„Das ganze Leben besteht in einem ständigen Neubeginn.“ – Hugo von Hofmannsthal

Es gibt Neubeginne, auf die wir geradezu hin fiebern: die Hochzeit, die Geburt des ersten Kindes, ein interessantes Jobangebot etc. Es gibt aber auch Neubeginne, denen wir am liebsten ausweichen würden: die Jobsuche nach der Kündigung, ein unfreiwilliger Ortswechsel, das Weiterleben nach dem Tod eines geliebten Menschen … Manche Neubeginne können wir uns aussuchen, manche werden uns ungebeten in den Weg gelegt. Gerade die zweite Sorte braucht ein ganz bewusstes Ja von uns. Veränderungen sind eingetreten. Veränderungen, die wir oft nicht geplant und gewollt haben. Und doch sind sie da. Wir können versuchen, sie zu ignorieren oder gar gegen ihre Realität anzukämpfen. Dass wir das tun, ist ganz normal. Wichtig ist, dass wir irgendwann an den Punkt kommen, wo wir der Veränderung die Chance einräumen, sich zu etwas Gutem zu entwickeln. Meine Einladung diese Woche an dich: Überleg mal, welche Neuanfänge es in deinem Leben schon gab. Für welche bist du dankbar? Gibt es darunter auch welche, bei denen du dir anfangs nicht hättest vorstellen können, dass du einmal dankbar dafür sein würdest?

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