Heute mal eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Familie: Nimm die sieben Buchstaben des Wortes (F-A-M-I-L-I-E) und finde für jeden Buchstaben ein Wort, das für Dinge steht, für die du im Zusammenhang mit deiner Familie dankbar bist. Beispiel: F = Familienfeiern oder I = Irlandurlaube etc. Viel Spaß – ich bin gespannt auf eure Ideen!

Jede Familie hat so ihre ganz eigenen Eigenheiten: bestimmte Werte, die hochgehalten werden, Rituale, Liebenswertigkeiten und Macken. Nicht alles davon ist gut, von manchem muss man sich im Laufe des Lebens befreien, weil man merkt, dass es nicht (mehr) passt. Und das ist auch gut so, denn wenn man nach Werten etc. lebt, die als – wenn man ehrlich ist – nicht stimmig empfunden werden, dann wird es anstrengend und zermürbend. Es gibt aber sicher auch Dinge, die du gerne in dein Leben als Erwachsene übernommen hast. Dinge, wo du merkst: die passen, die sind stimmig, die will ich leben! Das können wie gesagt Werte sein, aber genauso gut bestimmte Traditionen oder dass du den Dialekt deiner Heimat pflegst. Überleg doch mal: Was hast du aus deiner Herkunftsfamilie übernommen, für das du heute noch dankbar bist?

 

Wenn du an deine Familie denkst, welche „Rollen“ gibt es da? Ich denke an so etwas wie „die Angepasste“, „den Rebellen“, „den Exoten“, „die Abenteurerin“, „die Perfekte“ etc. Welche Person hat dich durch ihre Art, ihr Leben zu leben, inspiriert, es ihr gleichzutun, also beispielsweise dein Ding zu machen, auch wenn andere es nicht nachvollziehen können, deine Stimme zu erheben gegen Unrecht, Abwasch Abwasch sein zu lassen, weil es Wichtigeres im Leben gibt?

Kann man persönliche Themen per Mail bearbeiten? Ist das nicht zu unpersönlich? Man kann! Hier das Feedback einer Online-Coaching-Klientin, das sich genau darauf bezieht:
“Ich war begeistert, dass sie ohne persönliche Treffen meine Problematik in den E-Mails verstanden und mir diesbezüglich gute und verständliche Rückmeldungen (Input, weitere Fragen/Ansatzpunkte) geben konnten.” – So erlebe ich es immer wieder. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht anbieten!

Wenn ich an die Generationen vor mir denke, an meine älteren Verwandten, dann denke ich zu allererst an meine Oma und meinen Opa mütterlicherseits. Sie sind mittlerweile gestorben, früher aber habe ich sie oft besucht. Sie wohnten nicht weit von uns entfernt, hatten einen Bauernhof und es gab immer Dinge zu entdecken. Ich erinnere mich an Übernachtungen bei ihnen, an das dicke Federbett (das ich heute gerne hätte, aber so etwas bekommt man nicht mehr im Laden zu kaufen), an Fahrrad-Touren, Trecker-Fahrten, den Umtrieb der Kühe von einer Weide zur nächsten, an die Gerichte, die meine Oma auf mein Bitten hin für mich kochte, so gut versteckte Geschenke, dass sie manchmal erst nach dem eigentlichen Fest wiedergefunden wurden … Ich bin heute noch dankbar, dass ich so viel Zeit mit ihnen verbringen konnte; dankbar für schöne Erinnerungen. Wen gibt es in deiner Familie in der älteren Generation, der dein Leben beschenkt hat – und wie?

 

Ihr habt euch ein Oberthema für jeden Monat gewünscht – und euer Wunsch ist mir Befehl! 😊 Im April werden wir mit unseren Dankbarkeitsbrillen auf der Nase jeden Samstag einen Blick auf unsere Familie werfen. (Falls für jemanden von euch das Thema Familie ein rotes Tuch ist, fühlt euch bitte frei, den Begriff Familie weiter zu fassen und dabei auch an die Menschen zu denken, die „wie Familie“ für euch sind.) Ich freu mich auf eure Entdeckungen. Samstag geht’s los!

Kürzlich habe ich ehemalige Online-Coaching-Klienten gefragt, warum sie sich für (m)ein Online-Angebot entschieden haben. Hier eine der Antworten: “Der Zeitfaktor! Ich brauche keinen Weg zu fahren zum Coach, spare somit Benzin und Zeit; ich kann mir Zeit lassen, die Fragen zu beantworten, kann es länger bewegen. Manchmal tut es auch gut, Dinge bewusst zu schreiben da man mit der Formulierung an sich, für sich selber das Ganze auch nochmal reflektieren muss.”

Ihr wisst es: Ich liebe Online-Coachings! Vor allem weil ich immer wieder erleben darf, wie viel sich in gerade mal einem Monat bewegen kann. Interesse an weiteren Informationen? Lust, selbst ein Thema online mit mir zu bearbeiten? Dann melde dich gerne bei mir. Ich freu mich drauf, von dir zu hören!

Ich liebe Bücher. Die Mischung ist recht bunt – von nervenkitzelnden Krimis über wissenserweiternde Fachliteratur und einmaligen Biografien bis hin zu Kindheitserinnerungen wiederbelebenden Kinderbüchern ist so ziemlich alles dabei, von Horror mal abgesehen. Am liebsten sind mir Bücher, die mir Impulse für mein Leben schenken. Bücher, die mich im positiven Sinne zum Nachdenken, Umdenken, Querdenken anregen. Solche Impulse finden sich in fast jedem Buch – vorausgesetzt natürlich, man ist in Entdeckerlaune. Dann ist eigentlich jedes Buch, jede Begegnung, jeder Moment eine Möglichkeit, Impulse aufzunehmen. Die große Frage ist nur: Was mache ich mit diesen Impulsen? Nehme ich sie wahr und hake sie im nächsten Moment direkt wieder ab oder erlaube ich mir einen Augenblick, um mich zu fragen, ob es ein Impuls ist, dem ich weiter nachgehen möchte? Erlaube ich ihm, in mir Raum zu nehmen und sich zu entfalten? Dünge ich ihn mit Zeit, Aufmerksamkeit und Entdeckergeist? Erlaube ich ihm, Knospen zu treiben und sich auszuwirken auf mein Leben?

Vor ein paar Jahren habe ich in einem Laden eine Postkarte entdeckt. Auf ihr stand ein Satz, der mich angesprochen hat: „Du bist in mein Gedankenbeet getapst und hast dort heimlich Samen verkrümelt. Jetzt wächst da was.“ Diese Karte liegt noch immer in meinem Arbeitszimmer. Sie erinnert mich an die Menschen, die im Laufe meines Lebens Gedanken-Samen in mein Leben haben rieseln lassen. Gedanken-Samen, die aufgehen durften und mich und mein Leben mitgeprägt haben. Sie erinnert mich aber auch daran, was ich tun möchte: Menschen inspirieren, indem ich gute Gedanken-Samen ausstreue.

John Streleckys Buch „Safari des Lebens“ hat mich sehr bewegt. In der Geschichte geht es darum, zu entdecken, was einem wichtig ist im Leben. Was sind die eigenen Lebensziele und Prioritäten? Welche Dinge sollen Raum haben, um zu wachsen? Wie wirken sich diese Dinge auf meine Entscheidungen aus? Und welche Menschen möchte ich um mich haben, damit wir uns gegenseitig auf unserem Weg unterstützen können? Immer wieder stelle ich mir diese Fragen. Ein paar Antworten konnte ich schon zusammentragen. Gerade gestern ist mir – durch den „Gedanken-Samen“ in Form eines Anrufes eines Freundes – neu bewusst geworden, was ich mir wünsche für mein Leben: eine Stimme zu sein, die das Thema VORWÄRTSLEBEN in die Ohren und Herzen derjenigen trägt, die Ermutigung auf ihrem Weg brauchen. VORWÄRTSLEBEN ist mehr als der Name meiner Coaching-Praxis. Es ist mein Lebensmotto. Es ist das, was mir auf dem Herzen liegt und wo ich merke, dass es so viele Menschen gibt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen genau an diesem Punkt am Kämpfen sind. VORWÄRTSLEBEN steht für mich für eine konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, mit den Quatschis, die einem in einer gefühlten Endlosschleife erzählen, was alles NICHT möglich ist. Es steht für ein Leben im Hier und Jetzt, für das aktive Gestalten, für einen (neu freigegrabenen) Zugang zum eigenen Innersten, für Hoffnung, Perspektive und so viel mehr!