Geben statt nur zu nehmen: Das ist mir wichtig! Aus diesem Grund bin ich seit etwa einem Jahr ehrenamtlich bei Radio sonnengrau in den Bereichen Redaktion und Konzeption aktiv. Denjenigen unter euch, die meinem Blog schon etwas länger folgen, dürfte das Projekt bereits bekannt sein. Alle anderen verweise ich auf die Homepage des Projekts (www.radiosonnengrau.de).

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Kurz zusammengefasst: Radio sonnengrau ist Deutschlands erste Radiosendung, die sich mit Themen rund um psychische Erkrankungen, Seele und Mensch befasst. Jeden ersten Mittwoch im Monat, jeweils zwischen 19-21 Uhr, senden wir vom Offenen Kanal Lübeck aus. Über Livestream ist die Sendung weltweit zu empfangen. Alte Sendungen können zudem über den YouTube-Kanal von Radio sonnengrau jederzeit nachgehört werden.

Was mir an der Arbeit von Radio sonnengrau besonders gefällt: Es sind fast ausschließlich Betroffene im Team. Dementsprechend lebensnah sind die Themen der Sendungen. Psychische Erkrankungen sind noch immer für viele Menschen ein Tabu-Thema. Radio sonnengrau hat durch die Sendungen ein niederschwelliges Angebot geschaffen, das Menschen hilft, sich (anonym) über dieses Thema mit all seinen Facetten zu informieren. In den Sendungen kommen ganz unterschiedliche Menschen und Sichtweisen zu Wort: Therapeuten, Psychiater, Ärzte, Betroffene, Angehörige, Beratungsstellen u. v. m.

Dieses Konzept hat Radio sonnengrau 2014 zum Gewinner des DGPPN Antistigma-Preises gemacht. 2015 kam u. a. der startsocial-Bundespreis dazu. Nur wenn Menschen sich (ehrenamtlich) engagieren, können Projekte wie dieses bestehen – und wachsen.

VORWÄRTSLEBEN möchte Menschen auf Ihrem Weg durchs Leben begleiten – durch Phasen der Neuorientierung hindurch, bei Talfahrten, beim Erklimmen von Bergen, aber auch, um die kleinen und großen Siege des Alltags zu feiern.

Manch einer wünscht sich solch eine Begleitung, sei es in Form eines Coaching- oder Therapieprozesses oder auch nur ein- oder zweimalig. Vor einer neutralen Person seine Gedanken laut werden zu lassen, den eigenen Fragen Raum zu geben und so wieder ganz neu mit sich selbst in Kontakt zu kommen, tut nämlich einfach gut!

P1150866Kennen auch Sie jemanden, dem solch eine Begleitung gut tun würde? Dann schenken Sie ihm doch einen Gutschein für ein Geh-Spräch, ein Online-Coaching, zwei Stunden in kreativer Achtsamkeit oder eines meiner anderen Angebote!

Gerne stelle ich Gutscheine aus. Bei Fragen, welches meiner Angebote am besten zum Beschenkten passen würde, berate ich Sie gerne!

 

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Burnout-Präventionswoche im Herbst – ein Rundflug über die Insel.

 

Wie wäre es mit einer Woche Auszeit vom Alltag? Eine Woche auf einer wunderschönen schwedischen Insel?

_0000209VORWÄRTSLEBEN bietet vom 28.09.-05.10.2015 ein Seminar zur Burnout-Prävention an. In Schweden, quasi bei Pippi Langstrumpf um die Ecke. Morgens Input für den Kopf gepaart mit Bewegung, Entspannung, kreativen Elementen, Austausch, Reflektionszeiten u. v. m.

_0000726Wenn du mehr erfahren möchtest: Auf https://vorwaertsleben.de/reise/ findest du alle Infos und weitere Appetitanreger-Bilder.

Und klar: Falls du jemanden kennst, für den das interessant sein könnte, dann leite ihm oder ihr gerne den Link weiter! Diese Woche wird bewegend – im positiven Sinne!

„Die große deutsche Genuss-Studie 2004“ definiert vier Arten von Genießern: den Geschmacks-, den Couch-, den Erlebnis- sowie den Alltags-Genießer. Die Übergänge sind teilweise fließend, aber dennoch gibt es charakteristische Besonderheiten.
2CouchAlleinDer Couch-Genießer beispielsweise braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Er ist gerne für sich. In seinen eigenen vier Wänden fühlt er sich wohl und kann entspannen. Für Genussmomente braucht er wenig bis kein Geld, dafür aber etwas anderes: Ein inneres Ja, um mit gutem Gewissen genießen zu können. (Ohne dieses innere Ja kommt aber, wenn man es genau nimmt, auch niemand von den anderen Genießer-Typen aus.)
Wer genießt, zeigt dadurch, dass er sich selbst Gutes im Leben gönnt. Wer sich etwas Gutes gönnt, macht deutlich: Ich bin es wert, Genuss zu erleben. Genuss, das kann Vieles sein. Für den Couch-Genießer ist es beispielsweise die (scheinbar) unproduktive Ruhe, Zeit für sich und die Dinge, die das Leben bunt machen.
Im Folgenden wieder Ideen für jeden Tag dieser Woche, wie du Genussmomente in deinen Alltag integrieren kannst. Denn du bist es wert!

1. Wenn du unverhofft nichts zu tun hast, dann versuche, diese Pause zu genießen, statt sie gleich wieder mit „produktiver Geschäftigkeit“ zu füllen.
2. Nimm dir Zeit, um mal wieder zu träumen, dein Leben zu reflektieren, Tagebuch zu schreiben, die Gedanken treiben zu lassen.
3. Tauche in die schöne Welt der Bücher ein, statt dich vom tendenziell eher durchschnittlichen TV-Programm berieseln zu lassen.
4. Gehe einem Hobby nach, bei dem du dazu neigst, es aus Zeitgründen zu vernachlässigen.
5. Greif zum Telefon und genieße den Herz-zu-Herz-Austausch mit einem guten Freund.
6. Gönne dir statt der schnellen Dusche ein ausgedehntes Vollbad.
7. Genieße einen Tag, der anders sein darf: frei von Multitasking und ruhig auch mal unproduktiv.

Mal ganz direkt gefragt: Ist es nicht egoistisch, sich Zeit für sich zu nehmen? Ich behaupte, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, ist alles andere als egoistisch und definitiv nichts für Angsthasen, denn …

  1. Wer sich selbst besser kennenlernen will, muss Zeit investieren. Und das regelmäßig. Sich diese Zeit im oftmals turbulenten Alltag freizukämpfen, erfordert Mut.
  2. Wer eine Reise zu sich selbst antritt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an irgendeinem Punkt mit destruktiven Denk- und Verhaltensmustern konfrontiert. Das tut weh und erfordert Stärke, sich dem zu stellen.
  3. Neues zu lernen ist vergleichbar mit einem Weg, auf dem man zwei Schritte vorwärts und einen zurück macht: Es gibt Rückschläge, man zieht falsche Schlüsse. Aber ganz ehrlich: Lieber zwei Schritte vor und einen zurück als gar nicht vorwärts kommen!
  4. Es braucht Mut, Neues dauerhaft ins Leben zu integrieren. Denn dafür muss man Farbe bekennen: Das will ich ab sofort (nicht mehr)! So etwas stößt nicht immer auf Begeisterung. Gerade deshalb ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen.

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Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich lohnt, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen: Wer sich und seine Bedürfnisse kennt, diese artikulieren kann und für ihre Umsetzung einsteht, tut sich selbst etwas Gutes. Wir leben in einer Zeit, in der man sich primär über Leistung definiert: Immer höher, schneller, weiter. Das geht eine Zeit lang gut, aber dann fängt der Körper an, Signale zu senden. Nur werden sie oft übersehen bzw. schlicht und ergreifend ignoriert: Keine Zeit, keine Lust. Doch irgendwann rächt sich der Körper bzw. die Psyche: Stichwort Burnout, psychosomatische Beschwerden etc.

Überleg mal:
Beides ist wahr: Eine Reise kostet, aber sie bereichert auch. Welcher Aspekt ist dir persönlich am wichtigsten? Und welchen Preis bist du bereit, für dein Bleiben oder Losgehen zu zahlen?

Nächsten Monat:
Über den Wert von Träumen und den Mut zu handeln