“Ich darf sein, wie ich bin.”
 
Mag sein – die Frage ist nur, ob ich so sein will, wie ich bin. Gerade heute früh fand ich mich so gar nicht sympathisch. Hab rumgenörgelt, war wenig reflektiert. Später habe ich mich dann dafür fertig gemacht. Dabei weiß ich doch, dass ich diese zickige, unausgeglichene Seite nicht dadurch weg kriege, dass ich sie bekämpfe. Dass es viel besser wäre, sie erst mal als das zu bejahen, was sie ist – eine Seite. Eine von vielen. Und dann zu gucken, was die nörgelnde, unreflektierte Zicke angelockt hat. Um daraus für die Zukunft zu lernen. Zeitdruck ist so ein Lockmittel. Dann gerade wenn ich unter Stress stehe (oder mir selbst Stress mache – das trifft es wohl eher), werde ich unflexibel. Sehe nicht, dass viele Wege nach Rom führen und dass es für so ziemlich jedes Problem eine Lösung gibt. So werde ich mir gleich noch mal Zeit zum Durchatmen gönnen, mich für mein Genörgel entschuldigen und die Situation als Anlass nehmen, in Zukunft dafür zu sorgen, dass ich möglichst wenig Lockmittel in meiner Nähe dulde. Zum Beispiel indem ich mir genügend Pausen gönne.
 
“Ich darf sein, wie ich bin.” Was sind deine Gedanken, wenn du diese Aussage liest?

Aufgrund einer Verletzung kann ich derzeit leider keine Geh-Spräche anbieten. Ab Januar geht es aber wieder los. Dann mache ich mich gerne mit dir auf den Weg – innerlich und äußerlich.
2010_angstherausforderungBeim Gehen fällt es vielen Menschen leichter, über sich und das, was sie im Innern bewegt, zu sprechen. Der unweit von meiner Praxis gelegene Herrenteich bietet für ein Gehspräch, also Coaching in Bewegung, den perfekten Rahmen. In der Natur mit ihren ganz eigenen Launen und dem beeindruckenden Wechsel der Jahreszeiten kannst du dir deiner Gedanken, Gefühle und Träume näherkommen. Dabei begleite ich dich gerne.
Wer nicht bis Januar warten will: Auch wenn die Geh-Spräch bis Jahresende pausieren, laufen alle anderen Angebote ganz gewohnt weiter – Coaching, Psychotherapie, kreative Achtsamkeit und natürlich das Online-Coaching für alle, die es etwas anonymer mögen oder nicht gerade um die Ecke wohnen.
Kontakt: kontakt@vorwaertsleben.de

„Wenn du nicht genügend Sport machst, bist du ungenießbar!“ Diese Wahrheit muss ich mir gelegentlich anhören. Selbstverständlich dann, wenn ich nicht genügend Sport gemacht habe. Denn dann werde ich grummelig, unausgeglichen oder eben, wie mein Mann es so unverblümt ausdrückt, ungenießbar.
Wie viel oder wenig Bewegung ich brauche, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein ganz wichtiger ist der jeweilige Stresslevel. Auf den Punkt gebracht könnte man sagen: Je mehr los ist, desto mehr Bewegung sollte ich mir gönnen. Wobei es gerade in Zeiten, in denen viel los ist, eine Herausforderung ist, sich genau diese Bewegungszeiten frei zu schaufeln. Hier ist es hilfreich, sich zumindest eine Grundportion Bewegung fest einzuplanen.
Bewegung kann aber auch schaden, das will ich nicht verschweigen. Beispielsweise dann, wenn Sport zu einer Droge, einer Ersatzbefriedigung und/oder zum einzigen Ventil wird, über das Stress abgebaut wird. Denn dann kommt manch einer schnell in den Bereich, in dem man dem Körper schadet, weil man zu viel und zu intensiv trainiert. Es ist hier wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein, sein Bewegungsverhalten zu hinterfragen und nach alternativen Möglichkeiten Ausschau zu halten, mit Stress umzugehen. Das bedeutet zum einen, neue Wege zu entdecken, um Stress abzubauen, zum anderen aber auch zu fragen, was den Stress verursacht und wie man das Problem an der Wurzel anpacken kann.

Du merkst, dass das dein Thema ist? Dann nimm gerne Kontakt mit mir auf! Gerne begleite ich dich auf deinem Weg.