VORWÄRTSLEBEN – den Namen habe ich vor über drei Jahren nicht gewählt, weil der so besonders cool oder hipp klang, sondern weil das mein Herzensthema ist: vorwärts leben. Auch und gerade in oder nach Herausforderungen. Nicht stehenbleiben, isolieren, in der Situation versacken oder gar in die Vergangenheit fliehen, in der alles so viel besser war. Mag sein, dass sich das Leben in eine Richtung verändert hat, die keine Freudenschreie auslösen. Gut möglich, dass es schwer ist, auch nur einen Hauch Positives zu entdecken. Aber ich bin davon überzeugt, dass es immer Gutes zu entdecken gibt. Manchmal vielleicht “nur” Kleinigkeiten – aber hey, besser Kleinigkeiten als gar nichts! Und ich glaube, dass wir uns üben können im Entdecken dieser guten Dinge. Und dass das unser Leben besser macht. Wohlgemerkt: Ich rede nicht davon, Dinge schönzureden! Absolut nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es kaum etwas Schlimmeres gibt, als dieses Ohnmachtsgefühl, das einen überkommt und alle Energie frisst. Von der Ohnmacht in die Eigenmacht, von der Erstarrung Schritt für Schritt in die Aktion. Wenn das dein Wunsch ist, dann melde dich. Ich unterstütze dich gerne – vor Ort bei mir in Reinfeld oder auch online. Mein Wunsch für dich und für jeden Menschen ist, dass wir es schaffen, unser Leben vorwärtszuleben. Auf ein Ziel hin. Aktiv gestaltend. Und gerne gemeinsam.

„Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!“ – Die Bibel, Psalm 139,14a

Oft schauen wir – oder ich zumindest – primär auf das, was nicht so ist, wie ich es gerne hätte: Das fängt beim Aussehen an, hört da aber definitiv nicht auf! Wenn ich mit meinen Überzeugungen anecke, wünschte ich manchmal, ich wäre anders – mehr Mainstream, angepasster. Gleichzeitig möchte ich meine Werte etc. auch nicht aufgeben, aber genau das wäre der Preis, den ich zahlen müsste. Was meinen Körper angeht: Da habe ich die letzten Monate viel über mein Gewicht geschimpft. Und merke, wie dieses Makelsuchen auf meine Tochter überschwappt. Deshalb entscheide ich mich fürs Dankbarsein – und lade euch ein, mit einzustimmen ist Dankbarsein dafür, wie ihr gemacht seid: wunderbar und einzigartig! Lasst uns den Blick auf das lenken, was stärkt.

PS: Filmtipp – die Dokumentation „Embrace“ ist absolut sehenswert, wenn es um die Annahme des eigenen Körpers geht!

Am 1. Advent startet eine Aktion rund ums Thema Dankbarkeit auf facebook. Vom 03.-24. Dezember werde ich dort jeden Tag eine Frage posten, die zum Nachdenken und dankbar Sein anregen soll. Ich würde mich freuen, wenn viele mitmachen!

Hintergrund der Aktion ist, dass gesundheitliche Probleme dieses Jahr viele meiner Pläne über den sprichwörtlichen Haufen geworfen haben. Das verleitet dazu, auf das zu schauen, wenn nicht rund gelaufen ist bzw. läuft. Das Problem ist nur, dass das enorm viel Lebensenergie raubt. Also Schönmalerei betreiten oder das Negative einfach ausblenden? Das ist so gar nicht mein Ding. Viel besser finde ich es, sich bewusst Zeit zu nehmen, um einmal den Blickwinkel zu verändern. Genau dazu lade ich euch ein. Knapp 300 Menschen machen schon mit.

Hier der Link zur Aktion:
https://www.facebook.com/groups/632953490148403/

 

Die Sommerferien gehen dem Ende entgegen, bald hat der “ganz normale” (Arbeits-)Alltag mich wieder. So schön die Ferien mit etwas weniger Terminen und Deadlines auch war, so sehr freue ich mich jetzt auch wieder auf geregelte Arbeitszeiten etc.
P1180164Bevor die etwas ruhigere Sommerferienzeit vorbei ist, starte ich noch ein kleines Kreativprojekt. Ziel des Projektes: Menschen mitten im Alltag ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und mit etwas Farbe die manchmal etwas eintönige Alltagsroutine zu durchbrechen. Die Idee habe ich von einem Bekannten aus den USA “geklaut”. Die Steine auf dem Bild stehen dabei im Mittelpunkt. Mehr dazu demnächst.

So banal und doch so wichtig: die Art, wie wir uns kleiden. Gerade wenn man vom Homeoffice arbeitet, tendiert man schnell dazu, sich gemütlich zu kleiden. Bequem. Leger. T-Shirt, Wohlfühlhose und das Outfit ist komplett. Sieht ja keiner …
Ich will nichts gegen diese Kleidungskombi sagen. Ich mag sie ja selbst ganz gern. Aber die Art, wie ich mich kleide, hat einen Effekt darauf, wie ich mich fühle. Das bedeutet nicht, dass ich meine Artikel zukünftig im kleinen Schwarzen und mit Stöckelschuhen an den Füßen verfassen werde. Ich habe jedoch angefangen, mehr darauf zu achten, was für ein Gefühl mir Kleidung vermittelt. Wie ich mich in ihr fühle. Was ich gerade brauche. Und so seltsam das klingen mag: Was am einen Tag total stimmig ist, kann sich am Tag drauf schon total unstimmig anfühlen.
Wer dazu gerne mehr erfahren möchte: Die Künstlerin Kelly Rae Roberts hat das “Wear your joy”-Projekt gestartet, in dem sie Menschen auf genau diese Reise einlädt: zu entdecken, wer sie sind und wie sich das in ihrer Kleidung wiederspiegeln darf. Einfach mal googlen. Ich finde den Gedanken jedenfalls klasse!

An alle, die ihr Leben mit einer chronischen Erkrankung gleich welcher Art leben: Ich habe gerade eine fb-Gruppe erstellt, die für euch interessant sein könnte. Hier ist der Link: https://www.facebook.com/groups/133920063841837/?fref=ts

Hier noch ein paar Worte zu Sinn und Zweck der Gruppe: Diese Gruppe ist zum Austausch unter chronisch Erkrankten gedacht. Es soll ein Ort sein, an dem wir uns auf unserem Weg begleiten, uns gemeinsam über gute Tage freuen und uns an weniger guten ermutigen und unterstützen.
Wichtig ist mir, dass wir einander wertschätzend begegnen. Wir sind gemeinsam unterwegs, darum begegnen wir einander auf Augenhöhe. Wir gestehen einander zu, dass jeder der Experte seines eigenen Lebens ist. Jeder muss für sich entscheiden, wie er mit seiner Erkrankung umgeht.
Ich persönlich wünsche mir, das hier ein virtueller Ort entsteht, an dem wir uns gegenseitig unterstützen, der Erkrankung zum Trotz vorwärts zu leben. Wenn du solch einen Ort suchst und mitgestalten willst, dann lade ich dich herzlich ein, dieser Gruppe beizutreten!

Ich würde mich freuen, euch dort begrüßen zu dürfen. Gerne dürft ihr auch Freunde und Bekannte, für die solch eine Gruppe eine Hilfe sein könnte, in die Gruppe einladen.

Vor ein paar Tagen war es soweit: Ich hatte die Nase gestrichen voll vom Anblick unseres Gartens, wo es nach tiefem Winterschlaf statt nach Frühlingserwachen aussah. Wann immer ich von meinem Bürofenster nach draußen sah, sah ich nur verblühten Winterschlaf. Nichts wirklich Inspirierendes, nichts sonderlich Schönes, nichts Lebensfrohes.
P1170412Irgendwann dann hatte ich es satt: Ich griff zur Schere und knöpfte mir als erstes meine (die restliche Zeit des Jahres heißgeliebten) die Hortensienbüsche vor. Die hatten noch die Blüten vom letzten Jahr, nun natürlich komplett vertrocknet und bräunlich verfärbt. Jetzt aber war es endlich warm genug, um sie abzuschneiden. Und genau das tat ich. Ohne große Erwartungen, ich wollte einfach etwas tun. Doch zu meiner Überraschung legte ich mit jedem Schnitt den Blick auf frühlingshaft frische grüne Knospen frei. Die hatte ich vorher gar nicht bemerkt, weil mein Blick an den verblühten Stellen hängen geblieben ist.
Ich frage mich, wie oft ich Schönes im Leben verpasse, nur weil meine Augen auf dem, was nicht rund läuft, haften bleiben. Weil ich wie hypnotisiert auf Probleme starre, statt mal meinen Blick schweifen zu lassen – offen dafür, Lösungen, Positives, Perspektiven zu entdecken.
P1170377Am Wochenende im Garten gewuselt: Blumen gepflanzt, Sträucher zurückgeschnitten, ein wenig für Ordnung gesorgt. Es war ein echt gutes Gefühl zu sehen, was man in relativ kurzer Zeit alles bewegen kann.
Ich brauche so etwas manchmal. Gerade dann, wenn ich gerade viel Zeit und Energie in Projekte stecke, die sich länger hinziehen und bei denen man nicht so schnell Fortschritte und Erfolge sieht.
Wie erinnerst du dich selbst daran, dass du die Kraft hast, Dinge zu bewegen?

Online-Coaching ist aktuell eines meiner Lieblingsangebote. Es bietet Menschen die Möglichkeit, sich einen Monat lang intensiv mit einem Thema ihrer Wahl zu beschäftigen. Das Ganze läuft über E-Mail und ist somit ortsunabhängig und auch zeitlich flexibel. Gemeinsam formulieren wir ein Ziel für den einmonatigen Prozess und dann geht es auch schon los: Es gibt vier Mails von mir mit Input, Fragen zum Weiterdenken und kleinen Experimenten – alles „maßgeschneidert“, keine Massenware. Heißt: Wenn drei Menschen ein Online-Coaching zum Thema Selbstwert, berufliche (Neu-)Orientierung oder dergleichen buchen, bekommt jeder eine andere Mail. Also kein copy & paste-Prinzip, gemäß dem Motto „one size fits all“! Nach etwa einer Woche bekomme ich dann eine einseitige Rückmeldung vom Kunden: Was waren wichtige Aha-Momente, wo sind neue Fragen aufgetaucht, wo wurden erste Schritte gegangen, wo hakt es vielleicht gerade. Auf diese etwa einseitige Rückmeldung baue ich dann meine nächste Mail auf.

mouseJetzt kommt’s:
Zur Feier des 2. Praxis-Geburtstags verlose ich ein kostenloses einmonatiges Online-Coaching unter allen, die diesen Beitrag kommentieren. Warum solltet gerade ihr das Online-Coaching gewinnen? Teile diesen Post gerne auch mit deinen Freunden!