P1150628Ich träume. Nicht nur vom dritten VORWÄRTSLEBEN-Jahr, sondern noch weit darüber hinaus. Ich träume von einem Haus – kein Neubau, sondern ein uriges Gemäuer mit viel Platz für Einzelgespräche, Seminare, Begegnung. Natürlich mit einem großen Garten mit vielen Hortensienbüschen und gemütlichen Ecken. Lokale Künstler können in den Räumen ihre Werke ausstellen, es gibt Lesungen, Wohnzimmerkonzerte, vielleicht auch eine kleine Bistro-Ecke mit Büchern zum Reinschmökern. Es gibt Vorträge und Seminare von Leuten, die die Werte von VORWÄRTSLEBEN teilen. Und fast hätte ich es vergessen: Zwei Zimmer, wo Menschen, die eine kleine Auszeit brauchen, für ein paar Tage unterkommen können. Es ist ein offenes Haus, wo Menschen sich willkommen fühlen, wo sie ankommen und sie selbst sein dürfen. Und das sie ein Stück heiler als zuvor wieder verlassen.

Ich träume von Buchprojekten, einer ganzen Reihe praxisnaher Online-Kurse. Es ist ein buntes Bild. Es ist Zukunftsmusik. Ein Traum. Ob er je wahr werden wird? Dafür gibt es keine Garantie. Und ja, es bräuchte sicher das ein oder andere Wunder. Aber wie heißt es doch so schön: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!

In diesem Sinne: Träumt schön!

VORWÄRTSLEBEN bietet dir Raum, laut zu denken, Optionen abzuwägen, Schritte zu gehen. Ich begleite dich gerne auf deiner ganz persönlichen Heldenreise. Live in meiner Praxis in Reinfeld (zwischen Lübeck und Hamburg) oder aber in Form eines Online-Coachings. Nähere Infos unter www.vorwärtsleben.de

Ziele sind wichtig und ich finde, dass jeder welche haben sollte. Privat, aber auch beruflich. Für mein zweites Praxisjahr habe ich mir natürlich auch Ziele gesteckt. Eines dieser Ziele ist, mein Online-Coaching-Angebot bekannter zu machen. Will ich damit das große Geld scheffeln? Nein, denn wenn es mir vor allem darum ginge, würde ich andere Angebote stricken – und vor allem zu anderen Preisen!

Der Grund, warum ich mir wünsche, dass mein Online-Coaching bekannter wird? Ganz einfach: Ich bin begeistert von diesem Angebot! Mittlerweile habe ich schon einige Menschen auf diese Weise begleitet. Und was sie innerhalb eines Monats erkannt, verinnerlicht und verändert haben, das ist bemerkenswert!

mouse„80 Euro für ein Online-Coaching? Ist das nicht ein bisschen viel?“ Die wenigsten sprechen es so direkt aus, aber ich vermute, dass es doch den ein oder anderen gibt, der sich diese Frage stellt. Meine Antwort auf diese Frage ist ein klares Nein: Zum einen handelt es sich beim Online-Coaching nicht um eine einzelne Coaching-Stunde, sondern um einen Prozess, der sich über einen Monat erstreckt. Gemeinsam legen wir ein Thema fest. Warum gemeinsam? Ganz einfach deshalb, weil nichts frustrierender ist, als wenn man ein viel zu großes oder zu schwammiges Thema wählt, das in diesem Zeitraum nicht behandelt werden kann, weil es den Rahmen sprengt oder die Fragestellung zu unklar ist. Anschließend kriegt ihr im Abstand von etwa einer Woche insgesamt vier E-Mails von mir. Diese enthalten jeweils einem kurzen Input sowie eine Frage zum Weiterdenken. Die E-Mails bauen auf einander auf, denn nach jeder E-Mail von mir habt ihr die Möglichkeit, mir eure Gedanken zukommen zu lassen. Meine E-Mails sind keine Massenware, keine Fragen aus der Konserve, sondern individuell auf euch und eure Situation zugeschnitten.

Ihr seht, damit werde ich nicht reich. Aber darum geht es mir auch gar nicht. Ich wünsche mir, Menschen auf ihrem Weg unterstützen zu können. Und da nicht jeder um die Ecke wohnt bzw. manch einer es auch lieber etwas anonymer mag, gibt es das Online-Coaching.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss:
Anlässlich meines Praxis-Jubiläums biete ich das Online-Coaching zum halben Preis an. Heißt im Klartext: einen Monat Online-Coaching für gerade mal 40 Euro! Einzige Bedingung: Ihr müsst mir bis zum 29. Februar Bescheid geben, dass ihr ein Online-Coaching machen wollt. Ihr erreicht mich unter kontakt@vorwaertsleben.de

„Wenn du nicht genügend Sport machst, bist du ungenießbar!“ Diese Wahrheit muss ich mir gelegentlich anhören. Selbstverständlich dann, wenn ich nicht genügend Sport gemacht habe. Denn dann werde ich grummelig, unausgeglichen oder eben, wie mein Mann es so unverblümt ausdrückt, ungenießbar.
Wie viel oder wenig Bewegung ich brauche, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein ganz wichtiger ist der jeweilige Stresslevel. Auf den Punkt gebracht könnte man sagen: Je mehr los ist, desto mehr Bewegung sollte ich mir gönnen. Wobei es gerade in Zeiten, in denen viel los ist, eine Herausforderung ist, sich genau diese Bewegungszeiten frei zu schaufeln. Hier ist es hilfreich, sich zumindest eine Grundportion Bewegung fest einzuplanen.
Bewegung kann aber auch schaden, das will ich nicht verschweigen. Beispielsweise dann, wenn Sport zu einer Droge, einer Ersatzbefriedigung und/oder zum einzigen Ventil wird, über das Stress abgebaut wird. Denn dann kommt manch einer schnell in den Bereich, in dem man dem Körper schadet, weil man zu viel und zu intensiv trainiert. Es ist hier wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein, sein Bewegungsverhalten zu hinterfragen und nach alternativen Möglichkeiten Ausschau zu halten, mit Stress umzugehen. Das bedeutet zum einen, neue Wege zu entdecken, um Stress abzubauen, zum anderen aber auch zu fragen, was den Stress verursacht und wie man das Problem an der Wurzel anpacken kann.

Du merkst, dass das dein Thema ist? Dann nimm gerne Kontakt mit mir auf! Gerne begleite ich dich auf deinem Weg.

Sport tut gut, das weiß eigentlich jeder. Die große Frage ist nur, warum es regelmäßig Schwierigkeiten gibt, wenn Wissen auf Alltag bzw. Theorie auf Praxis trifft. Ich vermute, dass es unter anderem daran liegt, dass wir uns keine SMARTen Ziele setzen. SMART steht für
S = spezifisch
M = messbar
A = attraktiv / anspruchsvoll / aktiv beeinflussbar
R = realistisch
T = terminiert
Und genau so sollten unsere Ziele sein, damit wir dran bleiben und sie erreichen.

Überleg mal:
Wie könnte dein SMARTes Bewegungs-Ziel lauten?

Kürzlich ist es mir nach Jahren mal wieder passiert: Ich stieg ins Auto und wollte losfahren. Nur schien das Auto darauf keine Lust zu haben. Es rollte zwar im Schneckentempo vorwärts, aber es war ein mühsamer Akt. Nach einigen Metern ging mir ein Licht auf: Ich hatte vergessen, die Handbremse zu lösen! Diese Situation ist für mich ein gutes Bild für das Leben: Oft versuchen wir, mit angezogener Handbremse schwungvoll durchs Leben zu gehen. Was aber nicht so recht gelingen will.

MUTbremseDie Handbremsen, die dem Leben den Schwung nehmen und uns ausbremsen, haben viele Namen. Ein paar Beispiele gefällig?

1. Die Angst-Handbremse:
Sie bremst, indem sie Versagen vorhersagt und entmutigt. Ihre Lieblingssätze klingen in etwa so:
„Du wirst dich total blamieren!“
„Schuster, bleib bei deinen Leisten! Neues zu versuchen, das kann doch nur nach hinten losgehen!“
„Überleg dir nur, was alles schiefgehen könnte …“

2. Die Leidsatz-Handbremse:
Sie bremst, indem sie Menschen von vornherein kleinhält. Ihre Aussagen sind ähnlich präsent wie die menschliche DNA. Sie flüstert gerne folgende Aussagen in unser Herz:
„Du bist zu dumm/faul/unsportlich/hässlich … dafür.“
„Du bist es nicht wert.“
„Du hast dich für diesen Weg entschieden – selber schuld!“
„Du bist nicht richtig, so wie du bist.“

3. Die menschlichen Handbremsen:
Bei ihnen handelt es sich um Menschen, die einen ständig daran erinnern, was ihrer Meinung nach alles nicht geht. Sie haben eine Begabung, uns daran zu erinnern, was in der Vergangenheit schon alles schiefgegangen ist, wo Ziele nicht erreicht und Fehler gemacht wurden. Es ist gut, Menschen um sich zu haben, die uns hinterfragen. Menschliche Handbremsen hinterfragen jedoch nicht positiv-kritisch, sondern sind darauf aus, einem ihre Meinung aufzupfropfen. Das merkt man schnell, wenn man sich entgegen ihrem Rat anders entscheidet. Ihre Ratschläge sind mehr Schlag als Rat und klingen in etwa so:
„Erinnerst du dich nicht mehr daran, was beim letzten Mal passiert ist?“
„Du musst das natürlich selbst entscheiden, aber ICH (hochgezogene Augenbraue, kritischer Blick) würde niemals …“

Überleg mal:
Welche Handbremsen kennst du aus eigenem Erleben – und wie kannst du sie lösen?

„Was du träumen kannst, kannst du auch tun.“ Ich persönlich stehe dieser Aussage ambivalent gegenüber. Auf der einen Seite belehrt mich mein Verstand, dass das kompletter Schwachsinn ist: Als Kind habe ich oft davon geträumt, dass ich ganz ohne Hilfsmittel fliegen kann. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich es nicht kann. Auf der anderen Seite gebe ich gerne zu, dass mich die Aussage auch inspiriert: Wann immer sie in Form einer Postkarte oder dergleichen meinen Weg kreuzt, fühle ich mich ermutigt, meinen Träumen nachzuspüren. Mehr noch: Sie spornt mich an, größer zu träumen als bisher.

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Ambivalenz hin oder her: Es ist erwiesen, dass Menschen, die sich hohe Ziele setzen, mehr erreichen als solche, deren Ziele klein oder gar nicht vorhanden sind. Hohe Ziele sind jedoch nicht gleichbedeutend mit unrealistischen Zielen. Ein unrealistisches Ziel, da aerodynamisch unmöglich, wäre es, als Mensch ohne jegliche Hilfsmittel fliegen zu können. Ein hohes, jedoch realistisches Ziel war es, als jemand davon träumte, mit Hilfsmitteln fliegen zu können. Ohne solch einen Träumer gäbe es heute keine Flugzeuge und eine Mondlandung wäre ein Ding der Unmöglichkeit geblieben.

Ein großer Traum (und damit ein hohes Ziel) ist unglaublich motivierend. Im Folgenden ein paar Kriterien, die ein solcher Traum erfüllen muss:

  1. Er ist so groß, dass er mich langfristig motiviert.
  2. Er ist so hoch gesetzt, dass ich mich anstrengen muss, um ihn zu verwirklichen.
  3. Ich kann etwas dazu beitragen, dass er in Erfüllung geht.

PS: Wer immer vom großen Traum, einmal auf einer Karibikinsel Urlaub zu machen, redet, aber nicht bereit ist, für diesen Traum eine gewisse Zeit auf den All-inclusive-Urlaub in Griechenland, regelmäßige Restaurant-Besuche sowie die zehnte Handtasche zu verzichten, dem nehme ich das mit dem großen Traum nicht ab. Das gehört dann für mich eher in die Kategorie „Wunsch, den ich gerne erfüllt sehen würde, ohne dass es mich etwas kostet“!

Überleg mal:
Gibt es einen Traum, der dich im oben beschriebenen Sinne bewegt? Was kannst du diese Woche konkret tun, um ihm einen Schritt näher zu kommen?

Nächste Woche:
Träum mal wieder!