Wenn ich mich mit drei Worten beschreiben sollte, wären es folgende: kreativ, analytisch, glaubend. Diese drei Worte beschreiben aber nicht nur mich, sondern auch meine Arbeit bei VORWÄRTSLEBEN. So nutze ich anschauliche Geschichten, entwickle Bilder, werde zum Forscher, feuere an u. v. m. Dieser Mix hat sich im letzten Jahr bewährt und so übernehme ich ihn natürlich auch ins zweite Praxisjahr.

Dieses Jahr werde ich den Fokus jedoch noch mehr auf das Kreative legen. Was das konkret bedeutet? Zuerst einmal zeigt sich Kreativität nicht nur im Umgang mit Papier und Farbe, sondern auch und vor allem im Alltag. Kreativität ist etwas zutiefst Menschliches: Es ist die Fähigkeit, mit neuen Gegebenheiten auf gute Art und Weise umzugehen. Dazu braucht es einen gewissen Grad an Offenheit und eine Prise Neugier. Kreativität zeigt sich für mich in der Suche nach (neuen) Möglichkeiten.

P1150628Seit diesem Monat biete ich deshalb kreatives Coaching an. An manchen Punkten spreche ich auch von kreativer Achtsamkeit. Dieses Angebot kann im Rahmen eines Coaching- oder Therapieprozesses genutzt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein kreatives Coaching losgelöst von einem solchen Prozess zu buchen. Dafür reserviere ich jeweils eine Doppelstunde, denn Achtsamkeit und Zeitdruck, das würde sich widersprechen!

Im kreativen Coaching kommen Papier, Farbe & Co. zum Einsatz. Künstlerische Vorkenntnisse sind aber ausdrücklich nicht erforderlich! Du kannst alleine kommen und an deinem Thema arbeiten oder aber noch ein paar Freunde mitbringen, so dass wir in einer kleinen Gruppe gemeinsam ein für alle relevantes Thema durchdenken können. Kreatives Coaching ist intuitiv und macht Spaß!

Wenn du Interesse an weiteren Infos hast odereinen Termin vereinbaren möchtest, dann melde dich gerne bei mir: kontakt@vorwaertsleben.de

Der Dezember ist für mich die Zeit des Jahres, in der ich mir Zeit nehme, um zurück zu blicken auf das, was war:
Welchen Herausforderungen stand ich in den vergangenen Monaten gegenüber?
Welche habe ich gemeistert – und wie?
Vor welchen habe ich kapituliert?
Wo sind Pläne aufgegangen, wo wurden Kurskorrekturen nötig?
Bin ich alles in allem zufrieden oder gibt es Dinge, die noch an mir nagen?

see2Außerdem wage ich einen ersten vorsichtigen Blick nach vorn auf das, was kommt:
Welche Pläne, Ziele, Träume habe ich für das kommende Jahr?
Worauf freue ich mich, was macht mir vielleicht auch ein wenig Angst?

Mir diese Zeit im doch oft recht vollen Advent zu nehmen, ist eine bewusste Entscheidung. Eine, die es mir wert ist, sie fest in meinen Kalender einzutragen. Denn für mich ist es eine Zeit, in der ich dankbar werde für all das Gute in meinem Leben; stolz auf das, was ich zustande gebracht habe; demütig angesichts der Tatsache, dass so manches außerhalb meines Einflußbereiches liegt.

Herzliche Einladung von mir an dich, das zurückliegende Jahr ebenfalls Revue passieren zu lassen und dich schon mal auf das kommende einzustimmen. Wenn du das gerne mit jemandem an deiner Seite tun möchtest, dann melde dich: kontakt@vorwaertsleben.de

An dieser Stelle möchte ich kurz auf meine VHS-Angebote im Herbst hinweisen. Neben zwei Veranstaltungen rund ums Thema Burnout biete ich auch drei Abende zum Thema kreative Achtsamkeit an. Für mich eine super Möglichkeit, Dinge auf kreative Art und Weise zu reflektieren. Lust, es auch mal auszuprobieren? Künstlerische Vorkenntnisse etc. sind NICHT vonnöten! Neugierig geworden? Hier gibt es weitere Infos … und den Link zur Anmeldung noch gratis dazu: https://vorwaertsleben.de/seminare/termine/

Wer die Perspektive ändert, sieht die Dinge in einem ganz anderen Licht.
– Engelbert Schinkel

Das, was so mancher am häufigsten ins Visier nimmt, ist das eigene Ego: „Alle sind gemein zu MIR.“ „ICH scheine der Fußabtreter der Nation zu sein.“ „MEINE Gefühle sind wohl allen egal.“ „Mit MIR kann man es ja machen.“ Mag sein, dass es so ist – mag aber ebenso sein, dass es zumindest ab und an auch ganz anders ist.
Diese Woche geht es darum, sich in andere Menschen hinein zu versetzen – und zwar möglichst ohne Vorurteile. Wie geht es wohl …
* dem Kassierer an der Kasse, bei dem sieben Leute mit vollen Einkaufswagen in der Schlange stehen und sich halblaut beschweren?
* der Person, mit der du dich gerade verbal fetzt?
* dem Autofahrer, der hinter dir auf der Autobahn drängelt und kräftig auf die Lichthupe drückt?
* dem Nachbarn, der immer so freundlich grüßt?
* der stets besorgten Mutter, die ihr Kind auf dem Spielplatz nicht für eine Sekunde aus den Augen lässt?
* dem Kind, das ohne jegliches Zeitgefühl in die Welt seiner Bücherhelden versunken ist?
* der Person, die du als letztes gesehen hast?

Stress ist ein Radiergummi für meine Kreativität.
– Marina Zuber

Wenn wir im Stress sind, spulen wir das Standard-Programm ab: Wir kochen die gleichen Gerichte (falls wir überhaupt noch den Nerv haben, selbst zu kochen), gehen im immer im selben Laden einkaufen, laufen quasi im Auto-Pilot. In solchen Phasen ist meist wenig Platz für Neues. Auch nicht für einen Ausbruch aus dem Hamsterrad, beispielsweise in Form einer kleinen kreativen Auszeit, um Neues zu denken und so womöglich zu guten (neuen) Lösungsansätzen zu gelangen.
Dinge mal anders denken als normal – das wäre doch was. Hier ein paar Fragen zur Inspiration:
* Du steckst gedanklich fest? Bitte mindestens zwei weitere Personen, ihr ihre Perspektive auf die Situation zu erzählen.
* Genervt von einer Situation? Dann versuch mal, die gute Absicht hinter dem missglückten Ergebnis zu entdecken.
* Du ziehst dich gerade selbst mit abwertenden Kommentaren à la „Ich bin doof, hässlich …“ runter? Dann nimm dir 10 Minuten Zeit, um eine Liste der Dinge zu erstellen, auf die andere Menschen bei dir neidisch sein könnten.
* Alles hat sowieso keinen Zweck? Dann ist es Zeit für 5 Minuten unzensiert positive Zukunftsträumerei! Was siehst und fühlst du?
*Es ist nun mal so, wie es ist … Mag sein, aber stell dir doch mal vor, es wäre anders. Wie wäre es dann?
* Das Leben ist schwer? Spür mal in dich rein, wie es sich anfühlt, das Leben als Weg zu betrachten, bei dem es verschiedene Abschnitte gibt …
* Alle Welt ist gemein zu dir? Versuch mal, die Situation von einer Metaebene zu betrachten. Stimmt die Aussage in dieser Absolutheit? Und wie sieht es mit diesem „Aktion bewirkt Reaktion“-Mechanismus aus? Was kam womöglich vor der Gemeinheit – und was folgt auf sie?

Gefühl ist die Wahrnehmung des Augenblicks.
– Erhard Blank

Jeder kennt sie, die Standard-Begrüßungsfrage „Wie geht es dir?“, meist gefolgt von der Standard-Antwort „Gut – und dir?“ Manchmal kommt es mir so vor, als wären wir im Hinblick auf unsere Gefühle sprachlos. Wie sonst kann es sein, dass es für viele auf diese Frage nur drei mögliche Antworten zu geben scheint: „gut“, „nicht so gut“ und „schlecht“?
Ich bin mir sicher, dass es noch viele Zwischenstufen gibt – und unglaublich viele Wege, sie zu beschreiben. Dazu muss man sich allerdings erst mal auf die Suche nach den eigenen Gefühlen machen. Manchmal ist es sogar die Suche nach den Gefühlen hinter den Gefühlen: Hinter Wut steckt oft Traurigkeit, hinter Hass enttäuschte Liebe etc.
Meine Einladung an dich: Mach dich auf die Suche nach deinen Gefühlen. Vielleicht hilft es dir, hier etwas um die Ecke zu denken. Was wäre dein Gefühl, wenn es … wäre:
* eine Farbe
* ein Tier
* ein Essen
* eine Pflanze
* ein Spiel
* ein Kleidungsstück
* ein Getränk

Sport tut gut, das weiß eigentlich jeder. Die große Frage ist nur, warum es regelmäßig Schwierigkeiten gibt, wenn Wissen auf Alltag bzw. Theorie auf Praxis trifft. Ich vermute, dass es unter anderem daran liegt, dass wir uns keine SMARTen Ziele setzen. SMART steht für
S = spezifisch
M = messbar
A = attraktiv / anspruchsvoll / aktiv beeinflussbar
R = realistisch
T = terminiert
Und genau so sollten unsere Ziele sein, damit wir dran bleiben und sie erreichen.

Überleg mal:
Wie könnte dein SMARTes Bewegungs-Ziel lauten?