„Ich bin dankbar – nicht weil es vorteilhaft ist, sondern weil es Freude macht.“ – Lucius Annaeus Seneca

Hier seid ihr mit euren Erfahrungen gefragt: Inwieweit hat Dankbarkeit euer Leben bereichert? Wo macht sie einen Unterschied? Erzählt davon – hier in der Gruppe, aber natürlich auch super gerne euren Freunden und Bekannten. Denn nichts ist so ansteckend, wie gelebte Dankbarkeit. In diesem Sinne eine ansteckende Woche euch!

P1170377Am Wochenende im Garten gewuselt: Blumen gepflanzt, Sträucher zurückgeschnitten, ein wenig für Ordnung gesorgt. Es war ein echt gutes Gefühl zu sehen, was man in relativ kurzer Zeit alles bewegen kann.
Ich brauche so etwas manchmal. Gerade dann, wenn ich gerade viel Zeit und Energie in Projekte stecke, die sich länger hinziehen und bei denen man nicht so schnell Fortschritte und Erfolge sieht.
Wie erinnerst du dich selbst daran, dass du die Kraft hast, Dinge zu bewegen?
Ich werde des Öfteren gefragt, wie es denn mit VORWÄRTSLEBEN so läuft und was ich da eigentlich genau mache. Weil mir diese Frage immer wieder gestellt wird, will ich sie hier beantworten – in kleinen Dosen.
 
Seminare-TermineWas mache ich also?
Zum einen gehe ich spazieren. Natürlich nicht allein, sondern mit meinen Klienten. Normalerweise drehen wir dann eine Runde um den Herrenteich. Aber ich bin natürlich auch für alternative Routen zu haben! 🙂
 
Warum und wann mache ich das?
Ich bin immer offen für Outdoor-Coachings, weil es sich gezeigt hat, dass es vielen Menschen leichter fällt, über die Dinge, die sie gerade umtreiben, zu reden, wenn sie sich bewegen. Das Gehen hilft auch bei der Verarbeitung und die Natur, die frische Luft, die tun gut. Außerdem kommen immer wieder Menschen zu mir, die über mangelnde Bewegung im Alltag klagen. Dafür sei oft einfach keine Zeit. Hier sehe ich in Geh-Sprächen die große Chance, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Knapp 4 km gehen und gleichzeitig seine Gedanken sortieren, Perspektiven entwickeln – ich finde, das ist eine 1A-Kombi!
 
Geh-Spräche tun Körper und Seele gut. Wenn du das auch mal brauchen könntest, dann melde dich und wir vereinbaren einen Termin: www.vorwärtsleben.de

Wer kennt das nicht: Das Gedankenkarussel dreht sich und dreht sich und kommt einfach nicht zum Stehen. In solchen Zeiten schnappe ich mir oft meine Jacke und gehe spazieren. Dabei erlebe ich immer wieder, dass sich meine Gedanken mit jedem Schritt mehr entknoten. Nach solch einem Spaziergang ist vieles klarer als vorher. Das hat zwei Gründe: Zum einen findet ein Tapetenwechsel statt. Zum anderen werden beim Gehen sowohl die linke als auch die rechte Gehirnhälfte stimuliert, was hilft, Dinge zu verarbeiten und Neues zu denken.

Da ich nicht die Einzige bin, der bei Bewegung an der frischen Luft ganz neue Gedanken kommen, biete ich Geh-Spräche an: Coaching (oder Therapie) im Gehen. Denn vielen Menschen fällt es leichter, im Gehen über das, was sie bewegt, zu sprechen.

Seminare-TermineDer Herrenteich, der nur wenige Gehminuten von meiner Praxis entfernt liegt, bietet hierfür den perfekten Rahmen. Gemeinsam umrunden wir den Teich ein Mal und kommen so in Bewegung – innerlich und äußerlich. Die Natur mit ihren ganz eigenen Launen bietet immer wieder Impulse, um sich selbst, seinen Gedanken, Gefühlen und Träumen näher zu kommen – und das im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt!

Du hast Lust, es selbst auszuprobieren? Dann schnapp dir deine Jacke und dreh eine Runde an der frischen Luft! Falls du zusätzlich noch jemanden an deiner Seite haben möchtest, der dir Impulse gibt, dann melde dich gerne bei mir: kontakt@vorwaertsleben.de

Aufgrund einer Verletzung kann ich derzeit leider keine Geh-Spräche anbieten. Ab Januar geht es aber wieder los. Dann mache ich mich gerne mit dir auf den Weg – innerlich und äußerlich.
2010_angstherausforderungBeim Gehen fällt es vielen Menschen leichter, über sich und das, was sie im Innern bewegt, zu sprechen. Der unweit von meiner Praxis gelegene Herrenteich bietet für ein Gehspräch, also Coaching in Bewegung, den perfekten Rahmen. In der Natur mit ihren ganz eigenen Launen und dem beeindruckenden Wechsel der Jahreszeiten kannst du dir deiner Gedanken, Gefühle und Träume näherkommen. Dabei begleite ich dich gerne.
Wer nicht bis Januar warten will: Auch wenn die Geh-Spräch bis Jahresende pausieren, laufen alle anderen Angebote ganz gewohnt weiter – Coaching, Psychotherapie, kreative Achtsamkeit und natürlich das Online-Coaching für alle, die es etwas anonymer mögen oder nicht gerade um die Ecke wohnen.
Kontakt: kontakt@vorwaertsleben.de

Sport tut gut, das weiß eigentlich jeder. Die große Frage ist nur, warum es regelmäßig Schwierigkeiten gibt, wenn Wissen auf Alltag bzw. Theorie auf Praxis trifft. Ich vermute, dass es unter anderem daran liegt, dass wir uns keine SMARTen Ziele setzen. SMART steht für
S = spezifisch
M = messbar
A = attraktiv / anspruchsvoll / aktiv beeinflussbar
R = realistisch
T = terminiert
Und genau so sollten unsere Ziele sein, damit wir dran bleiben und sie erreichen.

Überleg mal:
Wie könnte dein SMARTes Bewegungs-Ziel lauten?

Wir schauen gerne auf andere Menschen herab. Auf diejenigen, die es langsam angehen; die der Gesundheit zuliebe einen Liegestütz am Tag machen. „Das ist doch Kinderkram, das bringt doch nichts!“ denken wir, schütteln den Kopf und starten unser „richtiges“ Sportprogramm. Von 0 auf 100, das ist unser erklärtes Ziel.
Klar, wir sind seit Monaten (oder Jahren) nicht mehr laufen gewesen – aber so schwer kann das doch nicht sein. Wir beißen die Zähne zusammen bis es knirscht und laufen los. Nach fünf Minuten setzt dieses fiese Seitenstechen ein, das wir noch aus dem Schulsport kennen. Nach spätestens 10 Minuten gleichen unsere Beine dem Wackelpudding, den es am Tag zuvor zum Nachtisch gab. Das Herz scheint in unserer Brust zu explodieren. Aber wir sind ja keine „Ich mache einen Liegestütz am Tag“-Schwächlinge. Wir ziehen das mit dem 30 Minuten-Lauf durch. Knallhart und eisern. Zum Glück schießt uns just in diesem Moment ein Wort durch den Kopf: Stretching. Das ist wichtig, das weiß jedes Kind. So schwanken wir zum nächstbesten Baum und stemmen uns gegen ihn. Wenn Leute vorbei kommen, murmeln wir etwas von „noch mal ordentlich dehnen, bevor es weiter geht“. Stretching ist wichtig und schnell sind die nächsten 10 Minuten rum. Zeit also, um sich auf den Rückweg zu begeben. Langsam natürlich, das nennt man dann Auslaufen. Die letzten (hunderte) Meter wird dann noch mal ausgiebig im Gehen gedehnt. Auch das ist wichtig! Am Ende der 30 Minuten haben wir es uns selbst bewiesen: Wir sind toll!
Dass Dumme ist nur, dass solche von 0 auf 100-Sportler meist nicht lange durchhalten – und wenn, dann oft nur mit zusätzlich mit Heißkleber zusammen geklebten Zähnen. Freude an Bewegung ist etwas anderes.
Aber noch mal zurück zu dem Typ mit dem Liegestütz: Zugegeben, ein Liegestütz am Tag ist nicht viel. (Wobei viele von uns, wenn sie ehrlich sind, wahrscheinlich nicht mal einen korrekten Liegestütz hinkriegen.) Mal angenommen, die Person hätte sich ein weitaus größeres Ziel als diesen einen Liegestütz am Tag gesetzt. Ein Ziel, das er in viele kleine erreichbare Unterziele runter gebrochen hat. Wenn er beispielsweise eine Woche lang jeden Tag einen Liegestütz macht – und in der zweiten Woche dann jeden Tag zwei, in der dritten Woche drei etc.? Was wäre, wenn er jede Woche das Tagespensum um einen Liegestütz erhöht? Dann hätte er am Ende eines Jahres ordentlich Muskeln aufgebaut – und würde über 50 Liegestütz schaffen.
In diesem Sinne: Belächle nie die kleinen Anfänge!