Die letzten zwei Tage war ich auf Weiterbildung. Für heute steht dick und fett „Scharniertag“ in meinem Kalender. Diesen Begriff habe ich von einem ehemaligen Kollegen übernommen. Für ihn war der Scharniertag der erste Tag nach dem Urlaub: offiziell ein ganz normaler Arbeitstag, in der Realität aber doch meist eher ein Ankommen, Aufgaben sichten etc.

Für mich ist heute ein Scharniertag. Nicht weil ein erholsamer Urlaub hinter mir liegt, sondern zwei intensive Weiterbildungstage nach einer vollen Arbeitswoche. Auch diese Woche bringt wieder viele zu erledigende Aufgaben, Termine etc. Deshalb gönne ich mir einen Scharnier(vormit)tag – einen Übergangstag, an dem ich die Impulse der letzten Tage noch mal sacken lasse, alles etwas langsamer angehe und mich so startklar mache für das, was die nächsten Tage ansteht.

6-7Funktioniert das mit den Scharniertagen? Ehrliche Antwort? Auf dem Papier ja, in der Realität mal besser und mal schlechter. Denn nur, weil ich Klienten regelmäßig rate, sich Pausen zu gönnen, bedeutet das nicht, dass ich das auch immer hinkriege. Aber ich weiß aus Erfahrung, wie gut es tut. Und dass es sich lohnt, für Erholungszeiten, ganz gleich ob 5 Minuten, 2 Stunden, einen ganzen Tag oder noch länger, zu kämpfen. Sich nicht von den Bergen an Bügelwäsche davon abhalten zu lassen – denn ich verspreche dir: Sie  werden morgen auch noch da sein! Meine Herausforderung ist heute nicht die Bügelwäsche (mein Mann hat das gestern zum Glück erledigt, juhu!), sondern mein inneres Gaspedal, das sich noch im Autobahn- statt im Parkmodus befindet. Aus diesem Grund helfe ich ihm jetzt ein wenig nach, hole mir etwas Leckeres zu trinken aus der Küche und setze mich dann auf die Terrasse: die Sonnenstrahlen und das Leben im Hier und Jetzt genießen. Ich bin dann mal weg!

Meinen Klienten rate ich, in regelmäßigen Abständen die Pause-Taste zu drücken. Gerade auch wenn man feststellt, dass man in einem Bereich auf der Stelle tritt. Nun befolge ich mal meinen eigenen Rat und drücke bis Ende Mai im Blog die Pause-Taste. Es ist zwar schön, regelmäßig Dinge zu posten. Aber nicht einfach nur, weil man sich das irgendwann man vorgenommen hat. Aus diesem Grund pausiert der Blog ein paar Wochen und kommt dann mit neuem Schwung und gutem Input zurück!
Falls ihr Wünsche, Ideen, Anregungen habt, dann lasst es mich wissen. Ich freu mich drauf, von euch zu hören!

Wenn ich mich mit drei Worten beschreiben sollte, wären es folgende: kreativ, analytisch, glaubend. Diese drei Worte beschreiben aber nicht nur mich, sondern auch meine Arbeit bei VORWÄRTSLEBEN. So nutze ich anschauliche Geschichten, entwickle Bilder, werde zum Forscher, feuere an u. v. m. Dieser Mix hat sich im letzten Jahr bewährt und so übernehme ich ihn natürlich auch ins zweite Praxisjahr.

Dieses Jahr werde ich den Fokus jedoch noch mehr auf das Kreative legen. Was das konkret bedeutet? Zuerst einmal zeigt sich Kreativität nicht nur im Umgang mit Papier und Farbe, sondern auch und vor allem im Alltag. Kreativität ist etwas zutiefst Menschliches: Es ist die Fähigkeit, mit neuen Gegebenheiten auf gute Art und Weise umzugehen. Dazu braucht es einen gewissen Grad an Offenheit und eine Prise Neugier. Kreativität zeigt sich für mich in der Suche nach (neuen) Möglichkeiten.

P1150628Seit diesem Monat biete ich deshalb kreatives Coaching an. An manchen Punkten spreche ich auch von kreativer Achtsamkeit. Dieses Angebot kann im Rahmen eines Coaching- oder Therapieprozesses genutzt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein kreatives Coaching losgelöst von einem solchen Prozess zu buchen. Dafür reserviere ich jeweils eine Doppelstunde, denn Achtsamkeit und Zeitdruck, das würde sich widersprechen!

Im kreativen Coaching kommen Papier, Farbe & Co. zum Einsatz. Künstlerische Vorkenntnisse sind aber ausdrücklich nicht erforderlich! Du kannst alleine kommen und an deinem Thema arbeiten oder aber noch ein paar Freunde mitbringen, so dass wir in einer kleinen Gruppe gemeinsam ein für alle relevantes Thema durchdenken können. Kreatives Coaching ist intuitiv und macht Spaß!

Wenn du Interesse an weiteren Infos hast odereinen Termin vereinbaren möchtest, dann melde dich gerne bei mir: kontakt@vorwaertsleben.de

Für viele ist „Meer“ ein Synonym für „Auszeit“. Und es ist wahr: Eine Stunde am Meer tut einfach gut, ganz gleich ob man im Sand sitzt, vom Café aus das Meer beobachtet oder spazierend frische Luft in die Lungen pumpt.
P1090796Ich habe den großen Vorteil, dass das Meer gerade mal eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt ist. Und wenn ich Lust auf Shopping und Kultur habe, sind Lübeck und Hamburg nur einen Katzensprung entfernt. Als neulich eine Kundin sagte, dass ihr die Stunde mit mir richtig gut getan hat, dass es ihr den nötigen Abstand zum Alltag ermöglicht hat, da hat es Klick gemacht: Warum nicht Gutes mit Gutem verbinden? Kurzum: Warum nicht Urlaub am Meer (oder in der Großstadt) mit einem Coaching bei mir verbinden?
Seit diesem Monat habe ich das sogenannte Intensiv-Coaching im Angebot. Während des Urlaubs kannst du montags bis freitags jeden Tag zu einem einstündigen Coaching in meine Praxis kommen – oder aber an einzelnen Tagen für mehrere Stunden am Stück, um Input zu bekommen, Dinge zu klären, Schritte zu gehen.
Aber hey, die Nordlichter unter euch sollen natürlich nicht benachteiligt werden: Auch wer in der Gegend wohnt, kann natürlich ein Intensiv-Coaching machen. Falls du der oder die Erste sein willst, der sein Thema „am Stück“ durchdenkt, dann melde dich: kontakt@vorwaertsleben.de

Der Dezember ist für mich die Zeit des Jahres, in der ich mir Zeit nehme, um zurück zu blicken auf das, was war:
Welchen Herausforderungen stand ich in den vergangenen Monaten gegenüber?
Welche habe ich gemeistert – und wie?
Vor welchen habe ich kapituliert?
Wo sind Pläne aufgegangen, wo wurden Kurskorrekturen nötig?
Bin ich alles in allem zufrieden oder gibt es Dinge, die noch an mir nagen?

see2Außerdem wage ich einen ersten vorsichtigen Blick nach vorn auf das, was kommt:
Welche Pläne, Ziele, Träume habe ich für das kommende Jahr?
Worauf freue ich mich, was macht mir vielleicht auch ein wenig Angst?

Mir diese Zeit im doch oft recht vollen Advent zu nehmen, ist eine bewusste Entscheidung. Eine, die es mir wert ist, sie fest in meinen Kalender einzutragen. Denn für mich ist es eine Zeit, in der ich dankbar werde für all das Gute in meinem Leben; stolz auf das, was ich zustande gebracht habe; demütig angesichts der Tatsache, dass so manches außerhalb meines Einflußbereiches liegt.

Herzliche Einladung von mir an dich, das zurückliegende Jahr ebenfalls Revue passieren zu lassen und dich schon mal auf das kommende einzustimmen. Wenn du das gerne mit jemandem an deiner Seite tun möchtest, dann melde dich: kontakt@vorwaertsleben.de

VORWÄRTSLEBEN möchte Menschen auf Ihrem Weg durchs Leben begleiten – durch Phasen der Neuorientierung hindurch, bei Talfahrten, beim Erklimmen von Bergen, aber auch, um die kleinen und großen Siege des Alltags zu feiern.

Manch einer wünscht sich solch eine Begleitung, sei es in Form eines Coaching- oder Therapieprozesses oder auch nur ein- oder zweimalig. Vor einer neutralen Person seine Gedanken laut werden zu lassen, den eigenen Fragen Raum zu geben und so wieder ganz neu mit sich selbst in Kontakt zu kommen, tut nämlich einfach gut!

P1150866Kennen auch Sie jemanden, dem solch eine Begleitung gut tun würde? Dann schenken Sie ihm doch einen Gutschein für ein Geh-Spräch, ein Online-Coaching, zwei Stunden in kreativer Achtsamkeit oder eines meiner anderen Angebote!

Gerne stelle ich Gutscheine aus. Bei Fragen, welches meiner Angebote am besten zum Beschenkten passen würde, berate ich Sie gerne!

 

Stress ist ein Radiergummi für meine Kreativität.
– Marina Zuber

Wenn wir im Stress sind, spulen wir das Standard-Programm ab: Wir kochen die gleichen Gerichte (falls wir überhaupt noch den Nerv haben, selbst zu kochen), gehen im immer im selben Laden einkaufen, laufen quasi im Auto-Pilot. In solchen Phasen ist meist wenig Platz für Neues. Auch nicht für einen Ausbruch aus dem Hamsterrad, beispielsweise in Form einer kleinen kreativen Auszeit, um Neues zu denken und so womöglich zu guten (neuen) Lösungsansätzen zu gelangen.
Dinge mal anders denken als normal – das wäre doch was. Hier ein paar Fragen zur Inspiration:
* Du steckst gedanklich fest? Bitte mindestens zwei weitere Personen, ihr ihre Perspektive auf die Situation zu erzählen.
* Genervt von einer Situation? Dann versuch mal, die gute Absicht hinter dem missglückten Ergebnis zu entdecken.
* Du ziehst dich gerade selbst mit abwertenden Kommentaren à la „Ich bin doof, hässlich …“ runter? Dann nimm dir 10 Minuten Zeit, um eine Liste der Dinge zu erstellen, auf die andere Menschen bei dir neidisch sein könnten.
* Alles hat sowieso keinen Zweck? Dann ist es Zeit für 5 Minuten unzensiert positive Zukunftsträumerei! Was siehst und fühlst du?
*Es ist nun mal so, wie es ist … Mag sein, aber stell dir doch mal vor, es wäre anders. Wie wäre es dann?
* Das Leben ist schwer? Spür mal in dich rein, wie es sich anfühlt, das Leben als Weg zu betrachten, bei dem es verschiedene Abschnitte gibt …
* Alle Welt ist gemein zu dir? Versuch mal, die Situation von einer Metaebene zu betrachten. Stimmt die Aussage in dieser Absolutheit? Und wie sieht es mit diesem „Aktion bewirkt Reaktion“-Mechanismus aus? Was kam womöglich vor der Gemeinheit – und was folgt auf sie?