Sich selbst herausfordern – ich halte das für unglaublich wichtig! Natürlich kann man dafür auf die nächste hippe Challenge in den sozialen Medien warten. Dort kursieren ja genug, egal ob im Bereich Sport, Kreativität, Sparen – die Liste ist endlos. Und natürlich kann man auch auf den Chef warten, der einem eine neue herausfordernde Aufgabe überträgt. Man kann sich aber auch selbst immer wieder herausfordern. Und dabei ganz viel über sich selbst lernen, Neuland erkunden, Eigenmacht erleben. Wie gesagt: Es müssen (und sollen) keine Mammutprojekte sein. Aber Ziele zu haben, gibt Richtung und Energie. Meinen 40. Geburtstag werde ich meinen ersten 5-Kilometer-Lauf machen. Also den ersten „offiziellen“, zusammen mit meiner Tochter. Beruflich lote ich gerade Neues aus. Nichts Weltbewegendes, aber Dinge, die mich herausfordern, auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Beim Lauf ist es nicht so sehr die Distanz, sondern vielmehr meine Gedanken, die ich unter Kontrolle bringen darf: Nicht darüber nachdenken, ob jemand über meinen roten Kopf (den ich übrigens schon nach 500 Metern habe!) lacht oder darüber, wie langsam ich unterwegs bin. Kopf aus, Laufschuhe an. Nicht nur im Juli beim Lauf, sondern auch jetzt jedes Mal, wenn ich „in Gefahr“ stehe, meinen Nachbarn beim Lauf um den See zu begegnen. Das Tolle ist: Mit jedem Mal ist es mir mehr egal. Der Lauf um den See klappt jetzt schon ganz ohne Kopfkino! 😊

 

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