VORWÄRTSLEBEN – den Namen habe ich vor über drei Jahren nicht gewählt, weil der so besonders cool oder hipp klang, sondern weil das mein Herzensthema ist: vorwärts leben. Auch und gerade in oder nach Herausforderungen. Nicht stehenbleiben, isolieren, in der Situation versacken oder gar in die Vergangenheit fliehen, in der alles so viel besser war. Mag sein, dass sich das Leben in eine Richtung verändert hat, die keine Freudenschreie auslösen. Gut möglich, dass es schwer ist, auch nur einen Hauch Positives zu entdecken. Aber ich bin davon überzeugt, dass es immer Gutes zu entdecken gibt. Manchmal vielleicht “nur” Kleinigkeiten – aber hey, besser Kleinigkeiten als gar nichts! Und ich glaube, dass wir uns üben können im Entdecken dieser guten Dinge. Und dass das unser Leben besser macht. Wohlgemerkt: Ich rede nicht davon, Dinge schönzureden! Absolut nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es kaum etwas Schlimmeres gibt, als dieses Ohnmachtsgefühl, das einen überkommt und alle Energie frisst. Von der Ohnmacht in die Eigenmacht, von der Erstarrung Schritt für Schritt in die Aktion. Wenn das dein Wunsch ist, dann melde dich. Ich unterstütze dich gerne – vor Ort bei mir in Reinfeld oder auch online. Mein Wunsch für dich und für jeden Menschen ist, dass wir es schaffen, unser Leben vorwärtszuleben. Auf ein Ziel hin. Aktiv gestaltend. Und gerne gemeinsam.

Ich liebe Bücher. Die Mischung ist recht bunt – von nervenkitzelnden Krimis über wissenserweiternde Fachliteratur und einmaligen Biografien bis hin zu Kindheitserinnerungen wiederbelebenden Kinderbüchern ist so ziemlich alles dabei, von Horror mal abgesehen. Am liebsten sind mir Bücher, die mir Impulse für mein Leben schenken. Bücher, die mich im positiven Sinne zum Nachdenken, Umdenken, Querdenken anregen. Solche Impulse finden sich in fast jedem Buch – vorausgesetzt natürlich, man ist in Entdeckerlaune. Dann ist eigentlich jedes Buch, jede Begegnung, jeder Moment eine Möglichkeit, Impulse aufzunehmen. Die große Frage ist nur: Was mache ich mit diesen Impulsen? Nehme ich sie wahr und hake sie im nächsten Moment direkt wieder ab oder erlaube ich mir einen Augenblick, um mich zu fragen, ob es ein Impuls ist, dem ich weiter nachgehen möchte? Erlaube ich ihm, in mir Raum zu nehmen und sich zu entfalten? Dünge ich ihn mit Zeit, Aufmerksamkeit und Entdeckergeist? Erlaube ich ihm, Knospen zu treiben und sich auszuwirken auf mein Leben?

Vor ein paar Jahren habe ich in einem Laden eine Postkarte entdeckt. Auf ihr stand ein Satz, der mich angesprochen hat: „Du bist in mein Gedankenbeet getapst und hast dort heimlich Samen verkrümelt. Jetzt wächst da was.“ Diese Karte liegt noch immer in meinem Arbeitszimmer. Sie erinnert mich an die Menschen, die im Laufe meines Lebens Gedanken-Samen in mein Leben haben rieseln lassen. Gedanken-Samen, die aufgehen durften und mich und mein Leben mitgeprägt haben. Sie erinnert mich aber auch daran, was ich tun möchte: Menschen inspirieren, indem ich gute Gedanken-Samen ausstreue.

John Streleckys Buch „Safari des Lebens“ hat mich sehr bewegt. In der Geschichte geht es darum, zu entdecken, was einem wichtig ist im Leben. Was sind die eigenen Lebensziele und Prioritäten? Welche Dinge sollen Raum haben, um zu wachsen? Wie wirken sich diese Dinge auf meine Entscheidungen aus? Und welche Menschen möchte ich um mich haben, damit wir uns gegenseitig auf unserem Weg unterstützen können? Immer wieder stelle ich mir diese Fragen. Ein paar Antworten konnte ich schon zusammentragen. Gerade gestern ist mir – durch den „Gedanken-Samen“ in Form eines Anrufes eines Freundes – neu bewusst geworden, was ich mir wünsche für mein Leben: eine Stimme zu sein, die das Thema VORWÄRTSLEBEN in die Ohren und Herzen derjenigen trägt, die Ermutigung auf ihrem Weg brauchen. VORWÄRTSLEBEN ist mehr als der Name meiner Coaching-Praxis. Es ist mein Lebensmotto. Es ist das, was mir auf dem Herzen liegt und wo ich merke, dass es so viele Menschen gibt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen genau an diesem Punkt am Kämpfen sind. VORWÄRTSLEBEN steht für mich für eine konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, mit den Quatschis, die einem in einer gefühlten Endlosschleife erzählen, was alles NICHT möglich ist. Es steht für ein Leben im Hier und Jetzt, für das aktive Gestalten, für einen (neu freigegrabenen) Zugang zum eigenen Innersten, für Hoffnung, Perspektive und so viel mehr!

see2Letzte Woche Geburtstag gefeiert. Nächstes Jahr steht ein runder Geburtstag an. Das Jahr bis zum Runden möchte ich bewusst nutzen, um ein paar Dinge zu erreichen, die mir wichtig sind. Dinga ganz unterschiedlicher Art, klein und groß, zentral oder eher banal. Und das nicht, weil ich den nächsten Geburstags als so besonders erachte, sondern weil es (mir) gut tut, mir Ziele zu setzen. Ziele, die heraus-, aber nicht überfordern.
Welches ist dein nächstes wichtiges Ziel, auf das du zusteuerst? Bist du gut davor oder kannst du ein wenig Ermutigung und Unterstützung gebrauchen? Falls Letzteres, dann meld dich gerne, damit wir schauen können, ob ich vielleicht genau der Wegbegleiter bin, den du gerade brauchst!

20150902_130132Heute ist “Liebe dein Haustier”-Tag. Den will ich gerne feiern, denn ich finde, dass Haustiere ganz tolle Weggefährten sein können. Unseren Kater möchte ich auf jeden Fall nicht mehr hergeben! Auch wenn er (gefühlt) den ganzen Tag verpennt, manchmal seine drolligen Phasen hat, so hat er doch ein gutes Gespür dafür, wenn jemand aus der Familie eine Kuschelrunde braucht. Dann kommt er zu einem, kuschelt sich an und lässt sich laut schnurrend kraulen.
Habt ihr ein Haustier? Dann postet doch ein Bild in den Kommentar und erzählt, was ihr an ihm besonders schätzt. Denn hey, es ist “Liebe dein Haustier”-Tag!

Es ist gerade ein paar Wochen her, dass eine Klientin sich nach der ersten Stunde beklagte, dass ich ihr keinen 3-Schritte-Plan gebe, wie sie ihre Situation verändern kann. So ein offen ausgesprochenes „Ich bin sauer, dass Sie nicht …“ ist erst mal nicht ohne. Auf der anderen Seite ist es einfach nur gut. Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, mein Grundverständnis von Coaching und Therapie noch mal bewusst zu formulieren.

schmetterlingDenn ja, ich habe diverse Weiterbildungen gemacht, kenne mich im ICD-10 aus (zumindest was den F-Bereich angeht), hab mir im Laufe der Zeit einen „Werkzeugkoffer“ zusammengestellt, mich mit VORWÄRTSLEBEN selbstständig gemacht. Aber trotz allem glaube ich fest daran, dass jeder der Experte seines eigenen Lebens ist. Ich bin auf dieser Reise primär ein Wegbegleiter, der – selbstverständlich mit allem Fachwissen im  Hinterkopf – Raum gibt, Fragen stellt, Impulse setzt, ermutigt. Die Verantwortung bleibt die ganze Zeit beim Klienten.

Frage an dich: Was erwartest du von einem guten Therapeuten oder Coach?

20140707_081449Ich möchte den 2. Geburtstag von VORWÄRTSLEBEN zum Anlass nehmen, einer Gruppe von Menschen ganz herzlich zu danken: meinen Kunden. Danke, dass ihr mir euer Vertrauen geschenkt habt. Danke für im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Gespräche bei Spaziergängen um den Herrenteich, für euer Einlassen auf kleine Experimente mit Aha-Effekt, für kreative Momente voller Achtsamkeit, für viele tiefe Gespräche bei einer Tasse Kaffee, für mutige Schritte, Perspektiven und dass wir immer wieder in der Lage waren, den Herausforderungen ins Gesicht zu lachen. Danke!

Unser Held kehrt von seiner Reise nach Hause zurück. In Filmen ist dies oft der Punkt, an dem das Heimatdort eine Party schmeißt und er als großer Held gefeiert wird. Vielleicht ist er aufgebrochen, um ein Heilmittel zu besorgen oder etwas ähnlich Bedeutendes, auf das die Gemeinschaft gewartet hat.
In der Realität ist die Heimkehr leider nicht immer mit einer großen Willkommensfeier verbunden, nicht mit Freudentränen, sondern mit irritierten Blicken: Die Person, die ausgezogen ist, um Neues zu entdecken – für sich persönlich oder zum direkten Nutzen für alle –, hat sich verändert. Sie hat Dinge erlebt, die die Zurückgebliebenen nicht erlebt haben. Er hat über den sprichwörtlichen Tellerrand geguckt, möglicherweise einschneidende Erfahrungen gemacht. Dinge, die die Gemeinschaft nicht zwingend auf Anhieb verstehen und nachvollziehen kann. Da diese Dinge so frisch sind, ist der zurückgekehrte Held vielleicht auch noch gar nicht in der Lage, von den Ereignissen angemessen zu berichten. Diese Veränderung kann Angst machen: „Ist das noch die Person, die wir kannten?“ Die Antwort auf diese Frage lautet ja – und nein.
Jeder von uns macht Erfahrungen, die uns prägen. Manche sind gewollt, manche nicht. Richtig ins Leben integriert, sorgen sie für persönliches Wachstum, für Reife. Bei der Heldenreise verhält es sich ganz ähnlich. Der entscheidende Punkt ist der, dass wir uns bewusst für neue Erfahrungen entscheiden – für den Aufbruch in neue Welten, mögen sie aufregend groß oder eher klein sein.

Zum Weiterdenken:
Wie hast du Veränderung in deinem Leben wahrgenommen: Als etwas, das dich von anderen trennt, vereint, verwirrt …? Wie geht es dir damit, wenn Freunde Erfahrungen machen, mit denen du nichts anfangen kannst?

Unser Held hat letzte Woche all seinen Mut zusammen genommen und ist in eine ihm unbekannte Welt aufgebrochen. In Neuland. Dort stehen ihm diverse Bewährungsproben bevor, er trifft auf neue Verbündete, aber auch auf Feinde. Schließlich kommt es zum alles entscheidenden Kampf, zur Konfrontation. Unser Held stellt sich seinem ganz persönlichen Feind: einer Person, Situation, einem Gefühl … – und siegt! Er hat seine Mission erfüllt und hält das, was er im Zuge seiner Reise erhalten wollte, in Händen. Welcher Art sein „Schatz“ ist, das ist vom Ziel der Reise abhängig. Er ist aber immer von großem Wert für den Helden.
Nun kann er sich auf den Heimweg machen. Ihm wird bewusst, welcher Gefahr er ins Auge geblickt – und sie überwunden hat. Durch die Reise ist er gewachsen. Er ist nicht mehr derselbe Mensch, der er war, als der Ruf des Abenteuers ihn ereilte.

Neuland. Gefahren. Ein Schatz. Es braucht Mut und treue Weggefährten, um solch ein Wagnis einzugehen. Mutig zu sein jedoch bedeutet nicht, die Angst komplett abgeschüttelt zu haben. Mutig zu sein bedeutet, trotz Angst Schritte zu gehen. Nicht nur einen, sondern immer noch einen. Bis man sein Ziel erreicht hat. Manche machen die Erfahrung, dass die Angst mit jedem Schritt, den man gegangen ist, weniger wird. Andere hingegen erleben Zeiten reduzierter Angst, aber mit einem Mal ist sie wieder da – überraschend präsent und eindrucksvoll.
Das sind die Momente, in denen so manch einer auf dem Absatz kehrt gemacht hat und im Schweinsgalopp zurück nach Hause rennt. Zurück zum Altbekannten. Der Moment, in dem das Sprichwort „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ zum Tragen kommt. Wobei man vielleicht gerade mal zwei Schritte vom Ziel entfernt ist.

Zum Weiterdenken:
Gibt es eine Situation, wo du dir rückblickend wünschst, du hättest nicht aufgegeben? Wo wärst du heute, wenn du weiter gemacht hättest? Was hättest du damals an Unterstützung gebraucht, um weiter zu gehen?

VORWÄRTSLEBEN bietet dir Raum, laut zu denken, Optionen abzuwägen, Schritte zu gehen. Ich begleite dich gerne auf deiner ganz persönlichen Heldenreise. Live in meiner Praxis in Reinfeld (zwischen Lübeck und Hamburg) oder aber in Form eines Online-Coachings. Nähere Infos unter www.vorwärtsleben.de