Sommerferien. Die letzten zwei Jahre fand ich sie extrem anstrengend: Die regulären Arbeitszeiten fallen weg, trotzdem müssen die laufenden Arbeiten erledigt werden. Meine Praxis kann ich schließlich nicht sechs Wochen zumachen. Oder ich will es zumindest nicht.

Ein paar Wochen im Sommer gehören der Familie, da wird nicht gearbeitet. Die restliche Zeit jedoch ist Kreativität und gute Planung gefragt: Schreibaufträge versuche ich schon vor Ferienbeginn zu erledigen, Coaching-Termine werden auf die Abende verlegt bzw. in Zeiten, wo meine Tochter unterwegs ist. Die letzten zwei Jahre fand ich das alles extrem anstrengend und ich war oft schlecht gelaunt, wenn ich abends, müde vom Tag, noch mal durchstarten sollte.

13844068_10205398788122914_179632132_oNatürlich hätte ich auch in diesem Sommer nichts gegen sechs Wochen frei. Aber ich habe versucht, bewusst ein wenig mehr Sommerfeeling in die Arbeit zu bringen: bei gutem Wetter draußen auf der Terrasse arbeiten statt am Schreibtisch im überhitzten Büro; Klienten zu coachen, während wir um den nahe gelegenen See gehen, und so auch mir durch Bewegung und die frische Luft Gutes zu tun; nicht nur mit Klienten kreativ arbeiten, sondern auch mir selbst immer wieder ein wenig Farbe zu gönnen – auch und gerade bei eher langweiligen Arbeiten. Und ja, auch die Gesamtzahl der Termine etwas runter zu schrauben, um nicht völlig ausgepowert in den Familienurlaub zu starten. Es sind oft nur kleine Änderungen, die aber eine große Wirkung haben. Und mir gut tun. Und wenn abends wirklich die Luft raus ist, ja, dann gönne ich mir, wenn es irgend möglich ist, auch einen freien Abend. Denn fast immer ist es mit ein wenig Kreativität und Barmherzigkeit sich selbst gegenüber möglich, sich Auszeiten zu verschaffen. Es ist ein Prozess, aber ein guter.

Die erste Hälfte des Jahres liegt hinter uns. Für einige waren es sechs Monate, in denen alles wie am Schnürchen lief. Manch einer hingegen wünscht sich, er könnte die Zeit zurück drehen und noch mal von vorne anfangen. Hier kommt die bittere Wahrheit: Niemand von uns besitzt diese Fähigkeit. Es gibt aber auch eine gute Nachricht und die lautet, dass wir uns nicht von der Vergangenheit die Zukunft diktieren lassen müssen.

P1140957Aus diesem Grund lade ich dich zur SOMMERPAUSE ein: Vier Wochen, in denen du dir eine kleine Auszeit gönnen kannst. Vier Wochen, um an deinen Themen zu arbeiten. In dieser Zeit erhältst du jede Woche zwei E-Mail von mir mit Input, Fragen zum Weiterdenken, kleinen Experimenten etc. Und als Sahnehäubchen gibt es die Möglichkeit, ein 30-minütiges Telefon- oder Skype-Coaching (Wert: 30,00 Euro) GRATIS dazu zu bekommen. Weitere Infos hierzu bekommst du in der ersten E-Mail von mir.

Da die SOMMERPAUSE online stattfindet, kannst du sie von jedem Ort der Welt aus einlegen – vorausgesetzt du hast Zugang zum Internet. Die Lust, dein Leben wieder (bzw. weiterhin) vorwärts zu leben und dir dafür Zeitfenster in deinem Kalender frei zu schaufeln, setze ich mal ganz frech voraus. 😉

SOMMERPAUSE ist ein Online-Kurs. Trotzdem ist es mir wichtig, dich in dieser Zeit gut zu begleiten. Aus diesem Grund ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Die Einladung zur SOMMERPAUSE steht: Vier Wochen ausbrechen aus festgefahrenen Denk- und Handlungsmustern, rein in eine zweite Jahreshälfte, in der VORWÄRTSLEBEN großgeschrieben wird. Vier Wochen mit einer Extraportion Zeit für dich!

Wann?
08. August bis 04. September 2016

Investition: 80,00 Euro
Frühbucherrabatt (bis 03. Juli 2016) 60,00 Euro statt regulär 80,00 Euro

 

Anmeldung möglich
* per E-Mail an kontakt@vorwaertsleben.de
* telefonisch unter 04533-2097987
* über das Kontaktformular www.vorwaertsleben.de/service/kontakt/

Glück für mich? Beispielsweise die Aussicht auf den Beginn meiner Fortbildung zum Creative Mindfulness-Coach Mitte des Monats. Ein Jahr lang noch mal tiefer in das Thema Kreativität und Achtsamkeit einsteigen – ich freue mich sehr!

Selbstverständlich könnt ihr die “Früchte” dieser Fortbildung kosten, beispielsweise in einer Doppelstunde in Kreativer Achtsamkeit allein oder zusammen mit bis zu zwei Freunden. Je nachdem wo du wohnst u. U. sogar bei dir daheim, falls dir das lieber ist. Bei Interesse und Fragen zu diesem Angebot einfach eine E-Mail an kontakt@vorwaertsleben.de schicken. Ich freu mich drauf, von dir zu hören!

P1150915PS: Das auf dem Bild sind übrigens kleine süße Energie- und Zeitfresser. Kommt dir einer davon vielleicht bekannt vor?!

Weihnachtszeit ist Familienzeit – und eine potentiell herausfordernde Zeit für Singles. Aus diesem Grund habe ich Tina Tschage, Autorin des Buches „Einzelstück – Solo leben. Und zwar glücklich“ ein paar Fragen zum Thema gestellt.

VORWÄRTSLEBEN: Tina, was sind Zeiten oder Situationen, in denen Singles sich besonders häufig allein fühlen?
QcC_1sqUErZS11O1Iqu5SWO-PRH7viHIuw3vKy16kKQTina Tschage: Die kommen in der Regel immer dann, wenn andere mit ihren Liebsten sind: abends, am Wochenende, an den großen Feiertagen. Dann, wenn andere ihr Sozialleben ganz automatisch haben, weil der Partner und die Familie ja immer da sind und für die Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen. Singles haben da einen viel höheren Aufwand: Sie kommen nach Hause und sind allein. Sie müssen ihre Freizeit und das Zusammensein mit anderen also regelrecht organisieren, wenn sie nicht allein bleiben möchten. Und an Feiertagen wie Weihnachten ist es eben besonders schwierig, weil das für viele fast schon heilige Familienmomente sind, wo kein anderer stören darf.

VL: Was sind deine ganz persönlichen Strategien gegen den Einsamkeits-Blues zu Weihnachten, aber auch ganz allgemein?
bD6x2OwY4okpQMq436EcBIgfPOtKSR7CbJHCRhMOsXYTT: Meine persönliche Strategie zu Weihnachten ist: Ich lade andere an meinen Tisch ein. Ich lebe schon in einer Gemeinschaft, das macht es einfacher. Aber ab dem 25.12. sind hier in diesem Jahr auch alle unterwegs. Das war für mich das Signal: Dann lade ich meine Eltern zu mir ein. Und sie kommen! Das ist tatsächlich auch sonst meine Strategie: Ich gehe viel auf andere zu, meine Persönlichkeit macht mir das leicht. Aber auch, wenn du eher introvertiert bist, geht das. Du kannst vieles im Leben lernen! Und in diesem Fall lohnt es sich. Bevor du immer wartest und erwartest, dass Leute auf dich zukommen, kannst du dich ja selbst auf den Weg machen. Und dieser Weg führt immer zum Ziel – nämlich zu anderen! Von Absagen und Rückschlägen solltest du dich da einfach nicht irritieren lassen. Manchmal reagieren Leute seltsam, wenn ich sie frage: “Darf ich an diesem Tag mit euch sein?” – aber nach der ersten Überraschung freuen sich die meisten sehr. Wir kennen das halt nicht mehr, leider. Weil wir in unseren Kleinfamilienhaushalten eine regelrecht artfremde Haltung pflegen. Dafür sind wir aber nicht geschaffen.

VL: Wenn du allen Nicht-Singles einen Impuls in Bezug auf den Umgang mit Singles mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?
hbWyWnrpc2IWFj53dGWU3O2lxSUyjY1okF4pc36JtFcTT: Geht aufeinander zu. Stellt ehrliche Fragen und verkraftet die ehrlichen Antworten. Zeigt Empathie und nehmt einander wahr, ohne einander komplett verstehen zu müssen. Lasst euch stehen mit dem, was ihr denkt und fühlt. Ihr Paare und Familien: Eure Wohnungen und Häuser und auch eure Tische sind in der Regel größer als die eines Singles. Also ladet uns fröhlich zu euch ein – denn andersherum ist das in der Regel schwieriger.

Herzlichen Dank, liebe Tina, für deine Impulse rund ums Thema Gemeinschaft!

 

Einzelstück – Solo leben. Und zwar glücklich
Tina Tschage
ISBN 978-3-7751-5678-3

Mehr Infos findet ihr hier: www.solo-leben.de

 

 

 

Advent – Zeit der Kerzen, Kekse und Traditionen. Advent ist eine offiziell besinnliche, faktisch aber oft besonders geschäftige Zeit. Eine Zeit, um sich mit seinen Liebsten zu umgeben – theoretisch. In der Realität sieht es dann leider für manch einen etwas anders aus. Da ist die Adventszeit eine sehr einsame Zeit: die Familie wohnt weit weg oder man hat keinen Kontakt zu ihr; Freunde sind mit ihren eigenen Familien beschäftigt etc.
Mein Wunsch für diese Adventszeit: Dass jeder versucht, nach seinen Möglichkeiten ein wenig über den eigenen Tellerrand zu schauen und die Menschen in den Blick zu nehmen, für die die Adventszeit nicht die schönste Zeit des Jahres ist. Das können (müssen aber nicht!) ältere Menschen sein, Singles, aber auch Menschen, von denen man es erst mal gar nicht erwartet. In diesem Sinne: Augen, Ohren und Herzen auf!

Hier noch eine nette (Kinder-)Geschichte, die gerade beim Web-Surfen meinen Weg gekreuzt hat:
http://www.elkeskindergeschichten.de/2015/11/27/aufregende-adventswochen-fuer-oma-meier/

VORWÄRTSLEBEN möchte Menschen auf Ihrem Weg durchs Leben begleiten – durch Phasen der Neuorientierung hindurch, bei Talfahrten, beim Erklimmen von Bergen, aber auch, um die kleinen und großen Siege des Alltags zu feiern.

Manch einer wünscht sich solch eine Begleitung, sei es in Form eines Coaching- oder Therapieprozesses oder auch nur ein- oder zweimalig. Vor einer neutralen Person seine Gedanken laut werden zu lassen, den eigenen Fragen Raum zu geben und so wieder ganz neu mit sich selbst in Kontakt zu kommen, tut nämlich einfach gut!

P1150866Kennen auch Sie jemanden, dem solch eine Begleitung gut tun würde? Dann schenken Sie ihm doch einen Gutschein für ein Geh-Spräch, ein Online-Coaching, zwei Stunden in kreativer Achtsamkeit oder eines meiner anderen Angebote!

Gerne stelle ich Gutscheine aus. Bei Fragen, welches meiner Angebote am besten zum Beschenkten passen würde, berate ich Sie gerne!

 

Letzte Woche hast du gemerkt, wie gut gute Worte tun können. Wie wäre es, wenn du diese Woche versuchst, gute Worte und Gedanken an die Menschen um dich herum weiterzugeben?

Hier noch ein paar Tipps:
1. Sag Dinge, die wirklich positiv sind.
2. Was du sagst, muss auch ernst gemeint sein.
3. Sei konkret in dem, was du sagst.

Worte sind wie Federn, die vom Wind fortgetragen werden:
Sie sind nie wieder einzufangen!

Worte kann man nicht wieder einfangen. Dummerweise gehen sie uns oft schneller über die Lippen, als uns im Nachhinein lieb ist. Wie schnell machen wir mit einem abwertenden Kommentar jemanden klein – oft auch Menschen, die wir eigentlich sehr schätzen. Später entschuldigen wir uns, versuchen uns dadurch emotional von diesem Fauxpas zu entlasten; betonen, dass es nicht so gemeint war, dass die Person es doch bitte nicht so ernst nehmen soll. Nur leider heben diese Bitten das Feder-Prinzip nicht auf: Die Worte sind gesprochen, sie bleiben hängen, sie prägen: Beziehungen, das Selbstbild, das Leben.

ueberVL-1024x1024Beobachte dich in den nächsten Tagen doch einmal selbst: Sind deine Worte wohl überlegt oder im Eifer des Gefechts gesprochen? Ermutigend oder zerstörend?
Einmal ausgesprochene Worte kann man nicht zurücknehmen. Man kann aber lernen, immer mehr Zerstörer-Worte zurück zu halten und stattdessen zum WortBeweger zu werden: Zu einem Menschen, der andere durch seine Worte positiv bewegt. Bist du dabei?