiner Meinung nach unbedingt dazu. Aber manchmal braucht man auch was anderes: Faulsein und die Joggingrunde ausfallen lassen, ohne schlechtes Gewissen zu Kohlenhydraten greifen etc.
Selbstliebe hat viele Gesichter und was an einem Tag oder sogar noch vor einer Stunde genau richtig und ein Ausdruck selbiger gewesen wäre, kann im nächsten Augenblick schon nicht mehr passend sein. Ich glaube, dass es vor allem darum geht, achtsam mit sich selbst umzugehen und angemessen auf Bedürfnisse zu reagieren. Wichtig finde ich in all dem, dass unser Handeln kein Kompensieren sein sollte, also Schokoladentafel statt mal Nein zu sagen oder sich umarmen lassen. Und auch keine Selbstbestrafung, sprich: Wenn etwas aus dem Ruder gelaufen ist, dann nicht versuchen, doppelt gegenzusteuern und dadurch über das gesunde Maß hinauszuschießen – stattdessen einfach weitermachen wie ursprünglich geplant.
Was macht Selbstliebe für dich aus? Worin wird sie sichtbar? Wie lebst du sie im Alltag?

Kennt ihr jemanden, der eine Extraportion Ermutigung brauchen kann? Womöglich sogar ihr selbst? Dann könnte dieses Heft genau das Richtige sein.
Hier könnt ihr einen Blick ins Heft werfen – und wenn ihr möglt natürlich auch direkt bestellen: https://shop.bibellesebund.de/…/bei-gott-neu-kraft-schopfen…
Vielleicht ja eine schöne Kleinigkeit für einen lieben Mitmenschen zum Nikolaus oder auch einfach so?!

Am 3.2. erscheint mein Buch “Vorwärts leben” beim SCM Hänssler-Verlag. Gestern habe ich entdeckt, dass man es schon jetzt vorbestellen kann – sogar beim großen Onlinehändler, der mit “A” beginnt, aber ganz sicher auch beim Buchhändler eures Vertrauens vor Ort!

Ich freu mich riesig und bin schon sehr gespannt, wie das Buch euch gefällt! Die liebe Sabine Müller vom MINDO Magazin hat schon einmal reingelesen und schreibt dazu:

“Vorwärts leben – wer will das nicht? Doch wie ist es eigentlich um mein “Lebensfahrrad” bestellt, mit dem ich unterwegs bin? Laufen seine Räder rund oder holpere ich doch mehr schlecht als recht meinen Zielen entgegen? Und sitze ich dabei eigentlich aufrecht oder haben nicht doch einige meiner Lebensbereiche eine Schlagseite?
Nicole Sturm hat eine wunderbare Anleitung für eine Rundum-Inspektion verfasst, die mir hilft, die Speichen meines Lebensfahrrads, die für zwölf Bereiche von “Familie” über “Fitness” bis “Finanzen” stehen, neu zu justieren. Die Selbstcoaching-Impulse sind kreativ und kleinschrittig und die Autorin gewinnt mich vor allem dadurch, dass sie mich locker an die Hand nimmt, statt mir Richtung und Tempo vorzugeben. Und das ist gut so. Denn mit dem Leben ist es wie beim Radfahren: Manchmal braucht es nur einen Schubs.”

Ein paar Gedanken dazu, warum es sinnvoll ist, Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten … erschienen beim MINDO-Online-Magazin:https://mindo-magazin.de/coaching-schenk-den-dingen-einen-zweiten-blick/?fbclid=IwAR29zRrD6jPIs3ehOKTM0paDLpHwd3HZ8HEhAktT4uVaVEKey5IBeYsX7IQ

Wer schon einmal geflogen ist, kennt den Teil der Sicherheitsbelehrung, in dem es heißt, dass man im Fall eines Druckabfalls in der Kabine erst sich selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen soll, bevor man mitreisenden Kindern hilft.
Lange Zeit fand ich diese Anweisung total … wie soll ich sagen? … bescheuert. Ja, ich glaube, das trifft es ganz gut. Wie kann jemand ernsthaft verlangen, erst an sich selbst zu denken, bevor man anderen hilft? Noch dazu Kindern! Herzlos, so dachte ich.
Manchmal braucht es länger, bis man versteht – so auch im Fall der Sauerstoffmasken und mir. Irgendwann verstand ich, dass es weder bescheuert noch herzlos ist, sondern absolut sinnvoll. Denn wenn wirklich an Bord etwas schiefgeht, braucht ein Kind vielleicht mehr Hilfe als nur, dass ich ihm helfe, die Sauerstoffmaske aufzusetzen. Wenn ich aber bewusstlos werde, weil ich mir selbst zu spät die Maske aufgesetzt habe, kann ich diese Hilfe nicht mehr leisten. Dann war ich nicht selbstlos, weil ich bewusstlos geworden bin statt des Kindes, sondern lebe unüberlegt mein Helfersyndrom aus, indem ich nur erste Hilfe leiste anstatt ganze Hilfe.
Das alles mag sehr drastisch, dramatisierend und arg überzeichnet klingen. Wann passiert so etwas schon mal und wann steckt dann auch wirklich ein echter Notfall dahinter? (Ich hoffe zumindest, dass es wirklich nur extremst selten passiert!)
Aus einem ganz anderen Lebenskontext kommt mir diese Situation jedoch äußerst bekannt vor: wenn Menschen andere immer für wichtiger als sich selbst halten. Klingt ehrenwert und gut und richtig. Und hey, ich bin absolut dabei und helfe sehr gerne. Jedoch wird es kritisch, wenn es immer heißt “die anderen zuerst”. Wenn man immer nur für andere da ist, aber nie oder nicht ausreichend oft genug für sich selbst. Wenn man seine Energietanks nicht füllt oder, um im Bild zu bleiben, die eigene Sauerstoffmaske nicht aufsetzt. Dann laufen die Energietanks leer, man brennt aus.
Was ich toll fände, wäre solch eine Sauerstoffmaske als Erinnerung. Die würde ich irgendwo hinhängen, wo ich sie immer wieder sehe. Sie würde mich dran erinnern, dass es nicht egoistisch ist, auf sich aufzupassen. Wenn jemand zufällig eine rumliegen hat: Immer her damit! Ansonsten werde ich mir etwas anderes überlegen. Und vielleicht machst du das ja auch: dir eine Erinnerungshilfe suchen, denn: Du bist wichtig!
In diesem Sinne: Pass gut auf dich auf!