Schon mal von “Streakrunning” gehört? Wichtig: Streak-, nicht Steak! 🙂 Wer Streakrunning betreibt, geht jeden Tag laufen. Jeden Tag, ohne Unterbrechung. Sobald man einen Tag auslässt, ist der Streak unterbrochen und man muss einen neuen starten. Es geht also darum, möglichst viele Tage (es gibt Menschen, die einen mehrjährigen oder sogar jahrzehntelangen Streak haben!) hintereinander zu laufen. Das Minimum liegt nach offiziellen Richtlinien bei einer Meile am Tag, also 1,6 km. Ich möchte das auch mal versuchen – aber erst, wenn die kalte Jahreszeit vorbei ist.

Während also Pläne für den Frühling geschmiedet werden, frage ich mich, ob es nicht auch andere Streaks geben könnte. Wie wäre es beispielsweise mit einem Dankbarkeits-Streak oder einem Selbstsorge-Streak oder einem Ich-liebe-dich-sagen-Streak oder einem Lese-Streak oder …? Was denkt ihr – wäre das was? Vielleicht im Dezember oder direkt im neuen Jahr? Was wäre euer Favorit? Ich bin gespannt!

„Die Gewohnheit, alle Dinge von der Lichtseite zu betrachten, ist mehr wert als materieller Wohlstand.“ – David Hume

Ich glaube, dass es hierbei nicht um positives Denken geht, sondern vielmehr darum, sich bewusst dafür zu entscheiden, den Blick auf das Gute zu lenken statt auf Defizite. Ist das einfach? Ganz sicher nicht, denn es ist nicht normal. Wir sind darauf getrimmt, immer besser zu werden – und das geht nur, wenn man seine Schwachstellen kennt. Die Nachrichten sind voll von dem, was alles nicht gut läuft in der Welt – Berichte über das, was rund oder sogar richtig gut, vielleicht gar vorbildlich läuft, finden sich eher wenig. Und so braucht es den Entschluss, es anders zu versuchen. Das Gute zu suchen. Denn wer sucht, der findet!

„Der erste Schritt zum Glück ist der Entschluss, glücklich sein zu wollen.“ – Ralph Waldo Trine

Im Internet kursieren unzählige “Challenges”. Ich habe nichts dagegen, finde es aber wichtig, nicht nur passiv vor dem Rechner zu sitzen und auf eine passende Herausforderung zu warten. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mich 2018 ganz bewusst jeden Monat selbst herauszufordern. Mein Januar ist arbeitstechnisch ziemlich dicht. Was prinzipiell gut ist, nur vergesse ich im Arbeitstrubel oft, was mir guttut. Deshalb fordere ich mich selbst heraus, mir im Januar ganz bewusst ein Kontrastprogramm zur Arbeit zu kreieren – und das dann auch wirklich umzusetzen. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei, mir eine Box mit Dingen zusammenzustellen, die mir zum Ausgleich guttun werden: Kreativmaterial gehört dazu, Bücher, aber auch solche Dinge wie ein paar “Wellness-Produkte”.

Wie sieht es bei dir aus: Hast du Lust, dich selbst herauszufordern? Es muss ja nicht ein ganzes Jahr oder ein voller Monat sein. Wie wäre es zum Einstieg mit einem Tag? Oder einer Woche?