CM_Practitioner_NicoleSturmNach 5 Monaten und 200 Stunden ist es soweit: Endlich halte ich mein Zertifikat als Creative Mindfulness Practitioner in Händen – und freu mich riesig! Ich bin unglaublich dankbar, dass ich diese Reise antreten durfte. Und freu mich, dass es nächste Woche gleich mit einer zweiten Reise weitergeht: der zum Creative Mindfulness Coach. Diesen Meilenstein feiere ich jetzt … mit einer großen Kanne Tee und einer Planänderung: Statt des Schreibauftrags, an dem ich heute arbeiten wollte, gönne ich mir einen Lesevormittag mit einem super inspirierenden Fachbuch. 🙂

Heute ist ein Tag zum Feiern! Denn genau vor einem Jahr hat die Praxis VORWÄRTSLEBEN ihre Türen geöffnet. Es war ein spannendes erstes Jahr, in dem viel passiert ist:

5alltagGenussKlientinnen und Klienten haben den Weg zu mir gefunden – teils live, teils online. Die einen wollten ein klassisches Coaching, die anderen psychotherapeutische Begleitung – meist war es ein guter Mix aus beidem, nämlich psychotherapeutisches Coaching. Wir haben gemeinsam Siege gefeiert, mit Rückschlägen und Niederlagen gerungen, sind kleine und große Schritte gegangen. Danke an dieser Stelle an alle, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und sich auf den Weg gemacht haben – zu mir, vor allem aber in Richtung der Zukunft, die sie sich erträumen. In dem zurückliegenden Jahr wurde viel geredet, durchdacht, ausprobiert. Wir sind zu Geh-Sprächen rund um den Herrenteich aufgebrochen, haben innere Prozesse in Bilder verwandelt und zu Papier gebracht. Es wurden Fragen gestellt und Antworten gefunden – nicht auf alle Fragen, aber auf viele.

Ich bin dankbar für das erste Praxisjahr – vor allem aber gespannt auf das kommende. Es sind einige Dinge in der Vorbereitung. Für euch. Von ihnen werde ich im Laufe des Monats berichten.

PS: Ihr sollt natürlich auch etwas von diesem Jubiläum haben! Aus diesem Grund biete ich diesen Monat das Online-Coaching zum Jubel-Preis an: 50 % Rabatt gibt es für jeden, der sich diesen Monat zu einem Online-Coaching bei mir anmeldet. Weitere Infos zu diesem und allen weiteren Angeboten findet ihr auf meiner frisch überarbeiteten Homepage: www.vorwärtsleben.de

Der Dezember ist für mich die Zeit des Jahres, in der ich mir Zeit nehme, um zurück zu blicken auf das, was war:
Welchen Herausforderungen stand ich in den vergangenen Monaten gegenüber?
Welche habe ich gemeistert – und wie?
Vor welchen habe ich kapituliert?
Wo sind Pläne aufgegangen, wo wurden Kurskorrekturen nötig?
Bin ich alles in allem zufrieden oder gibt es Dinge, die noch an mir nagen?

see2Außerdem wage ich einen ersten vorsichtigen Blick nach vorn auf das, was kommt:
Welche Pläne, Ziele, Träume habe ich für das kommende Jahr?
Worauf freue ich mich, was macht mir vielleicht auch ein wenig Angst?

Mir diese Zeit im doch oft recht vollen Advent zu nehmen, ist eine bewusste Entscheidung. Eine, die es mir wert ist, sie fest in meinen Kalender einzutragen. Denn für mich ist es eine Zeit, in der ich dankbar werde für all das Gute in meinem Leben; stolz auf das, was ich zustande gebracht habe; demütig angesichts der Tatsache, dass so manches außerhalb meines Einflußbereiches liegt.

Herzliche Einladung von mir an dich, das zurückliegende Jahr ebenfalls Revue passieren zu lassen und dich schon mal auf das kommende einzustimmen. Wenn du das gerne mit jemandem an deiner Seite tun möchtest, dann melde dich: kontakt@vorwaertsleben.de

Ich finde es wichtig, Erfahrungen mit anderen zu teilen. Aus diesem Grund habe ich für die aktuelle Ausgabe der Frauenzeitschrift Joyce einen Artikel über meinen Weg zum Traumberuf verfasst. Es war auch für mich spannend, noch mal zu sehen, wie manches ganz anders lief als gedacht, aber es doch auch so kam, wie ich es mir erträumt habe – wenn auch ganz anders.

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Wer die TV-Krimiserie „Monk“ kennt, kennt wahrscheinlich auch die Aussage „Es ist ein Segen – und ein Fluch!“ Die Rede ist von Adrian Monks diversen psychischen Störungen. Neben unzähligen Phobien ist da vor allem seine Zwangsstörung zu nennen. Natürlich ist diese hinderlich für seinen Alltag, sodass er neben psychotherapeutischer Hilfe zusätzlich noch auf die Unterstützung seiner persönlichen Assistentin angewiesen ist. Ihre Aufgabe ist es, alles Angstmachende bestmöglich von Monk fernzuhalten. Auf der anderen Seite ist es gerade seine Störung, die dazu führt, dass er sofort bemerkt, wenn etwas nicht in Ordnung ist: Durch seinen Hang zur Ordnung und zu klaren Strukturen erweckt all das seine Aufmerksamkeit, was diesem System zuwider ist. Diese „Macke“ beschert ihm eine überdurchschnittlich hohe Aufklärungsrate, weshalb ihn die Polizei von San Francisco gerne als freien Berater hinzuzieht.
Ich finde es spannend zu sehen, wie im Fall von Adrian Monk etwas vermeintlich Negatives dennoch einen positiven Nebeneffekt haben kann. Natürlich bin ich deshalb nicht erpicht darauf, im Laufe meines Lebens an einer Zwangsstörung zu erkranken. Genauso wenig würde ich jemandem mit einer Zwangsstörung dazu raten, nicht daran zu arbeiten, um den Leidensdruck zu minimieren. Aber diese – zugegeben fiktive – Geschichte ermutigt mich, nach dem Guten im Negativen zu suchen. Dabei kommt mir eine Frau in den Sinn, die schwere depressive Episoden hinter sich hat und nun viel von ihrer Zeit und Energie investiert, um andere Menschen mit der gleichen Diagnose zu unterstützen, Aufklärungsarbeit leistet, Vorurteile abzubauen versucht.

Und du?
Segen und Fluch – wo wünschst du dir, das Gute im Hinderlichen wahrnehmen zu können?